08.05.2010 TV Weiden besiegt den TuS 1882 Opladen und wird Mittelrheinmeister

Es war das erwartet spannende und bis zur letzten Sekunde packende Spiel zweier an diesem Tag gleichwertiger Mannschaften. Die Zuschauer in der gut gefüllten Halle Schlebusch bekamen viel für ihr Eintrittsgeld geboten. In einer dramatischen Schlussphase bezwingt die Mannschaft von Andreas Heckhausen die wacker kämpfenden 1882er mit 27:28 (15:11). Zehn Sekunden vor Spielende markiert Weidens überragender Mittelmann Sven Leonhardt den Siegtreffer. Es war die einzige Führung des TV Weiden im zweiten Spieldurchgang. 55 Minuten lang lag die Luig-Sieben in Front, konnte den zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Vorsprung letztlich aber nicht ins Ziel retten.

„Wir haben fast eine ganze Halbzeit lang in Unterzahl gespielt. Das hat an den Kräften gezehrt. Trotzdem einen Riesenrespekt an meine Mannschaft für die heutige Leistung. Der Sieg für Weiden ist sehr glücklich aber sicher nicht unverdient. Nur so wird man Meister.“ kommentierte Luig die zurückliegende Partie.

In der Tat wäre ein Unentschieden das mehr als gerechte Ergebnis dieser hochklassigen Partie gewesen. Doch Weidens Bester Sven Leonhardt machte am Ende den feinen Unterschied aus, setzte sich wenige Sekunden vor dem Abpfiff gegen Julian Schmidt und André Kurzbach durch, ließ dem stark haltenden Sascha Carapina in seinem letzten Spiel keine Chance und verhinderte im Anschluss noch ungestraft die Ausführung der schnellen Mitte. Marius Anger, in diesem Spiel überragender Akteur des TuS, kam im Gegenzug zwar noch mal zum Wurf, wurde aber vehement von mindestens drei Würselern gestört. Sichtlich hängende Köpfe bei den Gastgebern, die ihre Haut teuer verkauften. Beim WTV und seinem lautstarken Anhang brachen nach dem Abpfiff dagegen alle Dämme.

Weiden startete zunächst entschlossener in die Partie, ging schnell 0:2 Führung (4.). Der TuS konterte und drehte innerhalb von drei Minuten das Spiel auf 4:2. Was folgte, war sicherlich eine der besten Halbzeiten der Schwarz-Weißen in dieser Saison. Sascha Carapina ließ die Gäste reihenweise verzweifeln, Sinisa Matosevic erstickte als Vorgezogener immer wieder den Spielfluss des Tabellenführers. Die beiden Routiniers, die nach diesem Spiel ihre Handballschuhe an den Nagel hängen, präsentierten sich vor guter Kulisse noch mal von ihrer besten Seite. Fünf Tore in Folge von Julian Schmidt und eine 13:8-Führung waren der verdiente Lohn für die gute Abwehrarbeit. Trotz der ungleichen Zeitstrafenverteilung, der TuS kassierte sechs, Weiden nur eine einzige Zeitstrafe für einen Wechselfehler, behauptete die Luig-Truppe einen Vier-Tore Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff.

Die Gäste aus dem Aachener Raum wurden zusehends stärker, angetrieben von Andreas Havenith und besagtem Sven Leonhardt, holte man Tor um Tor auf. Nach 45 Minuten beim 20:20 der erste Ausgleich. Doch die Mannen um Kapitän Jeffe Voigt hielten weiter dagegen. Marius Anger setzte sich immer wieder klasse durch, erzielte insgesamt zehn Feldtore. Doch es fehlte im Angriff ein wenig die Entlastung für Opladens Youngster. Ohne die beiden etatmäßigen Shooter Chelius und Crews im linken Rückraum, wurde es immer schwerer die beste Abwehr der Liga zu knacken. In der 50. Minute dann sicherlich die vorentscheidenden Szenen des Spiels. Dem bis dahin vom Punkt treffsicheren Carsten Schwamberger rutscht beim 7-Meter der Ball aus der Hand, es wäre die Führung zum 24:21 gewesen. Voigt, Schneider und Kurzbach scheitern in kurzen Abständen freistehend an Weidens Helge Müller. So kann der Weidener TV zum 24:24 erneut ausgleichen (52.). Die letzten acht Minuten des Spiels sind ein Spiel auf Messers Schneide mit dem glücklicheren Ausgang für den neuen Mittelrheinmeister aus Weiden, der nun in den noch ausstehenden zwei Relegationsspielen gegen den Niederrheinmeister TV Aldekerk den Regionalligaaufstieg ausspielt.

Für den TuS: Carapina (1.-60.), van Leuck (bei 2 7-m), Anger (10), Schmidt (6), Ferro (5/2), Schwamberger (3/3), Schneider (2), Voigt (1), Kurzbach, Matosevic, Rüther, Scharfenberg, Ellmann und Pütz (n.e..)

Es fehlten: Chelius (Schambeinentzündung), Hohnl (Reha nach Kreuzbandriss) und Crews (Mittelhandbruch)

 

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01.05.2010 TuS1882 Opladen - HSG Siebengeb./Thomasberg 24:23 (11:10)

Die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen können zwar selber die Meisterschale nicht mehr erringen, der Spielplan will es aber, dass sie zumindest noch das Zünglein an der Waage spielen können. Nach der Niederlage gegen Spitzenreiter VfL Gummersbach am letzten Wochenende trafen sie auf den Tabellenzweiten, die HSG Siebengebirge. Mit einem verdienten 24:23-Sieg verhinderte Patrick Luig´s Team eine vorzeitige Meisterschaftsfeier des Gegners, patzte doch auch noch die Gummersbacher Reserve beim Tabellendritten, dem Weidener TV. Die Weidener sind der überraschende Gewinner des Spieltags und haben sich mit einem schmalen Pünktchen Vorsprung an die Tabellenspitze geschoben - am letzten Spieltag werden sie gegen Patrick Luig´s Team in Schlebusch antreten, die dann bis auf Christian Chelius und Thomas Hohnl in ihrer Bestbesetzung auflaufen werden.

Von Bestbesetzung war am Samstagabend in Schlebusch allerdings keine Rede. Top-Scorer Julian Schmidt, bislang über 140 Saisontore auf dem Talon, und Torwächter Andreas van Leuck fehlten - aufgrund der Festspielregel konnte auch aus der Reserve kein Spieler aushelfen. Um auf der Torwartposition überhaupt eine Alternative zu haben, wurde Co-Trainer Rainer Pietsch, immerhin vor vielen, vielen Jahren mit Eintracht Hildesheim im Tor Deutscher A-Jugendmeister, noch am Freitag mit einer Spielberechtigung ausgestattet. Sein Einsatz wurde aber nicht nötig, da Geburtstagskind Sascha Carapina sich und seine Kollegen mit einer bärenstarken Leistung und dem erhofften Sieg beschenken konnte.

Das Spiel gegen die HSG Siebengebirge begang verhalten. Beide Mannschaften zeigten jede Menge Respekt vor dem Gegner, Edi Grunwald´s Team merkte man den Druck im Meisterschaftsendspurt deutlich an. Nach einer 5:2-Führung konnten die spielstarken Gäste ausgleichen und es dauerte bis zur 19. Minute, ehe sie beim 8:9 erstmals in die vielumjubelte Führung gehen konnten. Eine Minute später geriet Patrick Luig´s Abwehrkonzept in Gefahr, als Sinisa Matosevic nach Foulspiel mit einer akzeptablen roten Karte auf die Tribüne verbannt wurde. Patrick Luig reagierte, beorderte den schnellen Maxi Ferro auf die Spitze. Seine Taktik für dieses Match war klar - er wollte durch offensive Abwehr die Rückraumknaller Gaida, Kutlesa und Naji weit weg vom Tor zu schweren Würfen zwingen. Diese simple, aber wirkungsvolle Taktik ging auf, mit einer 11:10-Führung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Match eng und spannend - die Gäste konnten zwar noch beim 16:17 in der 38. Minute in Führung gehen, dann war es mit dem Traum von der Meisterschaft zumindest an diesem Abend vorbei. Über den 17:17 und 18:18 Ausgleich führte dank eines überragenden Marius Anger bis zum Schlusspfiff nur noch unser Team. Gästetorwart Michael Rieder, einer der Besten der Liga, wurde entnervt ausgewechselt, auf die Führung der Schwarz-Weissen hatte dies keinen Einfluss. Der erste beruhigendere Drei-Tore-Vorsprung war in der 50. Minute beim 21:18 herausgeworfen. Der agile Maxi Ferro, bis dahin mit Marius Anger der torgefährlichste Spieler, wäre dann beinahe zur tragischen Figur geraten. Er fabrizierte zwei Fehlwürfe und zwei technische Fehler hintereinander - eine Spitzenmannschaft lässt solche Angebote nicht links liegen, diesen Samstag blieben sie folgenlos. Die Siebengebirgler scheiterten in dieser Phase immer wieder an ihren Nerven und vor allen Dingen an Sascha Carapina, der nicht nur zwei Siebenmeter entschärfen konnte, sondern auch aus dem Spiel heraus ein ums andere Mal die Gäste verzweifeln liess. Mit dem Treffer zum 24:22 in der 60. Minute machte Jean-Francois Voigt alles klar. Ihren achten Siebenmeter (bei einem Strafwurf für unser Team) konnten die Gäste zehn Sekunden vor Schluss zwar noch zum 24:23-Anschlusstreffer verwerten - anschliessend dauerte es unter dem lautstarken Protest der Gäste ein paar Sekunden länger als erforderlich, bis Sascha Carapina mit all seiner Routine den Ball aus dem Netz geholt hatte und die Uhr lief ab. Enttäuschung und Tränen bei den Gästen, überschwängliche Freude bei den 1882ern und ihren Fans nach diesem Überraschungsserfolg. So wurden auch die sehr einseitigen Strafwurf- und Zeitstrafenentscheidungen der schwachen Schiedsrichter nicht mehr spielentscheidend, da die HSG diese Vorteile zum Glück nicht mehr ausnutzen konnte.

Patrick Luig war nach der tollen Team-Leistung sehr zufrieden, für ihn und seine Mannschaft ist die Saison allerdings noch nicht zu Ende. Vier Trainingseinheiten sind diese Woche angesetzt, um das Spiel gegen den Weidener TV in optimaler Verfassung angehen und ein sportlich faires Ligafinale garantieren zu können.

Das Team: Tor: Sascha Carapina Feld: Marius Anger (7), Maxi Ferro (5), JF Voigt (4), Philipp Schneider (2), Carsten Schwamberger (2/1), Stefan Scharfenberg (1), Jim Rüther (1), Philip Crews (1), André Kurzbach (1), Sinisa Matosevic, Peer Pütz, Aaron Ellmann (n.e.), Thomas Hohnl (n.e.)

25.04.2010 VfL Gummersbach - TuS 1882 Opladen 37:30 (16:15)

Das Lazarett lichtet sich - das war die erste gute Nachricht des Abends. Mittelmann Jean-Francois Voigt kehrte nach seiner Meniskusoperation in den Kader zurück und bekam zur Eingewöhnung direkt ein paar Minuten Spielzeit. Die Gastgeber konnten zwar nicht auf Steffen Fäth zurückgreifen, boten aber unter anderem mit Linkshänder Ole Rahmel sowie dem wurfstarken Marc Multhauf auf Halblinks ihre absolute Bestbesetzung auf - der Idealzustand für Leszek Hoft, den sein Pendant Patrick Luig auf Opladener Seite diese Saison nicht erleben durfte.

Das Spiel begann zwar mit der 0:1-Führung unseres Teams, dann ging es zunächst hektisch hin und her. Den jungen Oberberger merkte man auf der Zielgeraden der Liga den Druck des Siegesmüssens an, trotzdem erzielten sie die nächsten fünf Treffer. Die 1882er dachten allerdings an diesem Abend gar nicht daran, sich kampflos zu ergeben. Mit einem sensationell haltenden Sascha Carapina als Rückhalt gelang in der 23. Minute der vielumjubelte Ausgleich zum 10:10, ehe die Schiedsrichter beim 16:15 für die Gastgeber die erste Halbzeit abpfiffen.

Patrick Luig musste in der Pause nicht viel ansprechen, sein Team hatte sichtbar Gefallen an diesem Match gefunden und wollte den haushohen Favoriten so lange wie möglich herausfordern. Bis zur 45. Minute ging der Plan auf, 26:26 zeigte die Hallenuhr. Ab diesem Zeitpunkt erhielten die 1882er keinen Pfiff mehr von den Unparteiischen, dazu schwächte eine doppelte Zeitstrafe beim Stand von 28:26 das Team von Patrick Luig entscheidend. Der VfL nutzte das zu einem Fünf-Tore-Vorsprung aus. Zeitgleich schwanden bei den Unsrigen die Kräfte - kein Wunder nach dem schweren Donnerstag-Spiels beim Dünnwalder TV. Logische Konsequenz waren einige Unkonzentriertheiten beim Abschluss, ein vergebener Siebenmeter und so kam es zu einem verdienten 37:30 Sieg einer Gummersbacher Bundesligareserve, die in dieser Besetzung und Verfassung die beste Ligamannschaft sein dürfte und die Meisterschaft ganz nah vor Augen hat.

Patrick Luig war mit dem Auftritt seines Teams sehr zufrieden, wenn ihn auch die letztlich zu hohe Tordifferenz etwas ärgerte. Alles in allem haben seine Spieler jedoch bewiesen, dass sie sowohl spielerisch als auch kämpferisch im Konzert der Grossen mitspielen können, allerdings reicht die dünne Personaldecke nicht für 60 Minuten aus. Da Abwehrchef André Kurzbach für die letzten beiden Spiele in den Kader zurückkehrt, rechnen sich die 1882er für die letzten beiden Heimpartien noch Einiges aus.

Das Team: Im Tor: Sascha Carapina (1. - 45. Minute), Andreas van Leuck (46. - 60. Minute ), Feld: Marius Anger (4), Maxi Ferro (6), Philipp Schneider (2), Julian Schmidt (9/3), Stefan Scharfenberg, Jim Rüther (1), Carsten Schwamberger (4), Philip Crews (1), Peer Pütz (1), Sinisa Matosevic, Aaron Ellmann (1), Jean-Francois Voigt (1)

22.04.2010 Verdienter Auswärtsserfolg im Derby - Dünnwalder TV mit 34:35 besiegt

Dünnwalder TV : TuS 1882 Opladen 34:35 (19:16)

Mit einem blauen Auge davongekommen sind die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen im Nachholspiel gegen den Dünnwalder TV. Trainer Patrick Luig musste in diesem Spiel weiter improvisieren, da neben den Langzeitverletzten Thomas Hohnl, Jeffe Voigt, Christian Chelius sowie Andre Kurzbach auch noch Torwart Andreas van Leuck und Rückraumspieler Phillip Crews fehlten. Als zweiter Torwart wurde René Hanebeck aus der Landesligamannschaft aufgestellt, der eine ansprechende Leistung zeigte.

Es schien in der ersten Halbzeit, als wollte Luig´s Team da weiter machen, wo sie bei der blöden Niederlage gegen den SSV Nümbrecht aufgehört hatten. Die 6:0-Abwehr stand alles andere als sattelfest, der agile Johannes Schäfer, der schon im Hinspiel die Abwehr vor Probleme gestellt hatte, konnte das Spiel der Gastgeber ungestört lenken und selber fünf Tore in Halbzeit 1 erzielen. Gästetorwart Michael Markwordt glänzte ein ums andere Mal, hielt insgesamt fünf Siebenmeter und bewies, dass er in der nächsten Saison für die 1882er eine wichtige Verstärkung darstellen wird. Das Spiel begann sehr ausgeglichen, wobei Dünnwald permanent in Front lag und den Vorsprung zu Ende der ersten Halbzeit erhöhen konnte. Mit einem 19:16-Rückstand ging es in die Pause.

Patrick Luig passte der Auftritt seines Teams überhaupt nicht, eine laute Kabinenansprache war die logische Konsequenz sowie eine Umstellung der Deckung auf eine 4 plus 2 Abwehr: Carsten Ponsar und Johannes Schäfer wurden jetzt offensiv gedeckt und diese Massnahme zeigte neben einigen guten Paraden sowohl von Sascha Carapina als auch René Hanebeck Wirkung. Tor für Tor kämpften sich unsere Sieben heran, bis in der 41. Minute nach Doppelschlag von Marius Anger und Julian Schmidt die erste Führung zum 21:22 erzielte werden konnte. Der Rest der Spielzeit war durch eine Zeitstrafenflut auf beiden Seiten geprägt, Julian Schmidt konnte jetzt die Siebenmeter gegen seinen zukünftigen Mitspieler Michael Markwordt sicher verwandeln und Dünnwald beschäftigte sich mehr mit den Schiedsrichtern als mit dem Spiel. Zweimal konnte Dünnwald noch den Ausgleich erzielen (28:28; 30:30), aber die Lektion des letzten Spieltags hatten die Opladener gelernt: schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff, leichte Tore aus der ersten und zweiten Welle und so konnte mit dem knappen 34:35 ein nach deutlicher Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit verdienter Auswärtssieg gefeiert werden.

Das Team: Im Tor: Carapina (1.-12./ 25.-40./55.-60.), Hanebeck (13.-24./41.-54.): beide je 5 Paraden

Ellmann, Rüther, Pütz (1), Scharfenberg (1), Matosevic (1), Anger (3), Schwamberger (4/1), Schneider (6), Ferro (6/1), Schmidt (13/4)

17.04.2010 TuS 1882 Opladen - SSV Nümbrecht 35:37 (18:15)

Eine weitere unnötige Niederlage trieb am Samstababend TuS-1882 Coach Patrick Luig die Zornesröte ins Gesicht. 22 Gegentreffer hatte sich sein Team gegen die tief im Abstiegskampf steckenden Nümbrechter in Halbzeit 2 eingefangen - ein indiskutabler Wert, womit auch die Ursache für die frustrierende 35:37 (18:15) Heimniederlage schnell ausgemacht war. Immer einen Schritt zu weit weg vom Gegner, ohne Verbindung zum Mitspieler, so konnten die  Oberberger ihren Alleinunterhalter Kevin Schieferdecker immer wieder in gute Wurfpositionen bringen. Schieferdecker nahm diese Geschenke dankend an, schoss zwar auch die eine oder andere Fahrkarte, liess aber ansonsten weder Andreas van Leuck noch Sascha Carapina reelle Abwehrchancen.
Patrick Luig konnte zwar kurz vor Anpfiff Sinisa Matosevic begrüssen, der allerdings 24 Stunden Autofahrt in den Knochen hatte und daher nur im Notfall eingesetzt werden sollte. Er musste zu allem Übel wegen der Verletzung von Abwehrchef André Kurzbach seine Abwehr umbauen - Abstimmungsprobleme waren die logische Konsequenz.
Das Spiel begann ausgeglichen, ehe sich unsere Mannschaft einen leichten Vorsprung (11:7) herausarbeiten konnte. Entscheidend war der in der 15. Minute vollzogene Torwartwechsel: Sascha Carapina kam für den bis dahin vor allen Dingen gegen Schieferdecker machtlosen Andreas van Leuck und zeigte direkt mit einigen gelungenen Paraden sein Können. Leider konnte der 17:12-Vorsprung nicht gehalten werden, mit 18:15 für die Gastgeber ging es in die Pause.
Nach der Pause drehten die Gäste dann in dem Gefühl, heute wieder eine Siegchance zu haben, richtig auf. Immer wieder gelang es ihnen vor allem im Überzahlspiel, ihre treffsicheren Aussen einzusetzen oder eben Schieferdecker zum Wurf zu bringen. Bereits nach acht Minuten in Halbzeit 2 hatte Patrick Luig die Nase von der Darbietung seiner Mannschaft voll und zog die grüne Karte zum Team-Timeout. Sein Versuch, seine Mannen zu mehr Einsatzbereitschaft in der Abwehr zu motivieren, zeigte kurzfristig Erfolg, allerdings dauerte es bis zu 53. Minute, bis der aufgelaufene Dreitore-Rückstand in eine 34:33-Führung gedreht werden konnte. Unser schnellster Spieler, Maxi Ferro, bekam den folgenden Tempogegegenstoß wegen eines deutlichen Schrittfehlers abgepfiffen, sonst hätte er vielleicht schon den siegbringenden Treffer gesetzt. So fassten die abstiegsbedrohten Nümbrechter erneut Mut, Routinier Sinisa Matosevic musste in der 58. Minute eine zweifelhafte Zeitstrafe absitzen, diese Chance nahmen die Oberberger wahr, drehten das turbulente Match zur 34:36 Führung - die 1882er konnten nur noch das 35:36 erzielen, bevor dann mit dem Schusspfiff der letzte Treffer zum 35:37 fiel. Die ausgelassen feiernden Gäste nahmen verdient zwei wichtige Punkte mit, pure Tristesse war hingegen bei der Heimmannschaft angesagt, die so gar nicht zu dem strahlend blauen Frühlingstag passen wollte. Patrick Luig liess sein Team mit der enttäuschenden Niederlage allein auf dem Spielfeld zurück und eilte mit der bereits erwähnten Zornesröte in die Kabine - zu Recht aufgebracht über eine mit nur durchschnittlicher Deckungsleistung vermeidbare Niederlage, die dringend der Aufarbeitung bedarf.

 

Am Donnerstag findet das Nachholspiel gegen den TV Dünnwald statt - zwei Trainingseinheiten stehen vorher auf dem Programm, in denen Patrick Luig vermutlich die scheinbar unbeliebte Abwehrarbeit üben lassen wird.

 

Das Team: Im Tor: Andreas van Leuck (1. - 15; 36. - 60. Minute ), Sascha Carapina (16. bis 35. Minute) Feld: Marius Anger (8), Maxi Ferro (7/1), Philipp Schneider (7),Julian Schmidt (6), Stefan Scharfenberg (2), Jim Rüther (2), Carsten Schwamberger (2/1), Philip Crews (1), Peer  Pütz, Sinisa Matosevic, Aaron Ellmann

20.03.2010 Pulheimer SC - TuS 1882 Opladen 27:34 (13:15)

Zu einem verdienten 27:34 Auswärtssieg kamen die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen am Samstagabend beim Pulheimer SC. Es war lange das erwartete Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, bis zum 11:10 (25. Minute) wechselte die Führung in einem temporeichen Partie ständig hin und her. Pulheim´s Trainer Kelvin Tacke hatte für Spielmacher Maxi Ferro eine Sonderbewachung angeordnet - im Spiel 5:5 konnte sich unsere Mannschaft zunächst nicht durchsetzen und Unaufmerksamkeiten in unsererer Abwehr nutzten die Gastgeber clever aus. 1882-Coach Patrick Luig sah sich nach 20 Minuten bereits zum Wechsel auf der Torhüterposition gezwungen: Routinier Sascha Carapina kam für den etwas glücklosen Andreas van Leuck, hielt direkt einige schwierige Bälle und mit einer 13:15-Führung ging es in die Pause.

Die Pausenansprache von Patrick  Luig hatte es in sich. Er war nicht nur wegen zweier leichtfertig verworfener Siebenmeter stinksauer, sondern auch mit der Abwehrarbeit völlig unzufrieden und verlangte eine deutliche Steigerung seines Teams. Sie ließ bis zum 17:18 auf sich warten, ehe Sascha Carapina erneut sein Können zeigte und über die 2. Welle der erste beruhigende Vier-Tore-Vorsprung zum 17:21 herausgeworfen wurde. Pulheim hielt die umkämpfte Partie weiter offen und verkürzte noch einmal auf zwei Tore (19:21), ehe sich der Ex-Opladener Felix Tolksdorf zu einem rüden Foul an Rechtsaussen Jim Rüther hinreissen ließ. Verdienter Lohn hierfür waren die rote Karte und der ungeliebte Ehrenplatz auf der Tribüne.  Damit fehlte dem Gegner weitere Gefahr aus dem Rückraum, so dass sich die Opladener Abwehr auf Pulheim´s Top-Shooter und Spielmacher Christoph Schaaps in Gestalt einer dichten Manndeckung konzentrieren konnte. Taktikfuchs Kelvin Tacke versuchte mehr Dominanz im Rückraum durch den siebten Feldspieler zu erzeugen - mit zweifelhaftem Erfolg, da sich seine Spieler öfters im Weg standen und Patrick Luig sofort mit einer 6:0-Abwehr reagierte. Beiden Mannschaften waren abwechselnd beim Torwurf erfolgreich, bis sich unsere Sieben ein Herz faßte, einige Bälle in der Abwehr eroberte und durch Julian Schmidt oder Maxi Ferro sicher in der 1. Welle verwertete. Beim 25:32 in der 54. Minute war die Messe gelesen, mit 27:34 trennte man sich in einer fairen, temporeichen Partie und nahm die 2 Punkte nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit auf die kurze Heimreise. Lohn der Mühe ist der Sprung auf den fünften Tabellenplatz. Am nächsten Donnerstag steht noch das Nachholspiel beim Dünnwalder TV auf der Agenda, Stefan Scharfenberg wird in den Kader der 1. Mannschaft zurückkehren, bevor es in die lang ersehnte Osterpause geht.

Das Team: Im Tor: Andreas van Leuck (1. bis 20. Minute), Sascha Carapina (21. bis 60. Minute) Feld: Julian Schmidt (12/2), Maxi Ferro (8/2), Marius Anger (4), Philipp Schneider (3),  André Kurzbach(3), Peer Pütz (2), Sinisa Matosevic (1),  Jim Rüther (1), Philip Crews, Kai Quante

13.03.2010 Niederlage im Heimspiel bei Übach

Mit einer 34:35-Niederlage mussten die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen die Heimreise vom "Heimspiel" aus Übach-Palenberg antreten und vergaben damit die Chance, in der Tabelle einen weiteren Sprung nach vorne zu machen.

Die Partie stand neben dem Geplänkel wegen des Verlusts des Heimspielrechts für das Team von Patrick Luig unter schlechten Vorzeichen. Sowohl Keeper Sascha Carapina, der noch beim Sensationserfolg im Pokal gegen den Regionalligaspitzenreiter Sieggararant war, als auch Linkshänder Jim Rüther mussten sich vor dem Spiel krankheitsbedingt abmelden. Marius Anger plagten darüber hinaus Schulterbeschwerden; er sollte eigentlich geschont werden. Patrick Luig reagierte und Patrick Lünnemann und Stefan Scharfenberg aus der 2. Mannschaft komplettierten den Kader im Tor und Rückraum - und beide lösten ihre Aufgabe sehr gut.

Das Spiel begann mit einer 4:2-Führung, als Coach Patrick Luig´s Gesicht erstmals tiefe Sorgenfalten aufwies. Carsten Schwamberger, in den vergangenen Spielen zu einem der Top-Scorer avanciert und wichtiger Pfeiler im Deckungsverbund, wurde von einem gegnerischen Angreifer brutal attackiert, schlug mit dem Hinterkopf auf den Hallenboden und musste mit eindeutigen Symptomen einer Gehirnerschütterung vom Platz. Damit fehlte Luig nicht nur ein wichtiger Mosaikstein in seinem taktischen Konzept, sondern vor allen Dingen die jüngeren Spieler zeigten sich in der Folgezeit sehr beeindruckt. Peer Pütz rückte auf die Linksaussen-Position, Marius Anger musste auf das Spielfeld, dem man allerdings seine Verletzung bei fast jedem Wurf anmerkte. Die Gastgeber führten in der Folgezeit permanent mit ein bis zwei Toren, in der 23. Minute gelang Maxi Ferro endlich der umjubelte 16:16-Ausgleich, bevor es mit einem 18:17-Rückstand in die Pause ging.

Die zweite Halbzeit spiegelte den ersten Durchgang wieder. Die Gastgeber hielten einen Ein- bis Drei-Tore-Vorsprung, bis die Galavorstellung von Sinisa Matosevic begann. Er schaltete blitzschnell von Abwehr auf Angriff um, trieb die Angriffswelle nach vorne und setzte seine Mitspieler wunderbar von allen Rückraumpositionen aus in Szene. Der Lohn der Mühe war die 29:31-Führung unserer Mannschaft in der 51. Minute, den die Gastgeber nach zwei vertändelten Bällen und zwei Fehlwürfen zum 31:31 ausgleichen konnten. Jetzt geschah ein übles Foulspiel des Übachers Morales, der schon in Verdacht stand, Carsten Schwamberger schlicht "umgepumpt" zu haben. Er foulte als Angreifer weitab vom Ballgeschehen und damit von den Schiedsrichtern unbeobachtet Sinisa Matosevic, der mehrere Minuten benommen war, auf dem Spielfeld behandelt und dann ausgewechselt werden musste. Dieser Bruch in der Spielkultur der 1882er war dann letztlich spielentscheidend, denn unser Team zeigte sich erneut schockiert und ließ vier Treffer in Folge zur 35:31-Führung zu. Patrick Luig wechselte aufgrund einer Unterzahlsituation Marius Anger als sechsten Feldspieler ein, Patrick Lünnemann kam für Andreas van Leuck und hielt einen Siebenmeter, zeigte einige fantastische Paraden, bis ein Missverständnis zu einem Wechselfehler unserer Mannschaft und damit sowohl Ballverlust als auch einer Zwei-Minuten-Strafe führte. Mit vier gegen sechs war das Spiel nicht mehr zu gewinnen, obwohl drei Treffer in Folge gelangen. Die Gastgeber nahmen bei angezeigtem passiven Spiel 19 Sekunden vor Schluss noch eine Auszeit, die Uhr lief ab, ohne dass die Chance auf einen letzten Angriff für unser Team bestand und die Spielstandsanzeige mit 35:34 den Gastgeber als Sieger auswies. Eine bis auf die Aussetzer von Morales sehr faire Partie fand damit ihr Ende.

Das Team: Im Tor: Andreas van Leuck (1. bis 56. Minute), Patrick Lünnemann (57. bis 60. Minute) Feld: Julian Schmidt (12/4), Marius Anger (3), Philipp Schneider (3), Maxi Ferro (7), Sinisa Matosevic (2),  Peer Pütz (1), André Kurzbach(4), Stefan Scharfenberg (1), Philip Crews, Kai Quante, Carsten Schwamberger

06.03.2010 Sensationssieg des TuS 82 beim Regionalliga-Spitzenreiter OSC 04 Rheinhausen

Rumpfmannschaft gewinnt mit einem überragenden Sascha Carapina im Tor

Auch das 3. Spiel innerhalb von 7 Tagen konnte die Oberliga-Mannschaft des TuS 82 Opladen für sich entscheiden. Nur 2 Tage nach dem Meisterschafts-Auswärtssieg in Bad Münstereifel gewann die Truppe von Patrick Luig auch das Pokalspiel der 3. WHV-Runde beim Regionalliga-Spitzenreiter OSC 04 Rheinhausen mit 31:29 (Halbzeit 13:15) und hat sich somit für die 1. Hauptrunde des DHB-Pokals qualifiziert.

Dabei hatte sich die problematische Personalsituation der 82ziger vor dem Spiel noch einmal eklatant verschlechtert. Neben den Langzeitverletzten Thomas Hohnl, Christian Chelius und Jean-Francois Voigt standen dem Trainer auch Jim Rüther (Klassenfahrt), Stephan Sanders (krank) und - kurzfristig krankheitsbedingt - auch Julian Schmidt nicht zur Verfügung. Mit 9 Feldspielern musste also dieses aufgrund der bekannten Hallenproblematik in Leverkusen nach Duisbug-Rheinhausen verlegte Pokalspiel bestritten werden. Der Trainer begann mit folgender Aufstellung: Auf den Außenbahnen: Carsten Schwamberger und Peer Pütz, im Rückraum Philp Crews - Spezialistenwechsel in der Abwehr mit Sinisa Matosevic –, Maxi Ferro und Marius Anger, am Kreis: Andre Kurzbach…

Die Rumpfmannschaft begann - von Patrick Luig sehr gut eingestellt und bis in die Haarspitzen motiviert - wie die Feuerwehr. Nach 5 Minuten trauten die ca. 200 Zuschauer in der Halle an der Krefelder Straße in Rheinhausen ihren Augen kaum: der Oberligist führte 4:0. Der an diesem Abend noch überragend auftrumpfende Keeper des TuS - Sascha Carapina - konnte sich schon in der Anfangsphase dreimal auszeichnen. Der Regionalliga-Spitzenreiter konnte zwar auf 3:4 verkürzen, aber die Gäste schlugen zurück und führten in der 15. Minute mit 6:3. Von den 6 Toren war Maxi Ferro – an diesem Abend der einzig verbliebene Spielmacher – schon 4mal erfolgreich. Da der TuS auch in der Folgezeit weiterhin mit 1-2 Toren in Front lag, zog der Coach der Heimmannschaft - der ehemalige Bundesligaspieler Achim Schürmann (u.a TBV Lemgo) - in der 20. Minute beim Stand von 7:9 die grüne Karte. Offensichtlich fanden die deutlichen Worte bei seinen Schützlingen Gehör. Über 8:10 konnte der Regionalligist in der 23. Minute erstmals mit 11:10 in Führung gehen und sich leicht auf 12:10 absetzen. Wenn die Anhänger der Heimmannschaft  jetzt mit dem erwarteten und prognostizierten Spielverlauf gerechnet hatten, wurden sie enttäuscht.

Der TuS 82 blieb mit 12:11, 13:12 und 14:13 auf Tuchfühlung und ging nur mit einem 2-Tore-Rückstand (15:13) in die Pause. Zwei Besonderheiten aus durch gang 1: nach 2 verworfe-nen Siebenmetern zeigte sich Peer Pütz vom Strafwurfpunkt kaltschnäuzig und verwandelte. Im Übrigen fühlten sich die Opladener insbesondere bei 2 2Min-Strafe gene Andre Kurzbach nicht gerecht behandelt.

Die 2. Halbzeit begann spiegelbildlich zum Beginn des Spieles: erneut konnten die Gäste die ersten 3 Tore für sich verbuchen und erneut kaufte schon in der Anfangsphase des 2. Durchganges Sascha Carapina den Hausherren mit mehreren hochkarätigen Paraden den Schneid ab. Der Oberligist lag plötzlich wieder mit 16:15 in Front (33.30 Min.) und die Partie war wieder offen. Rheinhausen ging noch zweimal in Führung, dass allerdings das 18:17 die letzte Führung an diesem Tag werden sollte, konnten selbst die kühnsten Optimisten unter den mitgereisten Anhängern des TuS 82 nicht erahnen. Nach dem letztmaligen Ausgleich zum 20:20 setzten sich die Gäste auf 23:20 etwas ab und dieser 3 Tore-Vorsprung konnte –auch wenn Rheinhausen noch einmal auf ein Tor verkürzen konnte (22:23) – bis zum 29:26 in der 52. Minute gehalten werden. Die Schlussphase wurde dramatisch, insbesondere nach der 2-Min.-Strafe gegen Maxis Ferro nach 57:04 Minuten. Aber als Carsten Schwamberger seinen 7m zum 31:29 verwandeln konnte und die Uhr kurz danach abgelaufen war, gab es kein Halten mehr: die Sensation war geschafft!

Zwei Spieler haben in der zweiten Halbzeit mit jeweils 6 Toren die Akzente im Angriff auf Seiten der Mannschaft von Patrick Luig gesetzt: Marius Anger und Carsten Schwamberger. Aber auch alle anderen Spieler hatten Ihren Anteil am Erfolg: Philip Crews überzeugte durch seine 3 Tore aus der 2. Reihe, aber auch – etwas überraschend – durch gute Abwehrleistungen; Kai Quante kam selbst nicht zum Torerfolg, setzte aber mehrmals Marius Anger hervorragend in Szene; Philip Schneider ersetzte den früh mit 2 Zeitstrafen belasteten Abwehrchef Andre Kurzbach ohne Fehl und Tadel in Angriff und Abwehr.

Überhaupt die Abwehr: gab es in den letzten Spielen trotz der erzielten Siege Kritik an der Defensivleistung, wurde hier am Samstag der Grundstein zum Erfolg gelegt. Routinier Sinisa Matosevic und natürlich Torhüter Sascha Carapina waren hier die herausragenden Akteure. Nach den gezeigten Leistungen kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass beide am Saisonende ihre Handball-Kariere beenden wollen.

Fazit des Spieles: Jedes Spiel muss - unabhängig von den äußeren Voraussetzungen - erst einmal gespielt werden und erst nach 60 Minuten steht der Gewinner fest. Am Samstag hieß der Sensationssieger: TuS 82 Opladen!   

Aufstellung/Torschützen:

Sascha Carapina, Andreas van Leuck, Marius Anger 9, Carsten Schwamberger 7/2, Maximiliano Ferro 6/1, Philip Crews 3, Peer Pütz 3/2, Phillip Schneider 2, André Kurzbach 1, Sinisa Matosevic, Kai Quante,

Spielfilm:

0:4, 3:4, 3:6, 5:6, 5:8, 7:8, 8:10, 10:10 (21.30 Min), 12:10, 12:11, 14:12, 15:13 HZ

15:16, 17:16, 18:17, 19:19, 20:20, 20:23 (42. Min), 22:25, 24:26, 25:28, 26:29 (52. Min), 28:30 (55. Min), 29:30, 29:31 Ende

 

04.03.2010 TVE Bad Münstereifel - TuS 1882 Opladen 35:45 (16:21)

Handball Oberliga Mittelrhein 18. Spieltag

TVE Bad Münstereifel – TuS 1882 Opladen 35:45 (16:21)

Ein müheloser Erfolg gelang dem Team von Patrick Luig am späten Donnerstag Abend im Nachholspiel gegen den TVE Bad Münstereifel. Seine Mannschaft beherrschte das Spielgeschehen nach Belieben, der Gegner zeigte wenig Gegenwehr und mit viel  Spielfreude, Laufbereitschaft und konzentrierten Torwürfen gelang nach einem 16:21 Halbzeitstand ein 35:45-Kantersieg.

Einen Sahnetag erwischte dabei Linksaussen Carsten Schwamberger, der bei 10 Versuchen, davon vier vom Siebenmeterpunkt, 10 mal Sieger gegen die Münstereifeler Keeper blieb. Ansonsten liessen die 1882er den Ball erfreulich schnell zirkulieren, brachten sich selber viel in Bewegung und liessen damit das taktische Konzept des Gegners, mit einer offensiven Abwehr Distanz zwischen Tor und Angriff aufzubauen, schnell Makulatur werden. Einziges Manko war die nach Geschmack des Trainers zu hohe Anzahl von Gegentoren und vor allen Dingen eine Phase in der 2. Halbzeit, als die Kurstädter einige Schlampigkeiten im Angriff beherzt ausnutzten und auf 25:27 verkürzen konnten. Auch diese Situation meisterte unser Team, nach einigen „steals“ in der Abwehr und daraus resultierenden Tempogegenstößen war der beruhigende 6-Tore-Abstand schnell wieder hergestellt. Münstereifel fehlten die Mittel, um den nächsten Auswärtssieg der 1882er zu gefährden. Lohn der Mühe ist der Sprung auf den fünften Tabellenplatz, die Rückrundenserie ohne Niederlage hält weiterhin an und der Trainer gab für Freitag trainingsfrei.

Das Team: Tor: Andreas van Leuck (1. bis 30., 46. bis 60. Minute), Sascha Carapina (31. bis 45.  Min), ; Feld: Carsten Schwamberger (10/4), Marius Anger (7), Maximilio Ferro (6/3), André Kurzbach (6), Julian Schmidt (6), Philip Schneider (5), Peer Pütz (2), Jim Rüther (1), Philip Crews (2), Sinisa Matosevic

 

TVE Bad Münstereifel - TuS1882 Opladen Live Ticker

Live Ticker ab 20:35 Uhr
Spielstand 1.Halbzeit Kommentar Spielstand 2.Halbzeit Kommentar
    31 Min 17:21 RM Nr.24
1 Min 0:1 7m, Maxi Ferro 31 Min 17:22 LA Peer Pütz
1 Min 1:1 LA Nr.8 33 Min 17:23 RL Maxi Ferro
2 Min 2:1 LA Nr,8 33 Min 18:23 RA Nr.77
2 Min 2:2 TG Julian Schmidt 34 Min 19:23 7m Nr.24
3 Min 3:2 RR Nr.2 36 Min 20:23 LA Nr.7
4 Min 3:3 7M Maxi Ferro 36 Min 20:24 Kreis Andre Kurzbach
4 Min 4:3 Nr. 77 37 Min 20:25 TG Julian Schmidt
5 Min 4:4 7m Carsten Schwamberger 37 Min 21:25 RM Nr.2
7 Min 4:5 RL Marius Anger 38 Min 22:26 Kreis Phillip Schneider
7 Min 5:5 Nr.5 38 Min 23:26 RL Nr.2
8 Min 5:6 Kreis Andre Kurzbach 39 Min 23:27 Kreis Phillip Schneider
9 Min 6:6 7m Nr.24 39 Min 23:28 Kreis Andre Kurzbach
9 Min 6:7 RL Marius Anger 40 Min 24:28 RR Nr.24
11 Min 6:8 RR Marius Anger 40 Min 25:28 RR Nr.77
13 Min 6:9 RL Phillip Schneider 42 Min 26:28 Nr.8
14 Min 7:9 Nr.2 42 Min 26:29 Kreis Andre Kurzbach
14 Min 7:10 RL Marius Anger 43 Min 27:29 RM Nr.2
15 Min 7:11 Kreis Andre Kurzbach 43 Min 27:30 Kreis Phillip Schneider
16 Min 8:11 RR Nr.13 44 Min 27:31 RL Marius Anger
17 Min 8:12 7m Carsten Schwamberger 45 Min 27:32 LA Carsten Schwamberger
18 Min 8:12 Auszeit Bad Münstereifel 46 Min 27:33 LA Carsten Schwamberger
19 Min 9:12 Kreis Nr.5 46 Min 28:33 Kreis Nr.5
20 Min 9:13 7m Maxi Ferro 47 Min 28:34 RR Julian Schmidt
20 Min 10:13 RL Nr.5 47 Min 28:35 TG Carsten Schwamberger
21 Min 10:14 RA Julian Schmidt 47 Min 28:35 Auszeit Bad Münstereifel
22 Min 11:14 TG Nr.77 48 Min 29:35 RL Nr.11
23 Min 11:15 RL Marius Anger 49 Min 29:36 RL Carsten Schwamberger
23 Min 12:15 LA Nr.8 50 Min 30:36 7m Nr.24
24 Min 12:16 RM Maxi Ferro 51 Min 30:37 7m Crsten Schwamberger
24 Min 13:16 RL Nr.24 51 Min 31:37 RA Nr.24
25 Min 13:17 TG Maxi Ferro 52 Min 31:38 7m Carsten Schwamberger
26 Min 13:18 RR Marius Anger 53 Min 31:39 TG Julian Schmidt
27 Min 14:18 RR Nr.13 54 Min 31:40 TG Julian Schmidt
27 Min 14:19 LA Peer Pütz 54 Min 32:40 RA Nr.77
28 Min 15:19 RL Nr.8 55 Min 32:41 7m Carsten Schwamberger
28 Min 16:20 Kreis Andre Kurzbach 56 Min 32:42 TG Phillip Schneider
29 Min 16:21 TG Jim Rüther 56 Min 33:42 Kreis Nr.23
29 Min 16:21 Auszeit Opladen 57 Min 33:43 RM Phillip Crews
30 Min 16:21 Halbzeit 58 Min 34:43 Kreis Nr.23
    58 Min 34:44 RM Phillip Crews
    59 Min 34:45 TG Carsten Schwamberger
    59 Min 35:45 RR Nr.77
    60 Min 35:45 Endstand

27.02.2010 TuS 82 Opladen - Stolberger SV 43:31 (26:16)

Drei Minuten waren gespielt, als Gästetrainer Robert Teichert von der Vorstellung seiner Mannschaft schon die Nase voll hatte und er seine erste Auszeit nahm: 3:0 stand es, drei mühelose Tore, keine Gegenwehr seiner Mannschaft, die gegen den Abstieg spielt und entsprechend kämpfen soll; das waren die ersten Spielminuten. Seine lautstarke Ansprache verpuffte allerdings im Nichts, denn es entwickelte sich ein munteres Scheibenschiessen. Nach 10 Minuten führten die 1882er schon komfortabel mit 10:4 und der eindeutige Sieger dieser ungleichen Partie stand zu diesem frühen Zeitpunkt schon fest. Die körperlose Abwehr der Stolberger lud die Gastgeber zu leicht herausgespielten Toren ein, Torwächter Andreas van Leuck zeigte einige spektakuläre Paraden, die in schnellen Gegenstoßtoren mündeten - das Halbzeitergebnis von 26:16 hatte nur die hohe Zahl der Gegentreffer als Manko. Sie waren der Tatsache geschuldet, dass Patrick Luig´s Team zwar im Angriff nach Belieben traf, darüber aber wie die Gäste jegliche Abwehrtugenden vermissen und vor allen Dingen die dynamischen Brüder Thomas und Sascha Bahn "gefühlte" 99% aller Tore für Stolberg werfen liessen.

 

Halbzeit 2 glich dem ersten Durchgang wie ein Ei dem anderen. Die Gastgeber bauten den Vorsprung bis auf 17 Tore aus (38:21; 40:23), ehe dann der Schlendrian auch im Angriff Einzug hielt und in der Schlussphase auf ein erzieltes Tor drei Treffer des Gegners kamen. Begünstigt durch viele technische Fehler kam Stolberg zur Ergebniskosmetik und konnte insgesamt schmeichelhafte 31 Tore werfen, was allerdings an dem Umstand nichts änderte, dass sie in dieser Verfassung wohl dem Abstieg nicht mehr entrinnen können.

Einen Wermutstropfen hielt der Abend auch für die 1882er noch bereit, als Julian Schmidt in der 58. Minute bei einer unglücklichen Abwehraktion umknickte und mit Verdacht auf Bänderriss vom Feld musste und wohl einige Spieltage ausfallen wird. Am Donnerstag steht dann das Nachholspiel gegen den TVE Bad Münstereifel an; Patrick Luig darf gespannt sein, wieviele gesunde Spieler ihm dann noch zur Verfügung stehen werden.

 

Das Team: Im Tor: Andreas van Leuck (1. bis 49. Minute), Sascha Carapina (49. bis 60. Minute) Feld: Julian Schmidt (12/4), Marius Anger (6), Carsten Schwamberger (5/2), Philipp Schneider (2), Maxi Ferro (4), Sinisa Matosevic (3), André Kurzbach(5), Jim Rüther, Philip Crews (3), Peer Pütz (2), Peter Dreesen (1/1)

 

07.02.2010 TV Kettwig - TuS 1882 Opladen 26:29 (9:13)

Mit einem deutlichen 26:29 (9:13) Auswärtssieg beim Verbandsligisten TV Kettwig 1970 kehrten die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen am Sonntagmittag nach Hause zurück. Coach Thomas Hohnl musste auf Jean-Francois Voigt, Christian Chelius, Maxi Ferro und Philip Schneider verzichten. Wie mit Trainer Patrick Luig besprochen, setzte Thomas Hohnl auf die A-Jugendlichen Marius Nennewitz und Philip Crews im Rückraum sowie Peer Pütz und Peter Dreesen auf der Linksaussenposition. Die schnelle 1:4-Führung konnten die Gastgeber zum 4:4 ausgleichen, nachdem einige klare Einwurfmöglichkeiten durch den Nachwuchs leichtfertig vergeben wurden. Mit dem Treffer zum 5:4 konnte Kettwig das einzige Mal während des gesamten Spiels in Führung gehen, unsere "U20" gab sich einen Ruck und ein stark haltender Andreas van Leuck imTor konnte ein ums andere Mal den erfolgreichen Gegenstoss einleiten. Über 7:10 ging es mit dem vielumjubelten 9:13 durch Julian Schmidt in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste Halbzeit aufgehört hatte. Andreas van Leuck hatte sich glänzend auf die Flemmig-Brüder Jens und Robin eingestellt und parierte mehrere Würfe - auch die Aussen der Heimmannschaft fanden keinen Weg an ihm vorbei. Über 13:16 konnte beim 15:20 trotz mehrerer überflüssiger technischer Fehler unsere Mannschaft erstmals ein Fünf-Tore-Vorsprung herausgearbeitet werden. Trotz der Anschlusstreffer der Gastgeber zum 18:21 kam niemals das Gefühl auf, dass die Schwarz-Weissen dieses Spiel noch aus der Hand geben würden. Sascha Carapina, der ansonsten eine ruhigen Sonntagvormittag auf der Bank verbringen konnte, zeichnete sich durch zwei gehaltene Siebenmeter in dieser Phase aus. Der alte Fünf-Tore Abstand war beim 21:26 in der 53. Minute schnell wieder hergestellt, die höchste Führung gab es zwei Minuten später beim 21:28. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ dann die Abwehrarbeit zum sichtlichen Leidwesen von Coach Thomas Hohnl schwer zu wünschen übrig, kosmetisch wirksame fünf weitere Treffer des Kettwiger TV waren die Folge. Am Ende hieß es dann 26:29 - Mission erfüllt. Die jungen Spieler bekamen ihre verdienten Einsatzzeiten und (fast) jeder konnte mit einem Torerfolg nach Hause fahren.

Im Laufe der nächsten Woche wird die 3. Runde ausgelost - hier warten dann diverse Regional- und Oberligisten auf unser Team.

Das Team: Im Tor: Andreas  van Leuck (1. bis 60. Minute), Sascha Carapina (zwei Siebenmeter); im Feld: Julian Schmidt (9), Carsten Schwamberger (4), André Kurzbach (4), Marius Nennewitz (3), Peer Pütz (2), Philipp Crews (2), Jim Rüther (2), Peter Dreesen (1/1), Marius Anger (1), Sinisa Matosevic (1), Stephan Sanders, Kai Quante

30.01.2010 TuS 1882 Opladen - TuS Derschlag 28:24 (13:9)

Einen turbulenten Abend erlebten die Zuschauer dieser packenden Oberligapartie - der Hallensprecher Mitte der zweiten Halbzeit seines Amtes enthoben - der Sekretär - Vater des Derschlager Kreisläufers Kakuschki - kurz vor Abpfiff ebenfalls: In einer absolut fairen und hochklassigen Begegnung arrivierten die Schiedsrichter ein ums andere Mal  zu den Hauptdarstellern - im Regelfall kein Indiz für einen souveränen Auftritt. Egal: am Ende feierten die Anhänger der 1882er ihre Spieler und einen bravourösen 28:24-Erfolg gegen den Favoriten.

Trainer Patrick Luig hatte sich nach Absprache mit Vereinsarzt Thomas Geberzahn entschlossen, Rückraum-Shooter Christian Chelius erneut zu schonen. Er brachte statt dessen Sinisa Matosevic auf der Königsposition. Über eine schnelle 2:0-Führung kamen die Schwarz-Weissen zu einem 5:3. Linkshänder Marius Anger hatte es zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Mal im gegnerischen Gehäuse einschlagen lassen - seine Würfe imponierten Gästetrainer Uli Pohl so sehr, dass er ihn fortan in Manndeckung nehmen liess. Diese taktische Massnahme zeigte kurzfristig Wirkung - die Gäste erzielten drei Treffer in Folge  zur 5:6 Führung. Die Antwort der Gastgeber blieb nicht aus: fünf blitzsaubere Tore in Folge und die Anzeigetafel zeigte einen beruhigenden 10:6-Vorsprung an. Mit 13:9 ging es dann in die Halbzeitpause, aus der Patrick Luig´s Team hellwach auf das Spielfeld zurückkehrte. Immer wieder konnten durch den erweiterten Gegenstoss einfache Tore herausgespielt werden, Marius Anger war trotz Manndeckung nicht zu halten und erzielte bei sechs Versuchen insgesamt fünf sehenswerte Treffer. In der 38. Minute zeigten die Herren in schwarz Sinisa Matosevic eine diskussionswürdige rote Karte - womit die Optionen für die halblinke Position eigentlich erschöpft waren. Patrick Luig wechselte Carsten Schwamberger auf Linksaussen ein und beorderte Maxi Ferro in den Rückraum - ein Glücksgriff. In der 42. Minute führten die Gastgeber scheinbar beruhigend mit 20:16, vertändelten dann aber zwei Angriffe und Derschlag konnte über 20:18 in der 53. Minute zum 22:22 ausgleichen. Wer allerdings meinte, die Opladener Spieler hätten sich davon beeindrucken lassen, der irrte. Im Rückraum brachten Maxi Ferro, Jean-Francois Voigt und Julian Schmidt die gegnerische Abwehr richtig in Bewegung, Julian Schmidt verwandelte alle Siebenmeter sicher und traf mehrfach auch aus dem Rückraum. In der Abwehr wurde weiterhin mit Hochdruck gearbeitet, Sascha Carapina´s überzeugender Auftritt im Tor tat ein Übriges, schnell war wieder ein beruhigender Vier-Tore-Vorsprung (26:22) herausgespielt. Carsten Schwamberger krönte seinen bislang besten Saisonauftritt mit einem vielumjubelten Unterarmwurf zum 28:24-Endstand. Grenzenloser Jubel der Opladener Anhänger, den Favoriten mit einer grandiosen Abwehrleistung in die Knie gezwungen und deutlich gewonnen - ein gelungener Handballabend in Bergisch Neukirchen, der Lust auf mehr macht.

Die Formation: Sascha Carapina (1. bis 60. Minute), Andreas van Leuck (bei einem Siebenmeter); Julian Schmidt (11/5), Marius Anger (5), Carsten Schwamberger (5), Philipp Schneider (3), Jean-Francois Voigt (2), Maxi Ferro (2/1), Sinisa Matosevic, André Kurzbach, Jim Rüther, Philip Crews, Peer Pütz

24.01.2010 DJK BTB Aachen - TuS 1882 Opladen 21:28 (10:12)

Zum erwarteten Pflichtsieg kamen die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen im Spiel beim Tabellenletzten DJK BTB Aachen mit einem jederzeit ungefährdenten 21:28-Auswärtssieg.
Das Spiel begann verhalten - Opladen auf Halblinks ohne Shooter Christian Chelius und Ersatzmann Philip Crews meldete sich auch noch verletzt ab. Keine leichte Aufgabe für Co-Trainer Rainer Pietsch, der heute wegen des Pflichttermins von Trainer Patrick Luig als Referent bei der Handball-EM in der alleinigen Verantwortung stand. Rainer Pietsch entschied sich dafür, Allrounder Sinisa Matosevic auf die linke Rückraumposition zu stellen - und abermals bewies dieser, dass sich die Mannschaft auf ihn verlassen kann. Im Tor begann Sascha Carapina, der im Training überzeugen konnte. Verhaltener Start, weil beide Mannschaften im Angriff zunächst die Durchschlagskraft vermissen ließen. Über eine 4:7-Führung konnte der Gastgeber zum 7:7 ausgleichen, dann setzten sich die 1882er etwas ab und konnten mit einem 10:12 in die Halbzeit gehen.
Der Halbzeittee hatte dieses Mal eindeutig belebende Inhaltsstoffe - es wird wohl auch die Pausenansprache von Rainer Pietsch gewesen sein. Blitzschnell zogen die Gäste auf 12:18 und 15:22 davon, damit war das Spiel aufgrund des harmlosen Angriffsspiels der Gastgeber bereits in der 40. Minute entschieden. Aus einer starken Abwehr mit einem bravourös haltenden Sascha Carapina gelang ein ums andere Mal über die 1. oder 2. Welle der leichte Torerfolg - teilweise wurde aber der ein oder andere Ball auch leichtfertig vertändelt und ein noch höherer Erfolg damit Wunschdenken. Aus einer geschlossenen Teamleistung ragte heute neben Sascha Carapina im Tor am Kreis André Kurzbach heraus, der ein ums andere Mal nicht nur selber treffen, sondern mit seinem immensen, aber fairen körperlichen Einsatz mehrere Siebenmeter herausholen konnte.
Zwei Punkte gewonnen, den Abstand zur Spitzengruppe der Tabelle wieder verkürzt - dies ist das positive Fazit des mittäglichen Handballspiels in Aachen.

Die Formation: Sascha Carapina (1. bis 60.), Andreas van Leuck (bei einem Siebenmeter); Julian Schmidt (7), André Kurzbach (6), Maxi Ferro (4/1), Marius Anger (3), Jean-Francois Voigt (3), Carsten Schwamberg (2/2), Jim Rüther (1), Peter Dreesen (1/1), Sinisa Matosevic, Peer Pütz, Philipp Schneider

16.01.2010 TuS 1882 Opladen - Longericher SC 34:34 (17:19)

Mit einem leistungsgerechten Remis (34:34) endete das Lokalduell der Opladener Oberligahandballer gegen den Longericher SC - der Heimnimbus blieb auch gegen den Tabellendritten gewahrt.
Dabei erreichten TuS-1882-Coach Patrick Luig vor dem Spiel zwei Hiobsbotschaften, die doch die ein oder andere Sorgenfalte auslösten. Zunächst hatte sich Luig entschieden, Rückraum-As Christian Chelius eine längere Spielpause einzuräumen, damit er seine Verletzung auskurieren kann. Dann meldete sich Torwart Andreas van Leuck, der bislang eine starke Saison spielt, mit Rückenbeschwerden ab und konnte nur bei einem Siebenmeter eingesetzt werden. Die junge Opladener Garde liess sich aber auch durch diese personellen Rückschläge nicht einschüchtern und spielte munter drauf los. Über einen ausgeglichenen Start (2:2) gingen sie mit drei Toren in Führung (6:3, 8:5, 10:7), ehe Longerich´s Alleinunterhalter Marc Ferber in der 17. Minute erstmals zum 10:10-Unentschieden ausgleichen konnte. Von da an wechselte die Führung ständig, keine Mannschaft konnte sich spielentscheidend absetzen. Zu Ende der 1. Halbzeit lagen leichte Vorteile beim Gast, der immer wieder aus der ersten Welle zu leichten Toren kommen konnte. Mit einer dünnen Zwei-Tore-Führung für die Kölner ging es in die Halbzeitpause (17:19), die auch in einer auffällig einseitigen Zeitstrafenverteilung (6:1 zur Halbzeit) zu Lasten unseres Teams ihre Ursache hatte. In einer absolut fairen Partie stand es in dieser Hinsicht schlussendlich 9:5 - auf diesen "Sieg" hätte Patrick Luig sicherlich gerne verzichtet!

Der Pausentee der Gäste hatte es scheinbar in sich - Longerich konnte blitzschnell auf 17:22 erhöhen -. Immer wieder war es Marc Ferber, der seine Mitspieler gekonnt in Szene setzen konnte. Die Zuschauer beschlichen schon Zweifel, ob mit dieser Fünf-Tore-Führung nicht der Spielausgang vorprogrammiert war. Jetzt aber schlug die Stunde unseres Routiniers Sinisa Matosevic. Er ersetzte Christian Chelius auf der Königsposition im linken Rückraum mit Bravour, erzielte selber vier blitzsaubere Tore, spielte aber auch Linksaussen Carsten Schwamberger und Maxi Ferro frei oder den tödlichen Pass zu unseren Kreisläufern André Kurzbach - der sich vor allen Dingen in der Abwehr eine Bestnote verdienen konnte - und Philip Schneider - der wieder einmal ohne Fehlversuch blieb. Plötzlich stand es dann 21:22 (36. Minute) und jetzt blieb unser Team dran. In dieser Phase konnte sich sowohl Rechtsaussen Julian Schmidt als auch Halbrechts Marius Anger mit viel Einsatz ein ums andere Mal als Torschützen auszeichnen. Zeitgleich schienen die Schiedsrichter das Zeitstrafenverhältnis etwas korrigieren zu wollen und schickten Longerich´s Spielern teilweise für Nichtigkeiten vom Parkett. Diese Einladung nahmen die Opladener Spieler, immer wieder angetrieben von Jean-Francois Voigt auf der Spielmacherposition, an und konnten mit 32:30 in Führung gehen. Ein neuerliches Longericher Zwischenhoch führte dann zum Ausgleich in der 55. Minute. Patrick Luig´s Team konnte zwar noch zwei Mal in Führung gehen, verlor aber dann Sinisa Matosevic in der 58. Minute mit der dritten Zeitstrafe und roter Karte. In Unterzahl gelang Maxi Ferro von der Eckfahne die 34:33-Führung, ehe Longerich noch einmal ausgleichen konnte (34:34; 59. Minute). 70 Sekunden waren zu diesem Zeitpunkt noch zu spielen - Ballbesitz Opladen, aber auch Unterzahl Opladen. Unerwartet routiniert hielten unsere Youngster den Ball in den eigenen Reihen, ehe Patrick Luig 23 Sekunden vor Schluss eine taktische Auszeit nahm, um den letzten Spielzug zu besprechen. Marius Anger kam zwar noch einmal zum Torwurf, allerdings aus ungünstiger Position und der Ball prallte an der Longericher Abwehr ab - Schlusspfiff und aus.

Es war der erwartete handballerische Leckerbissen zweier junger Mannschaften, die mit sichtbarer Spielfreude ihre Anhänger für sich einnehmen konnten. Patrick Luig´s Team hat einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und mit Ruhe und ohne in Hektik zu verfallen dem Favoriten fast ein Bein gestellt, aber immerhin einen Punkt gewonnen.

Die Formation: Tor: Sascha Carapina (1. bis 60.), Andreas van Leuck (bei einem Siebenmeter); Julian Schmidt (8), Marius Anger (7), Maxi Ferro (6/3), Sinisa Matosevic (4), André Kurzbach (4), Philip Schneider (3), Carsten Schwamberger (2), Jean-Francois Voigt, Jim Rüther, Philip Crews, Peter Dreesen (n.e.), Peer Pütz (n.e.)

Bilder zum Spiel unter: http://picasaweb.google.de/zaphod1006/201001161MLongericherSC?authkey=Gv1sRgCPfs-OvJ7Zi-EA&feat=directlink

 

09.01.2010 DJK Westwacht Weiden - TuS 1882 Opladen 28:28 (14:17)

Während das Gros der Spiele des 14. Spieltags der Handball-Oberliga witterungsbedingt ausfiel, die Regionalliga sogar den Spieltag komplett absagte, begaben sich die Handballer des TuS 1882 Opladen frühzeitig auf die Busreise nach Würselen und kamen dort ohne Schwierigkeiten an.

Die Gastgeber hatten schon in ihrem Vorbericht Zuversicht und Siegeswillen gezeigt und entsprechend motiviert gingen sie in die Partie. Über ein 3:3 konnte sich dann allerdings zunächst unser Team auf 3:6 absetzen. Dieser Vorsprung hielt nicht lange, über den 6:6-Ausgleich gelang den Weidenern die 7:6 Führung; wie wechselhaft das Spiel in dieser Phase war, zeigt der weitere Verlauf: Jetzt war zunächst unsere Mannschaft wieder am Drücker und konnte über 8:10 und 10:12 in Führung gehen. Es folgten drei Weidener Treffer in Folge zur 13:12-Führung, bevor es dann über das Remis zum 13:13 mit 16:13 für die Gastgeber in die Halbzeit ging. Zu diesem Zeitpunkt musste Trainer Patrick  Luig, der auf Marius Anger auf Rückraum-Rechts verzichten musste und Christian Chelius verletzungsbedingt auf der linken Seite eigentlich gar nicht spielen lassen wollte, schon auf Mittelmann Jean-Francois Voigt verzichten, der umgeknickt war und fortan von der Bank aus dem Spiel folgen musste.

Luig beorderte Maxi Ferro auf die Mitte, Carsten Schwamberger ersetzte ihn auf Linksaussen, Christian Chelius biss die Zähne zusammen: Kampflos wollte man die Punkte in Weiden auf keinen Fall lassen. In der zweiten Halbzeit lagen die Gastgeber ein ums ander Mal vorne. Gestützt auf einen gut haltenden David Angermayer im Tor, der zwei Siebenmeter und einige hundertprozentige Torchancen der 1882er entschärfen konnte, trieb Patrick Mosemann die Weidener unermüdlich an, um zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf zu holen. In der 53. Minute fing das Spiel dann wieder bei Null und damit von vorne an. Mit der Weidener Führung war es erst einmal vorbei, aufopferungsvoll kämpfende Opladener hatten zum erneuten Remis (22:22) einwerfen können. Zwei Mal konnten die Gastgeber in der verbleibenden Spielzeit noch mit jeweils zwei Toren in Führung gehen, aber Patrick Luig´s junge Mannschaft zog diesmal die Lehren aus früheren Spielen und behielt die Ruhe. Tor für Tor warf man sich heran, Patrick Luig nahm 15 Sekunden vor Abpfiff beim Spielstand von 28:27 die Auszeit, holte Andreas van Leuck aus dem Tor und brachte mit Philip Crews einen weiteren Feldspieler. In der Auszeit wurde ein Kempa-Trick abgesprochen, um den Ausgleich zu erzielen. Und 5 Sekunden vor Schluss kam Julian Schmidt genau mit diesem Trick zum vielumjubelten Ausgleichstreffer zum 28:28. Im Rückzug verhinderte dann taktisch geschickt, allerdings auch nach dem Regelwerk nicht erlaubt, André Kurzbach die schnelle Mitte des Gegners, erhielt dafür zu Recht die rote Karte, was allerdings aus Opladener Sicht niemanden störte. Zwei Sekunden standen noch auf der Uhr, Weiden versuchte es in Überzahl mit einem langen Pass auf die linke Aussenbahn; bevor der Wurf allerdings seinen Weg in Richtung Tor fand, war die Partie abgepfiffen.

Die Opladener Spieler durften sich mit ihren Fans über einen Punktgewinn freuen, mehr aber noch über eine weitere Entwicklung der Mannschaft, die nach teilweise bitteren Erfahrungen in den vergangenen Wochen beweisen konnte, dass sie lernfähig ist, in kritischen Situationen die Ruhe behält und auch Rückstände immer wieder aufholen kann. So ging es also mit dem gewonnenen Punkt im Gepäck auf die Heimreise.

Die Formation: Andreas van Leuck (1. bis 60.), Sascha Carapina (bei einem Siebenmeter); Maxi Ferro (6/2), Christian Chelius (5), Julian Schmidt (4), Philip Schneider (4), André Kurzbach (3), Carsten Schwamberger (3/3), Sinisa Matosevic (2), Jean-Francois Voigt (1), Jim Rüther, Philip Crews, Peter Dreesen (n.e.), Peer Pütz (n.e.)

19.12.2009 Weidener TV - TuS 1882 Opladen 36:32 (19:21)

Ohne Punkte mussten die Oberligahandballer die Heimreise am späten Samstagabend aus Würselen antreten. Nach grandiosem Beginn mit fünfzehn fehlerfreien Minuten, einem bärenstarkten Auftritt von Maxi Ferro, der mit seiner Quirligkeit die Weidener Abwehr schwindelig spielte und zur 9:17-Führung einwerfen konnte, riss bei den Gästen schlicht der Faden. Weiden kämpfte sich Tor für Tor heran und zwang mit seiner körperbetonten Abwehr die Opladener Angreifer zu Abspielfehlern oder unplatzierten Würfen. Dazu konnte sich Weiden´s Torwart David Rüttgers, dem zunächst die leichtesten Bällen durch die Hände flutschten, erheblich steigern und so hiess es zur Halbzeit 19:21 - immerhin eine zwei Tore-Führung für die 1882er.

In Halbzeit zwei machten die Gastgeber dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Aus einer starken Defensive heraus gelang den Weidenern so gut wie alles - während die Opladener Handballer weiterhin den Gegner mit technischen Fehlern oder gar unbedrängten Fehlpässen ein ums andere Mal zum kontern einluden. In der 37. Minute konnte das Team von Andreas Heckhausen beim Spielstand von 24:23 erstmals in Führung gehen. Danach wurde das Spiel hochklassig und hochdramatisch, durch unser Team ging wieder ein Ruck und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Unsere Mannschaft konnte Niveau und Tempo der Gastgeber jederzeit mitgehen, scheiterte aber zwei Mal am Pfosten und ein Siebenmeter ging weit über des Gegners Gehäuse. Nachdem Weiden sich so auf 31:27 und 32:28 scheinbar komfortabel absetzen konnte, deckten die 1882er jetzt noch offensiver, kamen Tor für Tor heran und hatten beim 32:31 in der 55. Minute wieder den wichtigen Anschlusstreffer erzielt. Mittlerweile sassen Leonhardt und Vogel für Weiden, André Kurzbach für Opladen mit roter Karte - jeweils nach dritter Zeitstrafe - auf der kalten Tribüne. Weiden kam nach zwei diskussionswürdigen Stürmerfouls von Maxi Ferro und Carsten Schwamberger wiederholt zu leichtem Ballbesitz und netzte zwei Mal ein. Patrick Luig reagierte, setzte alles auf eine Karte und wechselte in der 59. Minute Torwart Andreas van Leuck gegen den siebten Feldspieler aus. Diese Wette ging verloren - zwei weitere Treffer brachte Weiden unter dem Jubel der Fans im leeren Opladener Gehäuse unter. Der 36:32-Sieg der Gastgeber war zwar um diese zwei Treffer zu hoch ausgefallen, aber nach der beispiellosen Aufholjagd verdient.

Nach dem  Ende der Hinrunde ist es Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen: 14:12 Punkte, Platz 7: Das bleibt natürlich hinter den Erwartungen zurück, auch wenn der Kampf um die zwei am grünen Tisch verlorenen Punkte aus dem abgesagten Spiel gegen den VfR Übach-Palenberg noch nicht verloren ist. Nach 11:3 Punkten und gelungenem Saisonauftakt verhinderte eine eklatante Auswärtsschwäche eine bessere Platzierung. Die Zielsetzung für die Rückrunde lautet, die Formschwankungen vor allen Dingen unserer jungen Spieler zu eliminieren, um über 60 Minuten auf hohem Oberliganiveau spielen zu können. Hieran wird unser Trainerteam Patrick Luig und Rainer Pietsch arbeiten, um die Rückrunde erfolgreicher zu gestalten.

Die Formation: Sascha Carapina (1. bis 36. und ab 56.), Andreas van Leuck (37. bis 55.), Maxi Ferro (9/3), Christian Chelius (7), André Kurzbach (4), Marius Anger (3), Julian Schmidt (3), Carsten Schwamberger (3/1), JF Voigt (2), Jim Rüther (1), Sinisa Matosevic, Philip Schneider, Peer Pütz (n.e.), Peter Dreesen (n.e.)

 

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12.12.2009 HSG Siebengebirge/Thomasberg - TuS1882 Opladen 26:28 (9:14)

Eine ernüchternde Bilanz musste TuS-1882-Coach Patrick Luig nach der unnötigen Niederlage 28:26 (9:14) bei der HSG Siebengebirge ziehen. Seine junge Mannschaft, die zeitweise mit einem Durchschnittalter von 20 Jahren auf der Platte stand, konnte keine stabile Leistung über die komplette Spielzeit abrufen und unterlag daher trotz einer zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Führung (7:14) kurz vor Halbzeitpfiff gegen einen abgezockteren Gastgeber.
Schon der Start in dieses Match verlief auf beiden Seiten sehr verhalten - beide Mannschaften hatten spürbar Respekt voreinander. Gestützt auf eine gute Torhüterleistung von Andreas van Leuck konnten sich die 1882er einen komfortablen Vorsprung erarbeiten und die Fans der Gastgeber trauten ob der Dominanz der Gäste zunächst ihren Augen nicht. Die HSG konnte den Sieben-Tore-Vorsprung durch zwei Treffer zum Halbzeitstand von 9:14 reduzieren, das Publikum nahm diese Führung unserer Mannschaft mit Erstaunen hin.
Der Pausentee der Opladener muss äusserst wirksame Beruhigungsmittel enthalten haben. Patrick Luig´s Team kam nach dem Wechsel überhaupt nicht mehr in die Partie, baute durch überhastete und unplatzierte Würfe den Gegner auf und lud ihn zu Tempogegenstößen ein. Diese Einladung nahm die HSG dankend an und zeigte mit einem 12:4-Lauf, warum diese Saison mit ihr im Titelkampf zu rechnen ist. Nachdem auch noch die Rückraumschützen Christian Chelius und Marius Anger verletztungsbedingt nicht 100% einsatzfähig waren und Pausen benötigten, war das Spiel an diesem Abend gelaufen. Zwei unnötige Zeitstrafen brachten endgültig die Entscheidung für die Gastgeber. Thomas Gaida und Vice Kutlesa lenkten in dieser Phase die HSG routiniert zum 28:23-Vorsprung, den die aufopferungsvoll kämpfende, aber in der 2. Halbzeit glücklos agierende Mannschaft der 1882er noch auf 28:26 verkürzen konnte - Ergebniskosmetik, die einen verdienten Sieg der Gastgeber nicht mehr verhindern konnte.

Die Titelträume der 1882er sind jetzt erst einmal ad acta gelegt. Am nächsten Wochenende geht es im Auswärtsspiel gegen den weiteren Titelaspiranten, den TV Weiden.

Die Formation: Andreas van Leuck (1. bis 45.), Sascha Carapina (45. bis 60.); Christian Chelius (7/1), Julian Schmidt (5), André Kurzbach (5), Marius Anger (4), Sinisa Matosevic (2), Jean-Francois Voigt (1), Maxi Ferro (1), Carsten Schwamberger (1), Philip Schneider, Philip Crews, Jim Rüther, Peer Pütz (n.e.), Peter Dreesen (n.e.)

05.12.2009 TuS 1882 Opladen – VfL Gummersbach 33:33 (14:19)

59:35 Minuten waren gespielt, als Christian Chelius nach früh angezeigtem Zeitspiel zum letzten Opladener Wurf hochsteigt. Zu diesem Zeitpunkt führen die Gastgeber überraschend 33:32 gegen Oberliga-Primus Gummersbach. Der Ball prallt von der Unterlatte an den Innenpfosten, an den Rücken des überragenden Gästekeepers Markus Hammerschmidt, von wo aus er Zentimeter am linken Torpfosten vorbei ins Toraus trudelt. Keine Entscheidung. Gummersbach kommt 10 Sekunden vor Spielende am Kreis zum Abschluss. Ausgleich zum 33:33. Die Luig-Truppe will noch einmal per schnelle Mitte kontern. Gummersbachs Jonathan Eisenkrätzer und Mark Erlinghagen stürzen sich wild auf den am Mittelkreis wartenden Chelius und unterbinden den Schnellangriff regelwidrig. Die Erinnerung an das späte Ausgleichstor gegen den Dünnwalder TV war beim Bundesliganachwuchs wohl  noch überpräsent. Konsequenz des Getümmels: Rote Karte für Eisenkrätzer, Ausschluss für Erlinghagen und Abpfiff, Punkteteilung.

Dass es kurz vor Ende überhaupt noch einmal so spannend wurde, damit hatten wohl die wenigsten der rund 200 Zuschauer im nicht schlecht besuchten Ausweichquartier Bergisch Neukirchen gerechnet. Denn die Gäste aus Gummersbach führten zwischenzeitlich schon mit sieben Toren  17:24 (38.) und sahen somit schon wie die sicheren Sieger aus.

Der TuS begann motiviert. Die ersten zwanzig Minuten entwickelten sich ausgeglichen, bis sich Leszek Hofts Mannschaft, das erste Mal mit drei Toren  auf 10:13 absetzen konnte (22.). Angetrieben vom extrem starken Bundesligaspieler Ole Rahmel, der wenn er nicht selbst erfolgreich war, seine Nebenleute gut in Szenen setzte, bekamen die Oberbergischen immer mehr Oberwasser und dominierten erwartungsgemäß die Partie. Die jungen Opladener verloren ihren Faden, ließen gute Tormöglichkeiten liegen, im Gegenzug bestrafte der VfL diese Nachlässigkeiten oft durch einfache Gegenstöße. Andreas van Leuck und Sascha Carapina im Tor der 82er bekamen nur wenige Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Die Abwehr der Schwarz-Weißen machte es dem Tabellenführer einfach zu leicht. In Folge dessen orderte Trainer Patrick Luig eine Sonderbewachung für Rahmel an, Carsten Schwamberger überlistete VfL-Keeper Hammerschmidt sehenswert aus spitzem Winkel. Das sollte der Startschuss einer starken Aufholjagd werden. Gästertrainer Hoft griff schnell zur grünen Karte, aber die Neuordnung verpuffte. Neuzugang Phillip Crews und der gut aufgelegte Marius Anger sorgten mit einfachen Toren aus dem Rückraum für die nötige Durchschlagskraft im Angriff. Die Verteidigung kämpfte auf einmal um jeden Meter Raum und zwang die Gäste zu zahlreichen überhasteten Abschlüssen. Das Publikum honorierte die Leistungssteigerung und konnte in der 51. Spielminute den ersten Ausgleich feiern (27:27). Es sollte eine spannende Schlussphase folgern. Eine halbe Minute vor Spielende nahm Luig die letzte Auszeit. Ein Punkt war so gut wie sicher, der Sieg greifbar, als sich in den letzten 30 Sekunden die Ereignisse überschlugen.

Spielfilm: 0:1, 3:3, 7:7, 9:10, 10:13, 10:16, 13:18, 14:19 (1.HZ) // 16:20, 17:24, 23:25, 27:27, 27:30, 30:31, 33:32, 33:33 (2.HZ)

Der TuS: Andreas van Leuck (1.-22. + 44. -60.), Sascha Carapina (23.-43.), Marius Anger (7), Carsten Schwamberger (6/3), Julian Schmidt (5/1),  Christian Chelius (4), Phillip Crews, André Kurzbach (je 3), Sinisa Matosevic (2), Philip Schneider, Jim Rüther, JF Voigt (je 1), Peer Pütz (n.e.) und Peter Dreesen (n.e.)

04.05.2010 Showdown in Schlebusch – im spannenden Meisterschaftsfinale trifft unser Team auf den Tabellenführer Weidener TV

Am letzten Spieltag kommt es in der Oberliga zum grossen Showdown in der Halle der Gesamtschule Schlebusch. Um 19.30 Uhr startet ligaweit der letzte Spieltag - die Aufmerksamkeit der Handballfans im Mittel- und im Niederrhein sind auf die Partie der 1882er gegen den Tabellenführer Weidener TV fokussiert - mit einem Sieg qualifizieren sich die Würselener für die Relegationsspiele gegen den bereits feststehenden Niederrheinmeister TV Aldekerk und nehmen quais en passant auch noch den Titel des Mittelrheinmeister 2010 mit.

Die Ausgangslage in der Liga ist klar: Weiden hatte nach zwei Unentschieden gegen den Pulheimer SC und den Dünnwalder TV bereits einen Punkt Rückstand auf die Tabellenspitze mit dem VfL Gummersbach und der HSG Siebengebirge und schien sich schon aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet zu haben. Nachdem die Aufstiegsträume der hoffnungsvollen Siebengebirgler allerdings bei der knappen Niederlage gegen unser Team am letzten Wochenende einen herben Dämpfer erhielten, war aber die Schlappe der unmotiviert auftretenden Bundesligareserve aus Gummersbach bei den bekanntlich kämpferischen Weidenern noch überraschender: Magere 22 Tore warf die Tormaschine der Liga, ansonsten sind es gerne über 35 pro Spiel - da reichten dem Team von Andreas Heckhausen schlanke 26 Treffer, um nochmals die Tabellenführung mit einem Punkt Vorsprung zu übernehmen und die Aufstiegsträume erneut realisierbar werden zu lassen. Seine Mannschaft hat es also selber in der Hand - mit einem Sieg am Samstag ist ihnen der Titel nicht mehr zu nehmen. Ein Remis wird voraussichtlich nicht reichen, da mit doppelten Punkterfolgen der Verfolger zu rechnen ist.

 Patrick Luig und sein Team haben sich allerdings fest vorgenommen, in den Meisterschaftsendspurt nochmals entscheidend einzugreifen. Nach der überragenden Leistung gegen Siebengebirge soll jetzt in Bestbesetzung dem Tabellenführer Paroli geboten werden. Nach den Trainingseindrücken der Woche ist Patrick Luig optimistisch, von seinem Team wieder über 60 Minuten eine Top-Leistung sehen zu können. Die ebenso unnötige wie unglückliche Niederlage im Hinspiel spukt zwar noch in den Köpfen seiner Spieler herum, wirkt aber hoffentlich als Motivation, es im Rückspiel cleverer angehen zu lassen.

Dass keine Motivationsprobleme auftauchen werden, ist allerdings noch einem anderen Umstand geschuldet. Für unsere langjährigen Spieler Sascha Carapina und Sinisa Matosevic, die über Jahre in der Oberliga und Regionalliga die Opladener Fahnen stets würdig vertreten haben, heisst es an diesem Abend Abschied vom Leistungssport zu nehmen. Für heutige Zeiten unglaubliche 15 Jahre ist Sinisa Matosevic für den TuS 1882 aktiv, Sascha Carapina zeigt seit 11 Jahren überragende Leistungen im Tor. Mit ihrem Rücktritt ist der "sanfte" Umbruch, der vor zwei Jahren mit dem Rücktritt ihres kroatischen Landsmannes Srdan Nikolic begann, abgeschlossen und die Verantwortung mittlerweile sowohl auf der Trainerbank als auch dem Spielfeld in erheblich jüngere Hände gelegt. Die Verabschiedung wird aus Zeitgründen bereits vor dem Spiel durchgeführt. Ebenfalls verabschiedet werden unsere "jungen Wilden" Philip Schneider und Phillip Crews, die sich wieder ihrem Heimatverein Neusser HV anschliessen werden.

Die Handballabteilung hofft auf regen Besuch, geniessen TuS-1882-Mitglieder doch erneut mit einer Begleitperson freien Eintritt und dürfen sich bei kostenlosen alkoholfreien Getränken oder Kölsch vor und nach dem Spiel erfrischen. Unsere A-Jugend hat den nachvollziehbaren Wunsch verspürt, sich für das Vereinsleben zu engagieren und wird den Holzkohlegrill bedienen.

29.04.2010 TuS 1882 Opladen - HSG Siebengebirge/Thomasberg

Unsere Oberligamannschaft trifft auf den Tabellenzweiten, die HSG Siebengebirge/Thomasberg. Das Team von Gästetrainer Edi Grunwald liefert sich mit dem VfL Gummersbach 2 punktgleich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Mittelrheinmeisterschaft. Grunwald gibt dabei die Devise aus, trotz aller Erwartungen und Hoffnungen  nur von Spiel zu Spiel zu denken. Trainer äussern sich so, um den Druck und die Last des Siegenmüssens von ihren Schützlingen zu nehmen, aber er und seine Spieler haben die Tabelle natürlich im Hinterkopf und schon eine Hand an der Meisterschale. Am letzten Wochenende reichte es unter diesen Voraussetzungen nur zu einem  mühsamen  26:25-Heimsieg gegen den SSV Nümbrecht. So locker und leicht scheinen sich die Spieler von den  Erwartungen vielleicht doch nicht lösen können. Jedenfalls darf sich die HSG gegen die 1882er keinen Ausrutscher erlauben, wenn die Meisterschaftsträume nicht vorzeitig platzen sollen.

Das Hinspiel endete für die Schützlinge von Patrick Luig mit einer enttäuschenden 28:26-Niederlage. Enttäuschend, weil seinem Team eine komfortable 7:14-Führung wie glitschige Seife aus den nassen Fingern glitt – der „schwarze“ Dezember nahm Gestalt an. Für das Rückspiel ist sein Team hochmotiviert, will es doch gegen die Top-Drei der Liga an den letzten drei Spieltagen mithalten. Gegen Gummersbach ist dies über 45 Minuten überzeugend gelungen, bis die Kräfte nachließen. Gegen die Siebengebirgler müssten es schon 60 Minuten sein, damit die Punkte in Opladen bleiben. Patrick Luig´s Miene zuletzt sorgenvolle Miene hellte sich beim Dienstagtraing auf, weil er neben Jean-Francois Voigt auch Abwehrstabilisator André Kurzbach wieder im Team begrüssen kann. Seine Mannschaft kann ohne Druck aufspielen; wie die HSG mit ihrer Favoritenrolle und den Gedanken an die Meisterschaft umgeht, wird ab 19.00 Uhr in Schlebusch zu sehen sein..

Der Abteilungsvorstand hält für die letzten beiden Heimspieltage noch ein Schmankerl für die TuS-1882-Mitglieder bereit. Die Schliessung der Bielerthalle hat zu vielen unvorhersehbaren Spielortänderungen geführt. Für ihre Treue erhalten sie zu den beiden letzten Saisonspielen in Schlebusch freien Eintritt und dürfen auch noch eine Begleitperson mitbringen.

23.04.2010 Vorbericht Handball Oberliga 24. Spieltag

Am 24. Spieltag treffen die Oberlighandballer des TuS 1882 Opladen auf den Spitzenreiter, die Bundesligareserve des TuS 1882 Opladen. Anwurf des Spiels ist erst um 20.00 Uhr, aufgrund des EHF-Pokalspiels der Bundesligamannschaft findet es in der Gerhard-Kienbaum-Halle in Gummersbach statt.

Für Patrick Luig´s Team beginnt die Kür der Spielzeit – die letzten drei Spiele gehen gegen die Top-Drei der Liga: Gummersbach – Siebengebirge und Weiden. Unsere junge Mannschaft hätte im Konzert der „Grossen“ gerne mitgespielt – durch die vielen langwierigen Verletzungen war ihr dies nicht vergönnt. Aktuell Platz 5 im Gesamtklassement und sogar Platz vier in der Rückrundentabelle trotz der unnötigen Niederlagen in Übach und zu Hause gegen Nümbrecht – sie können es, sie müssen es nur abrufen: So wird man die aktuelle Situation des Teams wohl realistisch einschätzen.

Mit dem VfL Gummersbach 2 verbinden sich für die Opladener positive Erinnerungen: Das Hinspiel ging nach einem beinah hoffnungslosen 1. Durchgang und beispielloser Aufholjagd noch Remis aus; in Halbzeit 2 ließ unsere Mannschaft die U23 aus dem Oberberg teilweise alt aussehen.

Ob sich eine Überraschung wiederholen lässt, dürfte allerdings sehr zweifelhaft sein. Leszek Hoft wird sicherlich mit Steffen Fäth und Ole Rahmel auf zwei Spieler aus dem Erstligakader bauen können und mit dem bestmöglichen Kader antreten. Die Favoritenrolle ist also klar verteilt, aber auch das Team von Hoft ist Leistungsschwankungen unterlegen und der immense Druck des Gewinnenmüssens liegt beim Gegner. Wie seine junge Mannschaft mit dieser Belastung umgeht, werden wir am Samstagabend erleben.

Patrick Luig erwartet von seiner Mannschaft vor allen Dingen in der Deckung eine weitere Leistungssteigerung, ohne die in Gummersbach nicht viel zu gewinnen sein wird. Positives gibt es auf der Personalseite nur von André Kurzbach zu berichten – der befürchtete Meniskusriss stellte sich zum Glück nur als Quetschung heraus; Teamarzt Thomas Geberzahn hofft auf eine Rückkehr spätestens im Spiel am 1. Mai gegen Siebengebirge.

21.04.2010 Nachholspiel gegen Dünnwalder TV am Donnerstag

Am Donnerstag, 23.04.2010, kommt es in der Halle Thuleweg in Köln-Höhenhaus zum Lokalderby gegen den Dünnwalder TV. Anwurf der Partie ist um 20.30 Uhr.

Das Nachholspiel kommt TuS-1882-Coach Patrick Luig gänzlich ungelegen, denn zum einen gilt es für sein Team, die Schmach vom letzten Wochenende mit der Pleite gegen den SSV Nümbrecht vergessen zu machen, zum anderen stehen an den nachfolgenden  Spieltagen auch noch die schweren Spiele gegen die Top-Drei der Liga auf der Agenda. Am Samstag geht es bereits zum VfL Gummersbach II und unter diesem Aspekt stellt das Spiel gegen Dünnwald alles andere als eine ideale Vorbereitung dar, da die Spielanlage beider Teams unterschiedlicher nicht sein könnte.

Die Gastgeber konnten am letzten Wochenende mit einem Punktgewinn beim Tabellenführer Weidener TV die Szene überraschen. Nur 26 Gegentreffer liess die Mannschaft von Klaus Otzipka zu – ein Abwehrbollwerk mit hochgewachsenem Innenblock wartet auf die 1882er. Ein wesentliches Element der Defensive  steht mit Michael Markwordt im Tor und damit exakt der Spieler, der nach der Saison die Seiten wechseln  und die Nachfolge von Sascha Carapina antreten wird. Für ein bisschen Brisanz ist damit neben dem Derbycharakter vor dem Hintergrund dieser Personalie schon gesorgt.

Patrick Luig wird auf die Spieler des letzten Wochenendes zurückgreifen – eine gute Gelegenheit für seine Akteure, den verschlafenen Endspurt in der Rückrunde vergessen zu lassen. Das Hinspiel ging mit einem letztlich ungefährdeten 30:27-Sieg aus – ein erneuter doppelter Punktegewinn  wäre ganz im Sinne der 1882er.

15.04.2010 Vorbericht TuS 1882 Opladen - SSV Nümbrecht

Nach der elend langen Osterpause starten die Handballmannschaften am Samstag in die Endphase der Meisterschaften. Beide Teams können völlig sorgenfrei aufspielen, mit Auf- oder Abstieg haben beide nichts zu tun. Das gilt allerdings nicht für die Gegner, die Erst- und Zweitvertretung des SSV Nümbrecht.

Die erste Mannschaft des SSV steht aktuell auf dem 10. Tabellenplatz, 2 Punkte trennen sie vom Abstieg – vier Spieltage vor Saisonende kein beruhigendes Polster. So wird das Team von Holger Faulenbach alles daran setzen wollen, den Hinspielerfolg zu wiederholen. Exakt dieses Hinspiel bedeutete für unsere 1. Mannschaft nach einer bis dahin blendenden Saison einen Wendepunkt, die Meisterschaftsträume zerplatzten im Dezember des letzten Jahres wie Weintrauben in der Presse. Die Opladener Spieler plagen zwar keine Alpträume, aber denkbar schlechte Erinnerungen nach einer bösen Niederlage ohne echte Gegenwehr gegen die kämpferisch starken Oberberger. Patrick Luig´s Team hat also allerhand gut zu machen, wird nur mit vollem Einsatz die Oberhand behalten. Welches Team die Osterpause besser verkraftet hat, wird sich am Samstag ab 19.00 Uhr in Schlebusch zeigen.

22.03.2010 20.Spieltag Dünnwalder TV - TuS 1882 Opladen

Zwei Derbys warten auf unsere Oberliga- und Landesligamannschaft, bevor es in die ersehnte Osterpause geht.

Unsere Oberligahandballer treffen im Nachholspiel am Donnerstag (Anwurf 20.15 Uhr, Halle Thuleweg) auf den Dünnwalder TV. Das Hinspiel endete mit 30:27 für unsere Farben. Dünnwald war nach einem Trainerwechsel und einem 13:3 Punkte-Lauf so etwas wie die Mannschaft der Stunde und steht nur einen Tabellenplatz hinter unserem Team. Am letzten Wochenende endete die Siegesserie und die Kölner mussten sich dem Aufstiegsfavoriten VfL Gummersbach II deutlich mit 27:36 geschlagen geben; allerdings wollte Gummersbach auch Ernst mit seinen Aufstiegsambitionen machen und trat in absoluter Top-Besetzung an.

Patrick Luig kann bis auf die Rekonvaleszenten Thomas Hohnl, Christian Chelius, Jean-Francois Voigt und Carsten Schwamberger in dieser Partie auf seinen kompletten Restkader zurückgreifen, aus der 2. Mannschaft kommt Rückraumspieler Stefan Scharfenberg hoch und wird Sinisa Matosevic entlasten. Patrick Luig erwartet eine ausgeglichene, spannende Partie und hofft auf das bessere Ende für die 1882er. Mit einem Sieg könnte bis auf einen Punkt auf den Longericher SC als Tabellenvierten aufgeschlossen werden; diese verlockende Aussicht sollte neben dem Derbycharakter der Begegnung Motivation genug sein.

17.03.2010 Schweres Auswärtsspiel am 22. Spieltag in Pulheim

Am 22. Spieltag treffen unsere Oberligahandballer auf den Pulheimer SC. Anwurf der Partie ist am Samstag, 19.30 Uhr in der Halle Carl-Diem-Strasse in Pulheim.

Die Mannschaft des Trainergespanns Kelvin Tacke/Manfred Zybarth wird auf Revanche für die unglückliche Hinspielniederlage brennen. Lange hatten sie sich im Hinspiel von ihrer besten Seite gezeigt, die Partie mit beweglichem Angriffsspiel dominiert, bis kurz vor Schluss geführt,um dann mit leeren Händen dazustehen. Erst in der Endphase gelang dem Team von Patrick Luig die erneute Führung und mit einem 31:30 blieben beide Punkte in Opladen. Darüber hinaus werden die Pulheimer sich vor ihrem eigenen Publikum für die Heimniederlage vom letzten Wochenende im Derby gegen den Dünnwalder TV (25:33) rehabilitieren wollen, so dass die 1882er mit Sicherheit ein heisser Tanz erwarten wird.

Patrick Luig wird in diesem Derby auch auf Carsten Schwamberger verzichten müssen, der nach dem Knockout aus dem Übach-Spiel mit Diagnose Gehirnerschütterung krank geschrieben wurde. Die Mannschaft stellt sich damit quasi von selbst auf, glücklicherweise sind sowohl Torwart Sascha Carapina als auch Shooter Marius Anger wieder fit. Anleihen aus der 2. Mannschaft sind nicht zu erwarten damit sich niemand festspielt. Patrick Luig erwartet ein Spiel von zwei Teams auf Augenhöhe, möchte die beiden Punkte aus Pulheim allerdings sehr gerne entführen, um den Anschluss an die oberen Tabellenregionen zu halten.

10.03.2010 Vorbericht 21. Spieltag Oberliga/Landesliga Mittelrhein 13.03.2010

Vorbericht 21. Spieltag Oberliga/Landesliga Mittelrhein 13.03.2010

Am 21. Spieltag trifft unsere Oberligamannschaft auf den VfR Übach-Palenberg. Anwurf der Partie ist um 19.45 Uhr in der Halle Barbara-Strasse in Übach-Palenberg.

Das „Heimspiel“ findet aufgrund eines unsäglich unsportlichen Verhaltens der „Gäste“ dankenswerter Weise auswärts statt. Die scheinbar äusserst regelkundigen Gäste hatten das Vertrauen unseres Trainers Patrick Luig in eine beantragte Spielverlegung des Hinspiels wegen Totalausfalls der Mannschaft nach bestätigten Schweinegrippefällen gekonnt solange ausgenutzt, bis das Spiel organisatorisch mangels Schiedsrichtern nicht mehr ausgetragen werden konnte. Der Verband musste das Spiel auch noch für Übach-Palenberg werten und um der Unsportlichkeit die Krone aufzusetzen, wurde vom Gegner auch noch der satzungsgemäß mögliche, aber nicht zwingend erforderliche Tausch des Heimspielrechts beantragt.

Die Vorzeichen für einen angesichts der Tabellensituation beider Teams möglichen entspannten Handballabend sehen daher alles andere als gut aus. Unser Team war ob des provozierten Punktverlustes mächtig angefressen und die Emotionen werden hoffentlich nicht zu hoch kochen. Motivieren muss Patrick Luig seine Mannschaft nicht; er wünscht sich von seinem Team einen professionellen Umgang mit diesen Dingen, sprich ein abgeklärte, spielerisch überzeugende Vorstellung. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. Bislang blieb unser Team „zu Hause“ ungeschlagen, diese Serie gilt es trotz der Umstände zu halten.

05.03.2010 Pokalknüller gegen den OSC Rheinhausen findet auswärts statt!

Seit August letzten Jahres ist die Bielerthalle gesperrt, Abhilfe der statischen Probleme bis heute nicht vom Stadtrat beschlossen, weil die Aufstellung des städtischen Haushaltes durch den Stadtrat in den März vertagt wurde. Jetzt müssen unsere Oberligahandballer auf ihr Heimrecht im Pokalknüller gegen den designierten Aufsteiger in die 2. Bundesliga, den OSC Rheinhausen 04, tauschen. Der Westdeutsche Handballverband hat das Wochenende 6./7. März als Spieltag festgelegt. Leider steht an diesem Wochenende keine adäquate Halle zur Verfügung, so dass sich TuS-1882-Abteilungsleiter Frank Jaspert und sein Duisburger Pendant Manfred Loepke-Gilles auf den Tausch des Heimspielrechts verständigten. Anwurf des Spiels ist am Samstag, den 06.03.2010 in der Halle Krefelder Strasse in Duisburg-Rheinhausen, um 19.00 Uhr.

„Wir wollten gerne in der Smidt-Arena spielen, hatten mit dem Sportpark auch schon Details besprochen, aber letztlich zwangen uns organisatorische Dinge wegen des am Nachmittag stattfindenden Bundesligahandballspiels der „Werkselfen“, von diesem Plan Abstand zu nehmen“, zeigte sich Frank Jaspert sichtlich enttäuscht, unserer Oberligamannschaft keine Heimspielstätte anbieten zu können.

Zwar würde mit einem Erfolg der Einzug in die 1. DHB-Pokalrunde und damit ein Bundesligist auf Patrik Luig´s Team warten, realistisch betrachtet liegt ein Erfolg aber ausserhalb jeglicher Möglichkeit. Selbst in Bestbesetzung wäre die Partie gegen den Aufstiegsaspiranten eine Wiederholung des Kampfes David gegen Goliath. Patrick Luig wird daher, wie zu Saisonbeginn konzipiert, im Pokal die Spieler einsetzen, die bislang weniger Einsatzzeiten bekommen haben. Es wird sicherlich für alle eine schöne Erfahrung, sich in der ehrwürdigen Rheinhausener Halle, in der Stars wie Daniel Stephan das Handballspielen lernten, mit einer Spitzenmannschaft der Regionalliga zu messen.

01.03.2010 Vorbericht 18.Spieltag

Handball Oberliga Mittelrhein   18. Spieltag        Donnerstag, den 04.03.2010

TVE Bad Münstereifel – TuS 1882 Opladen

Anwurf: 20:30 Uhr          Heinz-Gerlach-Halle       Bad Münstereifel

Nachdem die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen den (Fast)-Absteiger Stolberger SV mit 43:31 klar besiegen konnten, steht ihnen im Nachholspiel mit demTVE Bad Münstereifel zwar auch eine Mannschaft gegenüber, die aktuell auf einem Abstiegsplatz logiert, die aber ein ganz anderes Kaliber darstellt.

Die Münstereifler haben noch im  Dezember zu Hause gegen Stolberg mit 10 Toren Unterschied verloren und galten als klinisch tot – darauf folgte mit drei fulminanten Siegen im Januar eine deutliche Wiederbelegung und am letzten Spieltag führten sie beim Dünnwalder TV schon deutlich, um zwar in der Schlussphase der Partie noch mit zwei Toren in Rückstand zugeraten, aber sie konnten sich noch ein Remis erkämpfen. Mit dem Trainerwechsel zu Gordon Müller scheinen also die alten Tugenden Spielkultur, Wurfstärke und Kampfkraft in Münstereifel wieder Einzug zu halten und der ersehnte Klassenerhalt greifbar.

Sieben Punkte aus den letzten vier Spielen sind daher eine deutliche Warnung an Patrick Luig´s Team, die Gastgeber alles, aber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Erste Anzeichen von Entwarnung gibt es für Julian Schmidt. Die Verdachtsdiagnose Bänderriss hat sich zum Glück nicht bewahrheitet, Physiotherapeut Michael Siegel wird in intensiven Einheiten versuchen, ihn bis Donnerstag wieder spielfähig zu bekommen.

Das für nächsten Samstag vorgesehene Meisterschaftsspiel im Derby gegen den Dünnwalder TV wird wegen des Pokalspiels gegen den OSC Rheinhausen verlegt. Der neue Spieltermin steht noch nicht fest.

27.02.2010 TuS 82 Opladen - Stolberger SV

Oberliga/Landesliga Mittelrhein          Saison 2009/2010

Vorbericht 19. Spieltag      27.02.2010

Halle: GGS Bergisch Neukirchen, Wuppertalstrasse 8a

 

Unsere Oberligamannschaft trifft um 19.00 Uhr auf den Stolberger SV. Der Gegner belegt zur Zeit mit nur 6 Pluspunkten den vorletzten Tabellenplatz. Gerade drei Partien konnte das Team von Robert Teichert gewinnen, sechs Punkte trennt es bereits vom rettenden Ufer und so trudelt der langjährige Oberligist nach einem personellen Umbruch scheinbar unaufhaltsam dem Abstieg in die Verbandsliga entgegen. Kampflos wird dies sicherlich nicht geschehen, wie der letzte Spieltag zeigte, als man sich dem TuS Derschlag zu Hause mit 38:42 geschlagen geben musste. Dieses achtbare Ergebnis zeigt allerdings auch das Manko der Gäste auf, die ihr Heil vornehmlich in der Offensive suchen.

 

Patrick Luig und sein Team gehen nach vier Wochen ohne Meisterschaftsspiel und trotz der Ausfälle mit positiven Gefühlen in die Begegnung. Bei Rückraum-As Christian Chelius hat Patrick Luig die laufende Saison vorläufig abgehakt. Mannschaftsarzt Thomas Geberzahn hat ihm vollständige Schonung, allenfalls Schwimmübungen und leichtes Joggen verschrieben - nicht gerade die Lieblingsbeschäftigungen unseres Shooters. Bei Jean-Francois Voigt zeigt sich allerdings etwas Licht am Horizont. Die Meniskusoperation ist komplikationslos verlaufen, die Reha in vollem Gange. Operateur Dr. Axel Bergen konnte zum Glück den befürchteten Anriss des vorderen Kreuzbandes ausschliessen, so dass unser Regisseur in den prestigeträchtigen Spitzenbegegnungen nach den Osterferien hoffentlich wieder spielen kann. Der Rest des Teams hat die üblichen grippalen Infekte nach den Karnevalstagen auskuriert, so dass Patrick Luig allen Spielern unter Wettkampfbedingungen Einsatzzeiten geben wird, allerdings ohne sich den Vorwurf der Verzerrung des Abstiegskampfes auszusetzen. Dass unsere Mannschaft Favorit in dieser Begegnung ist und die Partie siegreich gestalten will, steht für Trainer und Team völlig ausser Frage.

 

10.02.2010 3. Runde WHV Pokal TuS 1882 Opladen - OSC Rheinhausen

TuS 1882 Opladen - OSC Rheinhausen   

 Die Auslosung in der 3.Runde des WHV Pokals beschert dem TuS 1882 Opladen den Regionalligisten OSC Rheinhausen, der momentan auf dem 1. Platz in der Regionalliga West steht. In der Vergangenheit gab es spannende Regionalligaspiele zwischen diesen beiden Mannschaften. Die Opladener sind hoch motiviert, da es für die junge Mannschaft um den Einzug in die 1. Runde des DHB-Pokals geht.

Das Spiel soll am 6. oder 7. März in Rheinhausen, Sporthalle Krefelder Strasse ausgetragen werden.

Weitere Informationen folgen... 

 

Die Mannschaft des OSC Rheinhausen (Quelle OSC Rheinhausen):

oben v.l.: Betreuer Rainer Löckener, Betreuer Wolfgang Klinz, Mirco Bernau, André Loschinski, Jörg Schürmann, Jens Schnaithmann, Lukas Esser, Tobias Bochwitz, Trainer Achim Schürmann, TW-Trainer Norbert Rost, Co-Trainer Ralf Gangelhoff. unten v.l.: Physiotherapeutin Nadine Klar, Fabian Schneider, Marco Hofmeister, Björn Benner, Jens Bothe, Sebastian Schmidt, Tobias Dickel, Tim Gentges, Niels Fabian.

07.02.2010 Vorbericht 2.Runde WHV-Pokal

Bevor es in die Karnevalspause geht, treffen die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen in der zweiten Runde des WHV-Pokals am nächsten Sonntag, den 07.02.2010, auf den Verbandsligisten Kettwiger TV. Anwurf der Partie in der Halle des Theodor-Heuss-Gymnasiums (Hauptstrasse 148, 45219 Essen) ist bereits um 11.30 Uhr.

Der Kettwiger TV steht auf Platz 5 der zweigeteilten Verbandsliga des Handballverbandes Niederrhein. Bislang gab es noch kein Aufeinandertreffen beider Mannschaften. „Kettwig 70“ hatte in der letzten Saison mit dem Oberligaaufstieg geliebäugelt, sich zur Realisierung dieses Traums sogar der Dienste des ehemaligen Nationalspielers Mirko Bernau als Spielertrainer versichert – ein Wagnis mit ungutem Ausgang und am Ende stand der Wechsel Bernau´s zum Regionalligisten OSC Rheinhausen. Das Traineramt hat der erfahrene Jens Leiß übernommen, der den Umbruch der Mannschaft bislang erfolgreich begleitet. Leistungsträger der Gastgeber sind die Brüder Robin und Jens Flemmig, denen das besondere Augenmerk unserer Abwehr gelten wird.

Die 1882er werden neben der unmoralischen Anwurfzeit auch noch das ein oder andere Päckchen tragen müssen. Trainer Patrick Luig und Co-Trainer Rainer Pietsch sind beide verhindert – gleichwohl wollten wir die Partie nicht verlegen, so dass Regisseur Thomas Hohnl seine Qualitäten als Coach unter Beweis stellen kann. Das Trainergespann hat dazu noch entschieden, die bislang mit weniger Einsatzzeiten ausgestatteten Spieler mit Spielanteilen für ihre Geduld und ihren Teamgeist zu belohnen. Die Verletztenliste hat sich leider auch verlängert. Jean-Francois Voigt wird mit Verdacht auf Riss des Aussenmeniskus am nächsten Dienstag von dem Kölner Kniespezialisten Dr. Axel Bergen, der ihn vor 15 Monaten schon erfolgreich am anderen Knie operiert hatte, arthroskopiert und fällt nach bisherigen Stand der Dinge für mindestens für sechs Wochen. Das Ergebnis soll daher eher zweitrangig sein, wenn auch im Falle eines Sieges in der dritten Runde sportlich interessante Paarungen gegen etablierte Regionalligisten anstehen können und danach sogar Bundesligateams an den Pokalspielen teilnehmen.

Schiedsrichter der Partie sind die Herren Stefan Lettermann und Peter Monschau aus dem Leistungskader des WHV.

Das Team:

Tor: Sascha Carapina, Andreas van Leuck; Feld: Marius Anger, André Kurzbach, Sinisa Matosevic, Kai Quante, Jim Rüther, Peer Pütz, Carsten Schwamberger, Julian Schmidt, Philip Schneider, Philipp Crews, Peter Dreesen

27.01.2010 Vorbericht Handball Oberliga 17. Spieltag

Der 17. Spieltag findet am Samstag, den 30.01.2010, wieder einmal in der Halle GGS Bergisch Neukirchen Wuppertalstrasse statt.

Unsere Oberligahandballer treffen um 19.00 Uhr auf den TuS Derschlag. Der Gegner steht aktuell mit zwei Punkten Vorsprung auf dem 5. Tabellenplatz und ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Auf eine äußerst knappe Heimniederlage gegen den Aufstiegsfavoriten VfL Gummersbach 2 folgten zwei überzeugende Erfolge gegen die Spitzenmannschaften des TV Weiden und des Longericher SC.

Die Mannschaft von Patrick Luig erwartet also ein heißer Tanz. Personell bereitet die linke Rückraumposition durch die Verletzung von Christian Chelius weiter Sorgen; wer hier aufläuft, eventuell Christian Chelius selber, ist noch nicht entschieden. Das Hinspiel endete mit einem knappen 34:33 für den TuS Derschlag, die Mannschaft von Patrick  Luig brennt gegen die hochfavorisierten Gäste also auf Revanche.

Die Personalien für die nächste Saison nehmen weiter Konturen an. Während Jean-Francois Voigt weiterhin im schwarz-weissen Dress aufläuft, hat sich Kreisläufer Philipp Schneider überraschend für eine Rückkehr zu seinem Heimatverein Neusser HV entschieden, da ihm der zeitliche Aufwand zu hoch geworden ist. Dies bietet die Chance, vereinsintern nach Alternativen zu suchen: Trainer Patrick Luig und Manager Volker Leisner werden in den nächsten Tagen Gespräche mit Stephan Sanders und dem A-Jugendlichen Aaron Ellmann in diese Richtung führen.

22.01.2010 DJK BTB Aachen - TuS 1882 Opladen

Zwei Punkte – ohne Wenn und Aber -: Unter dieser Prämisse steht das nächste Saisonspiel unserer Oberligamannschaft. Am Sonntag trifft sie in der Halle Brander Feld in Aachen-Brand auf die DJK BTB Aachen. Anwurf der Partie ist um 13.30 Uhr. Spielort und –zeit wurden geändert, weil die Heimspielstätte Gillesbachtal von der Stadt Aachen gesperrt wurde.

Das Hinspiel konnte das Team von Patrick Luig eindeutig mit 35:19 für sich entscheiden und alles andere als die nächsten beiden Auswärtspunkte gegen Tabellenletzten wäre eine Riesenüberraschung. Dass eine solche Überraschung ausbleibt, dafür bedarf es gleichwohl eines respektvollen, konzentrierten Auftritts gegen eine Mannschaft, die sich auch in aussichtslosen Situationen nicht aufgibt und des Handballspielens durchaus kundig ist.

Patrick Luig wird bis auf Christian Chelius, der seine Verletzung weiter auskuriert, in Bestbesetzung antreten lassen. Marius Anger, der TuS-1882 Manager Volker Leisner diese Woche seine definitive Zusage für die nächste Spielsaison gegeben hat, wird ebenso nach Grippeerkrankung wieder in Vollbesitz seiner Kräfte auflaufen wie der Rest der Mannschaft. Weitere erfreuliche Personalien für die kommende Saison sind die Zusagen unseres besten Torschützen, Linkshänder Julian Schmidt und dem abwehrstarken Jim Rüther. Andreas van Leuck bleibt uns als Torwart ebenso erhalten wie am Kreis Leitfigur André Kurzbach. Auf Linksaussen und Mitte haben mit Maxi Ferro und Carsten Schwamberger nicht nur zwei Leistungsträger, sondern absolute Sympathieträger ebenfalls verlängert. Mit Christian Chelius und Thomas Hohnl waren sich Volker Leisner und Markus Bosdorf schon länger einig, dass es auch in der kommenden Saison mit ihnen weitergehen wird. Nächste Woche stehen die abschließenden Gespräche mit Kreisläufer Philip Schneider und Jean-Francois Voigt an. Beide Spieler sind wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes und sollen auch nächste Saison im schwarz-weißen Dress der 1882er auflaufen.

„Wenn wir mit diesen beiden Spielern auch noch einig werden, haben wir auf jeden Fall wieder eine sehr schlagkräftige Truppe zusammen. Mit unseren Nachwuchsspielern Kai Quante, Stephan Sanders, Peer Pütz, Peter Dreesen, Philip Crews, Aaron Ellmann und Marius Nennewitz haben wir noch jede Menge Potential, wollen auch mit ihnen weitermachen und sie langfristig an den Verein binden. Dazu haben wir bereits sehr positive Gespräche mit mehreren Kandidaten für die vakante Torwartposition sowie den Rückraum Links geführt und hoffen hier auf eine Einigung in der nächsten Woche,“ konnte Markus Bosdorf noch berichten.

14.01.2010 TuS 1882 Opladen - Longericher SC

Vorbericht 15. Spieltag

Am 15. Spieltag kommt es in der Oberliga zum Lokalduell gegen den Longericher SC. Endlich kann unsere Mannschaft einmal wieder in ihrem Heimspielort, der Halle Gesamtschule Schlebusch, antreten. Anwurf der Partie am Samstag ist um 19.00 Uhr.

Das Team von Patrick Luig trifft mit dem Longericher SC auf den aktuellen Tabellendritten der Liga – von der Tabellenspitze trennt den Gegner dabei nur ein Punkt. Damit ist auch, allem Understatement des Kölner Trainers vor und während der Saison zum Trotz, die Favoritenfrage in dieser Partie eindeutig zu Gunsten der Gäste entschieden.

Das Hinspiel endete nach dramatischem Verlauf mit einem Unentschieden – die turbulenten Torhüterszenen werden sich allerdings mit Sicherheit nicht wiederholen: Der etatmäßige Keeper Steen hat sich aus Longerich mit unbekanntem Ziel abgemeldet und wird das Tor also nicht hüten.

Patrick Luig´s Team hat in dieser Woche bis auf den verletzten Jean-Francois Voigt komplett trainiert und wird also mit dieser Einschränkung in Bestbesetzung antreten. Der Heimnimbus soll auch gegen den Favoriten gewahrt werden, so dass alle Spieler an die Leistungs- und Schmerzgrenze gehen müssen, um dem Topniveau des Gegners ebenbürtig zu sein. Sollte die Mannschaft ihr Potential über die gesamte Spieldauer abrufen können, ist für Patrick Luig´s Team alles drin. Die Zuschauer werden hoffentlich eine packende und gutklassige Oberligapartie erleben.

Zwischenzeitlich ist auch über den Einspruch gegen die Wertung des Spiels gegen den VfR Übach-Palenberg negativ entschieden, weil eine schriftliche Zustimmung zur erbetenen Spielverlegung seitens der Gastgeber trotz der Ankündigung auf deren Homepage gefehlt habe. Organisatorisch wird sich die Abteilungsleitung auf diese Gegebenheiten für zukünftige Ereignisse natürlich einstellen; ob der Sport und das bisherige vertrauensvolle Miteinander der Vereine hierunter leidet, wird sich zeigen.

07.01.2010 DJK Westwacht Weiden - TuS 1882 Opladen

Die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen treffen zu Beginn der Rückrunde auf die DJK Westwacht Weiden. Die Partie findet am Samstag, 09.01.2010 um 19:30 Uhr in der Halle Parkstrasse in Würselen statt.

Die DJK Westwacht Weiden belegt als Aufsteiger in die Oberliga nach der Hinrunde einen undankbaren 11. Tabellenplatz. Undankbar deswegen, weil wegen des vermehrten Abstiegs aus der Regionalliga auch die Oberliga wohl mit mehr als zwei Regelabsteigern rechnen muss und das Hellenmeister-Team sich also im akuten Abstiegskampf befindet. Bislang stehen drei Siege und ein Unentschieden auf dem Talon des Gegner.

Das Team von Patrick Luig hat über die Jahreswende den Ball ruhen lassen, um einige Verletzungen auszukurieren und einfach mal vom Handball abschalten zu können. Da die Smidt-Arena aufgrund vorrangiger Bundesligaspiele besetzt war und auf die Schnelle keine Ausweichmöglichkeiten organisiert werden konnte, nutzte Luig das (verloren gegangene) Pokalspiel beim Ligakonkurrenten Pulheimer SC zur Vorbereitung und Trainingszwecken. Zwei weitere Trainingseinheiten stehen diese Woche noch auf dem Programm und es bleibt abzuwarten, mit wieviel Dampf unser Team sich in die Rückrunde stürzen wird.

Das Hinspiel ging mit 37:23 klar an unsere Mannschaft, wird aber sicherlich kein Maßstab für das Rückspiel sein können. Einige Spieler laborieren weiterhin an Verletzungen und Erkältung, so dass nicht sicher ist, ob Luig seine Top-Besetzung aufbieten kann.

18.12.2009 Weidener TV - TuS 1882 Opladen

Die Oberligamannschaft des TuS 1882 Opladen trifft am letzten Spieltag dieses Jahres und damit gleichzeitig zum Abschluss der Hinrunde Uhr in der Sporthalle Parkstraße in Würselen auf den Weidener TV Samstagabend. Anwurf der Partie ist um 19.45 Uhr. </><//>

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Zu Saisonbeginn wurde die Mannschaft von Andreas Heckhausen von der Liga als Aufstiegsfavorit auf's Schild gehoben - zu Saisonhalbzeit sind seine Spieler wahrscheinlich genauso ernüchtert wie unser Team. Mit 17:7 Punkten logiert der Vorjahreszweite auf dem vierten Tabellenplatz und mufeten am letzten Wochenende die Dominanz der Bundesligareserve des VfL Gummersbach bei einer haushohen 37:24 Niederlage anerkennen. Die seit vielen Jahren eingespielten Gastgeber Jedoch verfugen über einen ausgeglichenen Kader und mit Andreas Havenith, Jan Kerssenfischer und Sven Leonhardt über spielintelligente Wurfstärke und Könner auf den Königspositionen im Rückraum, die auch jeder Regionalligamannschaft zur Ehre gereichen würden. </><//>

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Das Team von Patrick Luig tritt in dieser Partie als klarer Aussenseiter ein - gerade die bisher magere Auswärtsbilanz Bislang hat ja eine bessere Tabellenplatzierung verhindert und war auch Anlass für eine konstruktive Teambesprechung Sowie diverse Einzelgespräche mit den Führungsspielern. Allerdings haben sich die 1882er in der Vergangenheit gerade gegen den Weidener TV immer packende Duelle mit vielen Torszenen geliefert, so dass. sich von der spielerischen Anlage wie auch den Defensivkonzepten zwei variabel agierende Teams auf Augenhöhe gegenüberstehen werden. Die Zuschauer werden sicherlich eine faire, hoffentlich auf gutem Oberliganiveau stehende packende Partie sehen und. Die Tagesform wird dann letztlich wohl entscheiden, wie das Verfolgerduell ausgeht. </><//>

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10.12.2009 Am Samstag gegen den Tabellendritten Siebengebirge

Oberliga/Landesliga Mittelrhein Saison 2009/2010

Vorbericht 12. Spieltag 12./13.12.2009

Unsere 1. Mannschaft trifft am Samstag auf den Tabellendritten, die HSG Siebengebirge/Thomasberg. Anwurf der Partie ist um 19.30 Uhr in der Halle am Sonnenhügel in Oberpleis.

Die HSG Siebengebirge/Thomasberg wird alljährlich zu den Mitfavoriten um die Mittelrheinmeisterschaft gezählt – der anspruchsvollen Rolle wurde sie in den letzten Jahren seltsamer Weise nicht gerecht. Ein schlagkräftiger Rückraum unter Federführung des ehemaligen Jugendnationalspieler Jamal Naji und dem wurfstarken Routinier Vice Kutlesa – beide mit Zweitligaerfahrung –, variables Angriffspiel und Tempohandball – das sind die positiven Tugenden des Gegners. Nachdem die Mannschaft sich letzte Saison von einem zaghaften Saisonstart nicht durchgreifend erholen konnte, zeigt sich die HSG diese Saison von ihrer Schokoladenseite. Mit 16:6 Punkten, davon 5 blitzsauberen Heimsiegen, steht die HSG auf Platz 3 der Tabelle und damit in Tuchfühlung zum Spitzenreiter aus Gummersbach.

Apropos Gummersbach: Patrick Luig´s Team zeigte am letzten Wochenende in Halbzeit 2 gegen den Tabellenführer ihre bisher beste Saisonleistung. Kompromissloses Defensivverhalten, blitzschnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff, schnörkelloses Angriffspiel mit viel Druck auf die gegnerische Defensive: mit einem Sahnetag gelang das überraschende Remis gegen die Bundesligareserve des VfL Gummersbach. Eine ähnliche Leistung werden die 1882er zeigen müssen, um dem Favoriten ein Bein stellen und Zählbares mit nach Hause bringen zu können. Die Mannschaft ist wieder komplett, hat in Bestbesetzung trainiert und freut sich auf ein intensives Handballspiel.

03.12.2009 Nächstes Heimspiel in Bergisch Neukirchen gegen den Spitzenreiter VfL Gummersbach 2

Am 11. Spieltag treffen die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen in der Sporthalle in Bergisch Neukirchen auf den Tabellenführer, die Bundesligareserve des VfL Gummersbach. Anwurf der Partie ist am Samstag, den 05.12.2009, um 19.00 Uhr.

Nach 10 Spieltagen liegt die U23 des VfL Gummersbach mit 17:3 Punkten an der Tabellenspitze. Nachdem lange Jahre die Reserve des Bundesligisten ein tristes Schattendasein fristen musste, hat man sich in Gummersbach entschieden, nicht mehr in (gescheiterte) Spielgemeinschaften mit anderen Oberberger Handballclubs, sondern in die eigene Jugend zu investieren. Mit der Handballakademie werden deutschlandweit Talente in das Oberbergische gelotst, denen perspektivisch Bundesligaformat zugetraut wird. Der letztjährige Aufstieg in die Oberliga war der erste Schritt in eine sportliche Zukunft, um die Talente im Seniorenbereich wachsen und reifen zu lassen. Mit der Verpflichtung von Leszek Hoft, dessen Person eigentlich untrennbar mit dem Jugendhandball und mehreren Deutschen Meisterschaften mit der SG Solingen verbunden war, ist den Gummersbachern ein überraschender, sichtlich auch ganz grosser Wurf gelungen. Hoft versteht es, junge Spieler exzellent auszubilden und sie bei dem schwierigen Übergang in den Seniorenbereich zu begleiten. Die Tabellenführung ist bei einer Mannschaft, die mit den Jugendnationalspielern Ole Rahmel, Robin Teppich, Jonathan Eisenkrätzer auf Kräfte bauen kann, die mit der 1. Mannschaft auf Bundesliganiveau trainieren können und auch Spieleinsätze bekommen, die logische Konsequenz.

Das erhoffte Spitzenspiel der Liga, der Kampf um Platz 1, findet nach der ärgerlichen Niederlage der 1882er am vergangenen Wochenende in Nümbrecht leider erstmal nicht statt. Patrick Luig hat sein Team diese Woche zum Glück wieder komplett beisammen, auch Maxi Ferro kehrt aus dem Krankenlager zurück. Nachdem die Generalprobe sang- und klanglos verpatzt wurde, sollten die Opladener Handballer sich vor eigenem Publikum rehabilitieren wollen, wieder auf ihre spielerischen Stärken besinnen und mit geordneter Hand ihr erfolgreiches Handballspiel aufziehen. Gummersbach ist in dieser Begegnung eindeutiger Favorit, für Patrick Luig´s Team also eine Partie, in der ohne Druck angetreten werden kann. Bislang siegte seine Mannschaft in allen Heimspielen in dieser Saison, die Opladener Fans hoffen, dass dies auch in der ungewohnten, rutschigen Halle in Bergisch Neukirchen so bleibt.

 

28.11.2009 SSV Nümbrecht - TuS 1882 Opladen 32:27 (17:13)

Die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen mussten am Samstagabend beim Auswärtsspiel in Nümbrecht dem Trainingssrückstand der letzten drei Wochen bei der 31:27 Niederlage Tribut zollen. Sagenhafte 10 Spieler aus Patrick  Luig´s Team hatte es mit Grippe erwischt, mehrere mit dem Virus H1N1. Diese Woche war erstmals wieder an Mannschaftstraining zu denken - der Trainingsrückstand erwies sich letztlich als fatal. Was sich gegen den Pulheimer SC letztes Wochenende schon angedeutet hatte, aber durch eine Energieleistung in den letzten fünf Minuten noch verhindert werden konnte, wurde beim SSV Nümbrecht Gewissheit: Bedingt durch die vierzehntägige Trainingspause fehlte den 1882ern die Kondition, das Selbstbewusstsein, die Spieldisziplin, die Ballsicherheit und damit letztlich auch die Abgeklärtheit, um in einem mittelmässigen Oberligaspiel die Oberhand zu behalten.

Die erste Halbzeit begann mit einer zwei Tore-Führung der jungen Opladener Mannschaft - danach wechselte die Führung permanent, wobei sich bis kurz vor dem Halbzeitpfiff keine Mannschaft mit mehr als 2 Toren absetzen konnte. Dies gelang dem Team der Gastgeber dann in der 28. Spielminute mit dem Treffer zum 15:12. Im Gegenzug gelang den Opladenern zwar der Anschlusstreffer zum 15:13, doch dann ereignete sich ein Kuriosum: In 4:6 Unterzahl erzielten die Gastgeber durch den glänzend aufgelegten Kevin Schieferdecker trotz Manndeckung zunächst fast von der Aussenlinie, dann von kurz hinter der Mittellinie, zwei Treffer in Folge zum Halbzeitstand von 17:13, während die 1882er erfolglos in ungünstigen Wurfpositionen im 1:1 ihr Glück versuchten.

Ein sichtlich angefressener Patrick Luig verordnete in der 2. Halbezeit sowohl für Schieferdecker als auch für Sven Georgewitsch doppelte Manndeckung und beorderte Sascha Carapina ins Tor. Alleine eine Resultatsverbesserung sollte sich gegen verbissen kämpfende Nümbrechter nicht wirklich einstellen: Beim 28:24 hatten die Opladener Ballbesitz und die Chance, auf drei Tore zu verkürzen und damit den Druck auf die Gastgeber zu erhöhen - aber wie so oft in diesem Spiel wurde entweder zu früh der Abschluss gesucht oder aber ein Mitspieler in einer eher ungünstigen Position angespielt. So gelang dieser Anschlusstreffer nicht, ansonsten erzielten beide Teams Tor um Tor,  so dass der Vorsprung nicht verkürzt werden konnte. Mit dem Schlusspfiff des unglücklich pfeifenden Gespanns Gollnick/Kirbach, das sich wüste Beschimpfungen beider Fanlager gefallen lassen musste, blieb unserer Mannschaft nichts anderes übrig, als neidlos den verdienten Sieg der kämpferisch besseren Gastgeber anzuerkennen und mit der ebenfalls geschlagenen Reserve die lange Busfahrt nach Opladen anzutreten. An der katastrophalen Schiedsrichterleistung, die den Stift des offiziellen Beobachters zum Glühen gebracht haben wird,  hat die Niederlage sicherlich nicht gelegen, dafür war der Ausfall einiger Leistungsträger, die zu hohe Quote der Fehlwürfe und ungewohnte technische Fehler unseres Teams verantwortlich. Alleine die vier verworfenen Siebenmeter hätten ausgereicht, zumindest einen Punkt aus dem Homburger Land mitzunehmen.

Am nächsten Wochenende treffen die 1882er auf den Spitzenreiter VfL Gummersbach 2. Bis dahin werden die Trainingsrückstände aufgearbeitet sein, um dem souveränen Tabellenführer contra bieten zu können.

Die Formation: Andreas von Leuck (1.-30.), Sascha Carapina (31.-60.), Julian Schmidt (10/6), Marius Anger (5), Carsten Schwamberger (3/3), Philip Schneider (3), Christian Chelius (2), Andre Kurzbach (2), Sinisa Matosevic (1), Jim Rüther (1), Jean-Francois Voigt, Peter Dreesen, Peer Pütz, Philip Crews

21.11.2009 TuS 1882 Opladen - Pulheimer SC 31:30 (14:14)

Glücklich waren die Opladener Oberligahandballer mit dem Schusspfiff des Spiels gegen den Pulheimer SC - mit 31:30 konnte die junge Mannschaft mit ihren Fans zwei weitere Punkte feiern und den Kontakt zur Tabellenspitze halten.

Das Team von Patrick Luig brannte auf dieses Spiel und wollte sich die Wut über die zwei am grünen Tisch (vorläufig) verlorenen Punkte aus dem Übach-Spiel sichtlich aus der Seele spielen. Die Heimmannschaft startete hervorragend, über eine 3:1 und 5:2 Führung ging es auf 10:6 und damit zu einem scheinbar beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung. Die Freude währte aber nicht sehr lange, weil nach einer Viertelstunde eintrat, was Patrick Luig vor der Partie befürchtet hatte. Seinen Leistungsträgern, allen voran Christian Chelius, merkte man sowohl die Grippeinfektion als auch die 14 trainingslosen Tage an - ein ums andere Mal wurde mit Abspielfehlern oder unplatzierten Würfen der Gegner zu leichten Toren eingeladen und über den Ausgleich zum 12:12 sowie die Gästeführung zum 12:13 ging es mit einem 14:14-Unentschieden in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff hatten die 1882er zunächst den besseren Start für sich, mit 17:15 wurde dann die vorerst letzte Führung herausgearbeitet. Danach spielte der Pulheimer SC immer stärker auf und bewies mit einem sehr beweglichen Angriff und guter Defensive, dass die Serie von 7:1 Punkten aus den letzten vier Spielen kein Zufall war. Über 18:18 war es dann bis zur 55. Minute ausschliesslich der Gast, der sogar beim 24:27 mit drei Toren in Führung gehen konnten. Gedanklich vielleicht schon mit einem möglichen Auswärtssieg beschäftigt, verspielten die Gäste die Führung und das Opladener Team konnte zum viel umjubelten Ausgleich (28:28) einnetzen. Zweimal konnte der Gast noch in Führung gehen, dann zeigte Opladens Christian Chelius, dem vorher so gut wie nichts gelang und der lange auf der Bank zusehen durfte, wie wertvoll er für seine Mannschaft ist. Erst zwang er einen Pulheimer Abwehrspieler zu einem rüden Foul, dass mit einer roten Karte und einem Siebenmeter geahndet wurde - der Siebenmeter wurde vom treffsicheren Maximilio Ferro zum 30:30-Ausgleich verwandelt. Und im nächsten Angriff wurde Chelius in Überzahl wunderbar freigespielt und konnte aus sechs Metern zum viel umjubelten 31:30-Siegtreffer einwerfen. Ihren letzten Angriff vertändelten die sichtlich beeindruckten Pulheimer mit einem Pass ins Aus, die letzten 13 Sekunden gehörten dann den 1882ern, die die Uhr unter dem lautstarken Beifall ihrer Anhänger routiniert herunter spielten.

In einem guten, temporeichen Handballspiel hiess der glückliche Sieger TuS 1882 Opladen - der Pulheimer SC verliess zwar ohne Punkte das Parkett, konnte aber mit erhobenem Haupt die Heimfahrt antreten, hatte sich die junge Mannschaft doch blendend verkauft.

Am nächsten Wochenende geht die Reise für das Team von Patrick Luig ins Oberbergische zum Tabellenzehnten, dem SSV Nümbrecht.

Die Formation: Andreas van Leuck (1. bis 46.), Sascha Carapina (47.-60.); Maxi Ferro (10/6), Marius Anger (5), Carsten Schwamberger (5/1), Julian Schmidt (3), JF Voigt (2), André Kurzbach (2), Philip Schneider (2), Christian Chelius (1), Jim Rüther (1), Peer Pütz, Philip Crews,

Trainer: Patrick Luig    Co-Trainer: Rainer Pietsch

Physio: Michael Siegel    Betreuer: Gerd Vasen    Zeitnehmer: Thomas Ellmann

07.11.2009 Lokalderby gewonnen

Mit einem 30:27 Erfolg konnten die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen das Lokalderby gegen den Dünnwalder TV eindeutig für sich entscheiden und belegen hinter der Bundesligareserve des VfL Gummersbach weiterhin den guten zweiten Tabellenplatz.

Der Gast aus Dünnwald hatte den weitaus besseren Start in diese Partie - der in zu passivem Abwehrverhalten der 1882er seine Ursache hatte. Dem quirligen Johannes Schäfer gelangen als Rechtshänder von der rechten Seite drei, vier einfache Treffer in Folge, so dass es über einen 0:2 und 3:5 Rückstand einige Zeit dauerte, bis Patrick Luig´s Schützlinge erstmals mit 7:5 und einem Zwei-Tore-Vorsprung ihrer Favoritenrolle gerecht werden konnte. Immer wieder angetrieben von einem stark aufspielenden Marius Anger auf der rechten Seite, der sowohl selbst zu sehenswerten Treffern kam, als auch am Kreis André Kurzbach gut in Szene setzte, gelang es, eine Drei-Tore-Vorsprung mit in die Halbzeit zu nehmen (15:12).

Der Pausentee hatte anregende Wirkung - das Spiel der Opladener wurde noch dynamischer und schneller. Aus einer aufmerksamen Abwehr heraus gelang immer wieder der Gegenstoss über die rechte Aussenbahn: der erst neunzehnjährige Julian Schmidt liess Dünnwald´s Keeper Michael Markwordt ein ums andere Mal keine Chance und avancierte an diesem Abend mit 10 Treffern zum Torschützenkönig. Am Kreis konnte in der zweiten Halbzeit der gleichaltrige Philip Schneider sein Können beweisen und bedankte sich bei seinem Trainer für das Vertrauen mit drei sehenswerten Toren und blieb ohne Fehlwurf. Über 21:15 und 24:17 konnten sich die 1882er zwischenzeitlich absetzen, als mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Marius Anger in der 47. Minute ein kleiner Bruch in das Opladener Spiel kam - vielleicht dachte das Team auch, man könne den Vorsprung nach Hause schaukeln. Der Gast verstand die jetzt verhaltenere und unkonzentriertere Spielweise als Einladung, noch einmal Vollgas zu geben und die kämpferische Leistung der Dünnwalder wurde prompt belohnt.Über 25:19 gelang es ihnen, auf 25:22 und 26:24 zu verkürzen. In dieser Phase bewiesen zwei Opladener Spieler ihren besonderen Wert für ihre Mannschaft. Im Tor zeigte Sascha Carapina mit eindrucksvollen  Paraden, dass er zu den besten seiner Zunft gehört und im Angriff nahm sich Christian Chelius drei Würfe und erzielte drei wichtige Treffer in Folge. Beim 30:25 in der 57. Minute war der beruhigende Vorsprung wieder hergestellt, der Gast konnte noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und kam zum 30:27 Endstand. Die Opladener Anhänger beklatschten jedoch einen souverän herausgespielten doppelten Punktgewinn; anschliessend lud Trainer Patrick Luig sein Team zur grossen Sause nach Köln - es durfte ausgelassen gefeiert werden.

Am nächsten Samstag geht die Reise an die holländische Grenze zum VfR Übach Palenberg.

Die Formation: Andreas van Leuck (1. bis 38.), Sascha Carapina (38.-60.); Julian Schmidt (10), Marius Anger (5), Christian Chelius (5), Carsten Schwamberger (4/1), Philip Schneider (3), Maxi Ferro (2/2), Peer Pütz (1), Andrè Kurzbach, Sinisa Matosevic, Jean-Francois Voigt, Philipp Crews

Trainer: Patrick Luig    Co-Trainer: Rainer Pietsch

Physio: Michael Siegel    Betreuer: Gerd Vasen    Zeitnehmer: Thomas Ellmann

01.11.2009 Stolberger SV - TuS 1882 Opladen 33:36 (15:20)

Spielbericht Handball Oberliga Mittelrhein

6. Spieltag     Stolberger SV – TuS 1882 Opladen 33:36 (15:20)

Abgekämpft, nass geschwitzt, völlig  am Ende und doch glücklich: Andreas van Leuck hatte 60 Minuten lang den Opladener Kasten teilweise vernagelt und war damit der Garant für den Auswärtssieg der Opladener Oberligahandballer am Sonntagabend. 15 Paraden, drei gehaltene Siebenmeter bedeuteten am Ende den verdienten doppelten Punktgewinn.

Vor dem Spiel meldete sich Rechtsaussen Jim Rüther grippebedingt ab, Spielmacher Jean-Francois Voigt zwang seine Zerrung auf die Bank, André Kurzbach am Kreis war privat verhindert und Thomas Hohnl wird noch lange in der Reha bleiben: Ohne vier Stammspieler musste TuS-1882-Coach Patrick Luig bei den  hochmotivierten Gastgebern auskommen, die durch den plötzlichen Abschied ihres Top-Torjägers Mevlüt Bardak am letzten Wochenende ein ganz besonderer Siegeswille anzutreiben schien.

Die erste Halbzeit lief für die 1882er gut; eine schnelle 5:10 Führung, trotz vier vergebener Siebenmeter eine deutliche 15:20-Pausenführung – das Spiel war aber noch lange nicht entschieden. Aufopferungsvoll kämpfende  Stolberger, immer wieder angetrieben von dem wurfgewaltigen Thomas Bahn , der sowohl seinen Bruder Sascha auf der linken Aussenbahn gut in Szene setzen als auch Freiräume für den Kreisläufer schaffen konnte, gaben trotz des eindeutigen Vorsprungs der Opladener nicht auf und konnten zum 21:21 (35. Minute) und 29:29 (52. Minute) ausgleichen.

Diesmal zeigten die Opladener Youngster, allen voran Marius Anger mit 11 blitzsauberen Toren, Julian Schmidt mit 5 Treffern und am Kreis Philip Schneider mit 6 Toren, dass sich ihr Trainer Patrick Luig auf sie verlassen kann und sie auch in kritischen Situationen weiterhin an den bewährten Konzepten und Auslösehandlungen festhalten. So stand es dann vier Minuten vor dem Ende 30:34 aus Stolberger Sicht, am Ende feierten die Opladener Spieler ihren Helden des Abends, Andreas van Leuck.

Mit 9:3 Punkten steht der TuS 1882 Opladen durch die überraschende Niederlage des Aufstiegsfavoriten Weidener TV auf Platz 2 hinter der Reserve des Bundesligisten VfL Gummersbach. Am nächsten Wochenende kommt es in der Halle Gesamtschule  Schlebusch zum Lokalderby gegen den Dünnwalder TV.

Die Formation: Andreas van Leuck (1. bis 60.), Sascha Carapina; Julian Schmidt (5), Christian Chelius (6/1), JF Voigt, Peer Pütz, Philip Schneider (6), Marius Anger (11), Sinisa Matosevic (1), Kai Quante, Stephan  Sanders, Carsten Schwamberger (5/1), Maxi Ferro (2/1), Phillip Crews

Spielablauf: 1:1,1:3,3:7,4:9,7:11,10:15,12:15,12:18,14:18,15:20(HZ),18:20,21:21(35Min), 21:23,24:25,24:27,25:29,29:29(52Min),30:31,30:34,31:35,33:36(Ende)

Trainer: Patrick Luig    Co-Trainer: Rainer Pietsch

Physio: Michael Siegel    Betreuer: Gerd Vasen    Zeitnehmer: Frank Jaspert

22.10.2009 Herbstpause zu intensiven Tests genutzt

Eine Woche Regeneration gönnte Trainer Patrick Luig seinen Spielern, bevor am vergangenen Montag wieder der Trainingsalltag einkehrte. Neben den obligatorischen Trainingseinheiten standen auch zwei interessante Testspiele auf dem Programm, in denen die Schwarz-Weißen auf den Prüfstand gestellt werden sollten.

Den Auftakt machte die Auswärtspartie beim bis dahin verlustpunktfreien Niederrhein-Oberligisten TV Aldekerk. Die von Burkhard Heesen trainierte Mannschaft wird neben den Sportfreunden Hamborn als heißer Titelanwärter auf die Niederrheinmeisterschaft gehandelt. Der TuS, der auf Sascha Carapina (beruflich), Kai Quante, Jim Rüther, Sinisa Matosevic (alle krank), Stephan Sanders (Bänderriss im Sprunggelenk), Jean-Francois Voigt (Aduktorenzerrung) und den Langzeitverletzten Thomas Hohnl verzichten musste, leistete sich gegen die technisch und athletisch versierten Grenzländer einen blitzsauberen Fehlstart. Bereits nach zehn Minuten schien die Partie beim Stande von 9:1 für die Gastgeber gelaufen. Zahlreiche leichtsinnige Fehler beim Abschluss und eine lethargische Deckung luden die Heesen-Truppe zum munteren Toreschießen ein. Lediglich Torhüter Andreas van Leuck stemmte sich vehement gegen das drohende Übel und verhinderte noch Schlimmeres. Die überfällige Auszeit von TuS Coach Patrick Luig und die taktische Umstellung auf eine offensive 4:2 Abwehr nutzen die jungen Opladener um erneut ins Spiel zu starten. Je länger die Partie dauerte, desto besser fand man ins Spiel. Lag man zu Halbzeit noch relativ aussichtslos mit 16:9 im Hintertreffen, schien das Spiel in der 50. Spielminute beim Stande von 26:24 wieder offen. Der TV Aldekerk wirkte angeschlagen, fiel aber nicht und konnte im Folgenden eine doppelte Unterzahl der 1882er zur verdienten Spielentscheidung nutzen. Mangelnden Kampfgeist konnte man dem TuS nicht unterstellen, doch trotz der zahlreichen Ausfälle blieb die Mannschaft um Ersatz-Kapitän Christian Chelius weit hinter ihren Möglichkeiten (u.a. sechs verworfene 7-m). Positive Randnotiz: Der erst 17-jährige Peter Dreesen durfte zum ersten Mal für die Senioren ins Trikot schlüpfen und konnte bei seinem Kurzeinsatz sogar ein Tor erzielen.  

Am Dienstag bot sich die unmittelbare Gelegenheit zur Wiedergutmachung an. Die Zweitvertretung des Bundesligisten TuSEM Essen - ebenfalls HVN-Oberligist - hatte zum Testspiel eingeladen. Opladens Handballer wirkten diesmal wacher und es entwickelte sich von Beginn an eine muntere Partie. Auf beiden Seiten bestimmte vorwiegend der Gegenstoß das Spiel, wobei sich die Luig-Truppe effektiver im Abschluss präsentierte. Mit zunehmender Spieldauer konnte sich der TuS einen kleinen Vorsprung erarbeiten, das Abwehrverhalten verbesserte sich deutlich, zumal der Bundesliganachwuchs um Ex-Nationalspieler Stephan Krebietke gegen die 3:2:1 Deckung der Opladener viele technische Fehler produzierte. Mit fünf Toren Vorsprung ging es in die Kabine (14:19). Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Schwarz-Weißen, die ohne "Jeffe" Voigt, Stephan Sanders, Thomas Hohnl (verletzt), Kai Quante (krank) und Philip Schneider (privat) angereist waren, spielbestimmend. Obwohl Essens stärkster Mann, Pascal Tovornik, während des ganzen Spiels nur schwer zu kontrollieren war, konnte sich der TuS auch in Halbzeit zwei weiter absetzen. Am Ende zeigte sich Opladens Coach Patrick Luig mit dem 36:29 Sieg sehr zufrieden und attestierte seiner Mannschaft eine deutliche Steigerung zum Aldekerk-Spiel.  

03.10.2009 TuS 1882 Opladen - TVE Bad Münstereifel 41:33 (19:16)

Die Bergisch-Neukirchner Halle, in die die Opladener Oberligahandballer jetzt zum zweiten Mal für ein Meisterschaftsspiel ausweichen mussten, erwies sich als gutes Pflaster. Eine überzeugende Leistung zeigte das Team von Patrick Luig - die Folge war ein deutlicher 41:33 Sieg über den TVE Bad Münstereifel.

Hochmotiviert gingen die Opladener Handballer in diese Partie. Für die beiden Niederlagen aus der letzten Saison gegen die Kurstädter, die letztlich den Abschied von den Meisterschaftsträumen bedeutet hatten, wollten sie sich revanchieren und dies gelang mit einem jederzeit ungefährdeten Start-Ziel-Sieg.  Mit dem Anpfiff legten die 1882er los wie die Feuerwehr. Eine schnelles 4:1 und Ruck-Zuck führten sie mit 9:4. Der Gegner kam dann etwas besser ins Spiel und konnte auf zwei Tore verkürzen (13:11). Die Tore fielen dann auf beiden Seiten im Sekundentakt und der TuS konnte mit 19:16 in die Halbzeitpause gehen.

TuS-1882-Coach Patrick Luig forderte in der Pausenansprache sein Team zu konzentrierteren Torwürfen auf - und seine Mannschaft hielt sich an die Anweisungen. In der 37. Minute führten sie schon 26:19 und der deutliche Vorsprung konnte gehalten werden. Nach dem 33:26 in der 51. Minute war endgültig klar, wer an diesem Abend die Halle als Sieger verlassen würde. Das muntere Torewerfen fand seine Fortsetzung und zum Schluss konnten die Fans mit ihrer Mannschaft einen deutlichen und hochverdienten 41:33-Sieg über den alten Rivalen aus Bad Münstereifel feiern - Revanche geglückt.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung sind an diesem Abend Julian Schmidt mit elf, André Kurzbach mit acht und Christian Chelius mit sieben Treffern hervozuheben. Jim Rüther fand auf Rechtsaussen zurück in die Spur und konnte Münstereifels Keeper Eickelmann gleich fünf Mal überwinden. Einen glänzenden Einstand bot der A-Jugendliche Peer Pütz, dem Patrick Luig nach guten Trainingsleistungen auf der linken Aussenbahn von Beginn an das Vertrauen schenkte und der drei blitzsaubere Treffer erzielte.

Die Formation: Andreas van Leuck (1. bis 41.), Sascha Carapina (41.-60.); Julian Schmidt 11/5, André Kurzbach (8), Christian Chelius (7/2), Jim Rüther (5), JF Voigt (4), Peer Pütz (3), Philip Schneider (2), Marius Anger (1), Sinisa Matosevic, Kai Quante, Stephan  Sanders

Trainer: Patrick Luig    Co-Trainer: Rainer Pietsch

Physio: Michael Siegel    Betreuer: Gerd Vasen    Zeitnehmer: Thomas Ellmann

Spielverlauf:

4:1, 6:4, 9:4, 10:6, 10:8, 13:11, 16:12, 18:14, 19:16 (HZ), 26:19 (37 Min.), 27:22, 29:24, 33:26, 36:29, 37:30, 40:32, 41:33 (Ende)

26.09.2009 TuS Derschlag - TuS 1882 Opladen 34:33 (16:18)

Mit 6:11 waren die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen in die Partei gegen den TuS Derschlag gestartet - 12 Minuten waren gespielt und aus Sicht des Gastes entwickelte sich die Partie wie erhofft. Dann erhielt Kreisläufer André Kurzbach nach einer Zweiminutenstrafe wegen Foulspiels und einer überflüssigen Diskussion mit den souverän pfeifenden Bundesligaschiedsrichtern Ickler/Schnare eine doppelte Zeitstrafe, die der Gastgeber als Einladung zur Aufholjagd verstand. Die Unterzahl nutzten die Derschlager, um auf 11:12 zu verkürzen. Über ein 15:15 ging es mit 16:18 in die Pause.

Der Pausentee muss aus Opladener Sicht mit Schlafmittel versehen worden sein, anders sind die folgenden 15 Minuten der 2. Halbzeit nicht zu erklären. Gerade einmal vier Tore gelangen den Schwarz-Weissen. Derschlag´s Keeper Uwe Schneevogt - aus Forsbacher und Hilgener Zeiten nicht gerade als Top-Torhüter bekannt - wurde warm geschossen und wuchs dann über sich hinaus. Mindestens 10 sogenannte Hundertprozentige konnte Schneevogt neutralisieren, auf der Gegenseite mussten die Opladener Torhüter Carapina und van Leuck einige haltbare Bälle passieren lassen. In der 40. Minute führte der Gastgeber mit 27:21 und die Partie schien entschieden. Die jungen Opladener Mannschaft raffte sich aber noch einmal auf und kam auf 29:27 heran. Die kräfteraubende Aufholjagt zeigte Wirkung: Derschlag konnte sich nochmals auf 32:27 absetzen. Mit einer offensive Manndeckung gelang es dem nie aufgebenden jungen Opladener Team, auf 33:32 in den letzten Minuten heranzukommen, ehe das entscheidende 34:32 für die Gastgeber fiel. Christian Chelius gelang mit seinem neunten Treffer noch der Anschluss zum Endstand von 34:33 - der Ausgleich konnte aber nicht mehr erzielt werden. Die Derschlager Fans feierten ihren Helden des Abends, Uwe Schneevogt; die Opladener mussten eine überflüssige Niederlage akzeptieren. Die katastrophale Chancenauswertung gepaart mit vielen überflüssigen technischen Fehlern waren für diese Niederlage entscheidend.

Positiv hervorzuheben ist neben dem nie endenden Kampfgeist der Mannschaft die Leistung von Julian Schmidt, der 11 Treffer erzielte, sowie Christian Chelius, der trotz 60-minütiger Manndeckung auf 9 Tore kam, darunter vier Siebenmeter.

Die Formation: Tor: Sascha Carapina (1 HZ und 45.-60. Min), Andreas van Leuck; Feld: Marius Anger (3), Christian Chelius (9/4), Maximilo Ferro (2), André Kurzbach (1), Sinisa Matosevic, Peer Pütz, Kai Quante, Jim Rüther, Stephan Sanders, Julian Schmidt (11/1), Philip Schneider (3), Jean-Francois Voigt (4)

Trainer: Patrick Luig Co-Trainer: Rainer Pietsch   Physio: Michael Siegel

Betreuer: Gerd Vasen        Sekretär: Frank Jaspert

Spielverlauf:

1:2, 4:4, 5:6, 6:11 (15 Min), 7:12, 11:12, 12:14, 13:15, 15:15 (27.Min), 15:17, 16:18 (HZ), 17:19, 22:19 (35.Min), 22:21, 27:21, 27:25, 29:25, 30:27, 33:28, 33:32 (59. Min), 34:32, 34:33 Ende

19.09.2009 TuS 1882 Opladen - DJK BTB Aachen 35:19 (14:8)

Fotos: Uwe Miserius

Nach verhaltenem Start und einem Spielstand von 3:3 nach 8 Spielminuten steigerten sich die Opladener Oberligahandballer in einem Meisterschaftsspiel mit Testspielniveau und kamen über ein 8:4 und 13:6 zu einem locker heraus gespielten 14:8 Halbzeitstand. Die Torausbeute war das Manko der ersten Halbzeit, die von technischen Ungenauigkeiten im Angriff, aber von einer sehr guten Abwehrleistung mit einem überragend haltenden Sascha Carapina im Tor geprägt war.

In Halbzeit 2 hatten sich die 1882er vorgenommen, das Torverhältnis weiter zu verbessern. Bis zum 18:13 und 20:15 blieben die Burtscheider dran; dann zog Opladen mit 29:20 uneinholbar davon. Maxi Ferro bot eine beeindruckende Angriffsleistung und war auch von der schnellen Aachener Mannschaft im Tempogegenstoss nicht aufzuhalten. 14 Tore erzielte der argentinische Nationalspieler - kein Fehlversuch.

1882-Coach Patrick Luig nutzte die Gunst der Stunde und liess ab der 40. Minuten teilweise nur mit 18- und 19-jährigen spielen - was zwar dem Spielfluss etwas schadete, aber den deutlichen Sieg mit 35:19 niemals in Gefahr kommen liess. Alle Spieler kamen zu Einsatzzeiten und wurden so für ihren Trainingsfleiss belohnt. DJK BTB Aachen beschreitet mit einer jungen Mannschaft die Saison, der allerdings das Tempo, der Spielwitz und die Durchschlagskraft früherer Zeiten fehlte, um ein ernsthafter Prüfstein für die 1882er zu werden.

Durch die überraschende Niederlage des bisherigen Tabellenführers, HSG Siebengebirge, erklommen die Opladener wieder die Tabellenspitze. Sie gilt es, am nächsten Wochenende gegen den TuS Derschlag zu verteidigen, der beim Longericher SC doppelt punkten und damit ein erstes Ausrufezeichen setzen konnte.

Die Formation: Tor: Sascha Carapina (bis 43. Min), Andreas van Leuck; Feld: Marius Anger (3), Christian Chelius (4/1), Maximilo Ferro (14/6), André Kurzbach (2), Sinisa Matosevic (1), Peer Pütz, Kai Quante, Jim Rüther (1), Stephan Sanders (1), Julian Schmidt (3), Philip Schneider (4), Jean-Francois Voigt (2)

Trainer: Patrick Luig Co-Trainer: Rainer Pietsch   Physio: Michael Siegel

Betreuer: Gerd Vasen        Sekretär: Thomas Ellmann

Spielverlauf:

2:0, 3:1, 3:3, 5:4, 8:4, 9:6, 13:6, 14:8 (HZ), 16:9, 16:12, 18:13, 20:15 (39. Min), 29:15 (48. Min), 31:19, 35:19  

http://www.rp-online.de/public/article/regional/bergischesland/leverkusen/sport/760281?utm_source=partnerprogramm&utm_medium=permalink&utm_campaign=topnews">Handball: Opladens Angriffe mit Automatik (RP ONLINE, 21.09.2009)

12.09.2009 Longericher SC - TuS 1882 Opladen 32:32 (20:20)

Longericher SC - TuS 1882 Opladen 32:32 (20:20)

Die Reaktion der Spieler beider Teams nach dem Abpfiff war gleich: kein Jubel, keine Freude war erkennbar - beide Mannschaften waren mit dem Remis nicht zufrieden. Die Longericher beklagten nach einer Fünf-Tore-Führung (29:24) einen schon fast sicher geglaubten Punktverlust - die 1882er waren nach einem schwachen Auftritt erst in der Schlussphase in die Partie gekommen und vergaben zehn Sekunden vor Schluss sogar noch den Siegtreffer.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein munteres Spielchen. Auf beiden Seiten fand Deckung und Abwehrarbeit nicht statt, die Torleute inbegriffen. Immer wieder gelang es Longerich nach quälend langen Angriffen entweder in der 1:1-Situation oder über den Kreis zu einfachen Toren zu kommen; die Defensive der Schwarz-Weissen liess sich von der Spielweise des Gegners einlullen und zog im Angriff auch das Tempospiel nicht so auf, wie Trainer Patrick Luig dies vorgegeben hatte. Es fielen zwar 40 Tore in der ersten Halbzeit, aber den Zuschauern wurde kein gutes Spiel geboten.

In Halbzeit 2 musste der Gastgeber ohne Kreisläufer Krosch auskommen, der nach der dritten Zeitstrafe auf der Tribüne Platz nehmen durfte. Longerich kam besser aus der Pause, führte schnell mit drei Toren (23:20), ehe sich die 1882er wieder auf 23:23 (40. Minute) herankämpfen konnten. In der Folgezeit wollte den Opladener Handballern erstmal nicht viel gelingen, immer wieder rannten sie sich am Abwehrbollwerk des Gegners fest oder nahmen sich den falschen Wurf. Vier Treffer in Folge zur 29:24 Führung sorgten auf der Longericher Bank für gute Stimmung - sollte der erste Sieg seit vielen Jahren gegen den alten Rivalen gelingen? Jetzt verlor das junge Opladener Team den Respekt vor der harten Gangart des Gegners, zog sein Tempospiel erfolgreich auf und plötzlich wurde auch in Abwehr richtig gearbeitet. Der Lohn: über den Anschlusstreffer zum 29:28 gelang sogar die 30:31-Führung und eine hektische, aber torarme Schlussphase begann. Nach dem neuerlichen Ausgleich zum 31:31 konnten die 1882er zwar noch einmal mit 31:32 in Führung gehen, die Longerich wieder zum 32:32 egalisieren konnte. Der letzte Opladener Wurf landete an der Latte, den letzten Longericher Angriff parierte Andreas van Leuck mit dem Schlusspfiff.

Punktgewinn oder -verlust? Wer mit fünf Toren zurückliegt und trotzdem noch zur Punkteteilung kommt, muss wohl von einem Punktgewinn sprechen; wenn man sich allerdings vorstellt, dass bei normaler Leistung aller Mannschaftsteile und Wurfausbeute auch mehr drin gewesen wäre, wird sich vielleicht über einen Punktverlust beklagen.

Die Formation: Tor: Sascha Carapina, Andreas van Leuck; Feld: Marius Anger (3), Christian Chelius (1), Maximilo Ferro (8/1), André Kurzbach (3), Sinisa Matosevic, Peer Pütz, Kai Quante, Jim Rüther, Julian Schmidt (7), Philip Schneider (2), Carsten Schwamberger (1/1), Jean-Francois Voigt (7)

Trainer: Patrick Luig Co-Trainer: Rainer Pietsch   Physio: Michael Siegel

Betreuer: Gerd Vasen        Sekretär:Frank Jaspert

Spielverlauf:

1:0, 1:2, 3:3, 5:3, 5:5, 7:9 (12 Min), 9:9, 11:10, 11:12, 12:13, 14:13, 14:15, 16:17, 19:17, 19:19, 20:20(HZ); 23:20, 23:23 (40 Min), 25:23, 25:24, 29:24, 29:28, 30:30 (54 Min), 30:31 (55 Min), 31:32, 32:32

05.09.2009 TuS 1882 Opladen - DJK Westwacht Weiden 37:23 (17:12)

Andre Kurzbach (Foto: Uli Herhaus)

Einen standesgemässen Erfolg feierte TuS-1882-Trainer Patrick Luig mit seinem Team gegen Aufsteiger DJK Westwacht Weiden. Durch das beste Torverhältnis setzten sich die Opladener Oberligahandballer an die Spitze der (nicht aussagekräftigen) Tabelle.

Die 1882er starteten gut in die Partie, nach zwei Minuten führten sie mit 3:0, ehe die Gäste den ersten Treffer erzielen konnten. Der gute Start verführte allerdings einige Spieler zu unkonzentrierten Aktionen im Abschluss, so dass Weiden zum 4:4 Ausgleich kam. Mit einer offensiven 3-2-1-Abwehr gelang es den Opladenern, den gegnerischen Haupttorschützen Marc Schlingensief weit vom Tor entfernt zu halten und somit fast auszuschalten. Das Gegenstossverhalten der Schwarz-Weissen verbesserte sich und über 13:7 ging es mit 17:12 in die Halbzeitpause. Christian Chelius durfte zu diesem Zeitpunkt schon duschen gehen – bei einem direkt zu werfenden Freiwurf traf er einen Gegenspieler unglücklich am Kopf, was die Schiedsrichter mit einer roten Karte ahndeten.

Ohne Top-Shooter auf der linken Angriffseite gingen die 1882-er dazu über, die rechte Angriffseite mit Marius Anger und Julian Schmidt in Szene zu setzen; insgesamt 12 Treffer erzielten die beiden Linkshänder. Von einem stark haltenden Sascha Carapina (21 Paraden) immer wieder mit hervorragenden Pässen bedient, gelangen viele einfache Gegenstosstore gegen einen Gegner, dem die Ideen auszugehen schienen und der  zunehmend an Gegenwehr nachliess. Über 21:15 und 27:18 ging es zum letztlich leicht herausgespielten 37:23-Endstand. Die ersten beiden Punkte sind auf der Habenseite, aber in allen Mannschaftsteilen gibt es noch erhebliches Steigerungspotential, so dass die  junge Opladener Mannschaft eine anstrengende Trainingswoche erwartet.

Die Formation: Tor: Sascha Carapina (1.-60.), Andreas van Leuck (bei einem Siebenmeter); Feld: Marius Anger (8), Christian Chelius (2), Maximilo Ferro (8/4), André Kurzbach (4), Sinisa Matosevic, Peer Pütz (2), Kai Quante, Jim Rüther, Julian Schmidt (4), Philip Schneider (4), Jean-Francois Voigt (5)

Trainer: Patrick Luig Co-Trainer: Rainer Pietsch   Physio: Michael Siegel

Betreuer: Gerd Vasen        Zeitnehmer: Thomas Ellmann

Spielverlauf:

3:0, 4:1, 4:4 (8 Min.), 7:4, 10:5, 11:7, 13:7, 14:8, 14:10, 17:12 (HZ); 19:12, 21:15, 24:17,
27:18 (48. Min), 30:20, 32:21, 34:21, 36:22, 37:23

30.08.2009 Erste Runde im HVM Pokal überstanden

TuS 82 Opladen - Pulheimer SC 33:27 (13:18)

Nach einer mäßigen ersten Hälfte, setzte sich der Favorit letztendlich doch souverän gegen Pulheim durch. Gerade nachdem durch einige kleinere Verletzungen aus dem Spiel gegen die Bergischen Panthers, die Mannschaft etwas dezimiert ins Spiel ging, sollten die Youngsters die Verantwortung übernehmen. Doch diese taten sich Anfangs doch etwas schwer. Hierbei kamen unsere Jungs über ein 5:5 in der 10 Minute nur zweimal zum Ausgleich, um dann bis zur Halbzeit mit 5 Toren im Rückstand zu liegen.
In der zweiten Hälfte drehten dann die Jungs um Patrick Luig den Spieß um, und holten Tor um Tor bis zum 18:18. Damit war die Moral der Gäste gebrochen und die Opladener zeigten in den verbleibenden 20 Minuten wer die stärkere Mannschaft an diesem Abend war. 

15.08.2009 Turnier in Langenfeld

Vorbereitungsturnier in Langenfeld

 

Spiel 1 gg. SG Langenfeld: 17:17 (HZ 11:8)

 

Aufstellung/ Torschützen:

Andreas van Leuck, Hendrik Germann, J.-F. Voigt 4, Christian Chelius, Julian Schmidt je 3, Max Ferro 3/2, Marius Anger 2, Philip Schneider, Carsten Schwammberger je 1, Sinisa Matosevic, Jim Rüther, Peer Pütz

 

Spiel 2 gg. HSG Menden-Lendringsen: 17:17 (HZ 11:8)

 

Aufstellung/ Torschützen:

Andreas van Leuck, Hendrik Germann, Max Ferro 5/3, Marius Anger 4, Julian Schmidt 3, Christian Chelius, J.-F. Voigt je 2, Carsten Schwammberger 1, Philip Schneider, Sinisa Matosevic, Jim Rüther, Peer Pütz

 

Spiel 3 gg. TSV Kaldenkirchen 28:22 (HZ 12:7)

 

Aufstellung/ Torschützen:

Andreas van Leuck, Hendrik Germann, Marius Anger 6, Jim Rüther, Philip Schneider, Christian Chelius je 5, Max Ferro 3/1, J.-F. Voigt , Julian Schmidt, Peer Pütz, Carsten Schwammberger je 1, Sinisa Matosevic,

 

Verletzt:

Andre Kurzbach, Thomas Hohnl, Kai Quante

 

Abgesagt:

Sascha Carapina (berufl.), Stephan Sanders (priv.)

 

Turnierendstand:

 

  1. HSG Menden-Lendringsen
  2. TuS 82 Opladen
  3. SG Langenfeld
  4. TSV Kaldenkirchen

06.08.2009 HSG Düsseldorf 2 - TuS 82 Opladen 27:30 (12:18)

HSG Düsseldorf 2 - TuS 82 Opladen  27:31 (12:18)

In einem weiteren Vorbereitungsspiel gegen die Niederrhein Reserve des Bundesligisten HSG Düsseldorf kamen unsere Jungs zu einem Auswärtssieg trotz Fehlen einiger Spieler.

Kommentar Trainer Patrick Luig: "Es gibt noch Abstimmungsprobleme im Deckungsverhalten und bei den offensiven Laufwegen fehlt v.a. den Urlaubern noch die Bindung zum Spiel. Außerdem wurden zu viele leichte Tore (6 TGs) verschenkt.
Ab kommenden Montag sind erstmalig alle komplett. Unter diesen Aspekten war es ein ganz passables Spiel nach einer insgesamt sehr anstrengenden Woche. Bisher haben wir hauptsächlich imathletischen und nur ein wenig im taktisch/spielerischen Bereich gearbeitet."

Tore: Anger (8), Ferro (7/4), Voigt (5), Chelius (3), Sanders (3), Schmidt (3), Matosevic (1), Schneider (1), Rüther, Pütz
im Tor: Carapina (1-30.), van Leuck (31.-60.)

02.08.2009 Erstes Spiel im Trainingslager

TuS 82 Opladen - Fortuna Köln 32:25 (15:13)

Zum Abschluss des zweiten Tages im Trainingslager gewann die Mannschaft um Trainer Patrick Luig und Cotrainer Rainer Pietsch eindeutig gegen die Kölner Verbandsligisten

Nach insgesamt 4 Trainingseinheiten und dem abschließenden Trainingsspiel gegen Fortuna Köln waren alle Spieler ziemlich ausgelaugt und froh ein ansehnliches Spiel hingelegt zu haben. Gerade weil die Mannschaft in dieser Formation noch nie zusammengespielt hatte, waren die Auslösehandlungen und das Deckungsverhalten schon sehr ansehnlich.

Aufstellung/Torschützen:
Sascha Carapina, Maximiliano Ferro 4/2, Sinisa Matosevic 2, Christian Chelius 13, Julian Schmidt 7, Philip Schneider 2, Peer Pütz, Stefan Sanders 1, Marius Nennewitz, Aaron Ellmann, Carsten Schwamberger 6/1

25.11.2009 Vorbericht 10.Spieltag 28.11.2009 in Nümbrecht

Oberliga/Landesliga Mittelrhein Saison 2009/2010

Am 10. Spieltag fahren sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft ins Oberbergische zum SSV Nümbrecht. Die beiden Mannschaften nutzen die Gunst der Stunde und werden gemeinsam im Fanbus auf grosse Fahrt gehen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Der Fanbus fährt daher am Samstag, den 28.11.2009, schon um 15.30 Uhr ab Hallenbad Opladen.

Welche der beiden Opladener Mannschaften die vermeintlich leichtere Aufgabe vor der Brust hat – der Betrachter mag sich auf den ersten Blick gar nicht entscheiden – die Teams der 1882er sind aber bestens beraten, solche leichtsinnigen Gedanken gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Die 1. Mannschaft von Patrick  Luig trifft in der Oberligabegegnung mit dem SSV Nümbrecht auf den Zehnten der Tabelle. Bislang liegt eine enttäuschende Saison hinter den Oberbergern. Drei Siegen, unter anderem gegen den favorisierten Regionalligaabsteiger Longericher SC, stehen zum Teil haushohe Niederlagen und am letzten Wochenende eine herbe Auswärtspackung mit dreizehn Toren Differenz gegenüber. Das bedeutet magere sechs Pluspunkte und mitten drin im Abstiegskampf . Nümbrecht´s Trainer Holger Faulenbach wird sicherlich an seine Mannschaft appellieren, mit viel Kampf und Geschlossenheit in die Partie zu gehen, um sich vor dem fanatischen heimischen Publikum zu rehabilitieren. Aufpassen müssen die Opladener auf den brandgefährlichen Rückraumschützen Kevin Schieferdecker, der bislang bemerkenswerte 62 Feldtore erzielen konnte.

Patrick Luig hat bis auf den verhinderten Sinisa Matosevic seine Bestbesetzung beisammen und kann die erhofften drei Trainingseinheiten zur Vorbereitung absolvieren lassen. Mit nur einer ärgerlichen Saisonniederlage nach 10 Spielen gehen die 1882er als Favorit in die Partie – aber leichte Aufgaben gibt es natürlich in keiner Liga, höchstens Team´s, die ihren Gegner auf die leichte Schulter nehmen und dann ein böses Erwachen erleben. Respekt ist also angesagt, unabhängig von der komfortablen Tabellensituation. Aus einer gut gestaffelten Abwehr sollen die gefürchteten Opladener Angriffswellen zu schnellen Toren führen und den Sieg sicherstellen. Mit einem Erfolg wären die Opladener Oberligahandballer dann für die drei kommenden Wochen der Wahrheit gerüstet, in denen es gegen die Plätze eins bis vier der aktuellen Tabelle geht. Aber erst einmal steht Nümbrecht auf der Agenda, hier müssen die Hausaufgaben gemacht werden, um die anvisierte Tabellenspitze nicht aus den Augen zu verlieren.

Unsere Landesligamannschaft bestreitet um 17:30 Uhr das Vorspiel gegen die Zweitvertretung des SSV Nümbrecht. Der Gegner steht zwar mit 4:14 Punkten auf einem Abstiegsplatz, aber auch hier wartet auf die Opladener Reserve kein Team, dass zum Abschuss freigegeben ist oder sich gar aufgegeben hat. Das genaue Gegenteil ist vielmehr der Fall, sandten die Nümbrechter doch am vergangenen Wochenende mit einem haushohen Sieg beim TuS Rheindorf ein vitales Ausrufezeichen an die Liga. Markus Pähler´s Mannschaft wird 100% geben müssen, um zwei Punkte auf die dann kurzweiligere Heimfahrt mitnehmen zu können. Die knappe Niederlage gegen den Aufstiegsaspiranten TV Strombach sollte seinem Team die Möglichkeiten in dieser Saison aufzeigen, aber die Punkte müssen erst einmal gewonnen sein und würden den ansprechenden Saisonauftakt bestätigen.

18.11.2009 Am Samstag geht es nach der Zwangspause wieder auf Punktjagd

Oberliga/Landesliga Mittelrhein      Saison 2009/2010

Vorbericht 9. Spieltag   21.11.2009                 

Halle: Gesamtschule Schlebusch              

Die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen treffen nach dem krankheitsbedingt freien Wochenende am letzten Spieltag am Samstag um 19.00 Uhr auf den Aufsteiger Pulheimer SC. Ob das ausgefallene Spiel beim VfR Übach-Palenberg nachgeholt wird, entscheidet der Handballverband.

Der Pulheimer SC unter dem Trainergespann Tacke/Zybarth liegt mit 9:7 Punkten aktuell auf dem guten sechsten Tabellenplatz. Der Aufsteiger ist in der Oberliga mehr als angekommen – sieben Pluspunkte aus den letzten vier Spielen lautet die beeindruckende Bilanz. Am letzten Wochenende reichte es beim heimstarken Dünnwalder TV immerhin zu einem 29:29-Unentschieden.

Die Mannschaft von Patrick Luig sollte daher hinreichend gewarnt sein, um das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Nachdem das Team letztes Wochenende wegen des grassierenden H1N1-Virus eine unfreiwillige Pause einlegen musste, ist bislang noch kein geregelter Trainingsbetrieb möglich. Patrick Luig stapelt daher nicht tief, sondern ist Realist, wenn er keinen Favoriten für dieses Spiel ausmachen kann. Er hofft jedenfalls auf den Einsatz von Marius Anger und Christian Chelius, um seinen torgefährlichsten Rückraum aufstellen zu können. In welcher Formation die 1882er am Samstag auflaufen werden, wird sich erst kurz vor Spielbeginn zeigen.

04.11.2009 TuS 1882 Opladen - Dünnwalder TV

Vorbericht 7. Spieltag  07.11.2009             

Halle: Gesamtschule Schlebusch

Die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen treffen an diesem Samstag (Anwurf 19.00 Uhr) in Halle der Gesamtschule Schlebusch auf den Nachbarn Dünnwalder TV.

Der Dünnwalder TV hat am letzten Wochenende eine vermeidbare Niederlage bei dem TVE Bad Münstereifel hinnehmen müssen – einer Mannschaft, gegen die die Opladener Handballer mit 41:33 gewinnen konnten. Dünnwald´s Trainer Carsten Bohmann-Hesse war von diesem Ergebnis und dem Niveau des Spiels entsprechend angefressen und wird von seinem Team Wiedergutmachung verlangen. Aktuell stehen die Dünnwalder mit ausgeglichenem Punktekonto auf dem sechsten Tabellenplatz. Mit 152 Gegentreffer stellt der Nachbar die zweitstärkste Abwehr der Liga, wirft aber seit dem Abgang ihres Topscorers Nebeling nicht mehr so viele Tore.

Die 1882er kassierten zwar bislang 11 Treffer mehr als der Gegner, trafen aber bereits über 200 Mal ins Schwarze und sind damit die torhungrigste Mannschaft der Liga. Es wartet also ein interessanter Vergleich zweier unterschiedlicher Spielanlagen auf die Zuschauer. Chefcoach Patrick Luig vermeldet diese Woche „alle Mann an Bord“ und wird sein bestes Team in dieses interessante Derby schicken. Er wird alles daran setzen, den zeitweise trägen Spielaufbau des Gegners mit einer offensiven Deckung zu unterbinden und sie so zu Fehlern zu zwingen, um über die 1. und 2. Welle zu einfachen, schnellen Torerfolgen zu kommen. Es bleibt abzuwarten, wie gerade die jungen Opladener Spieler mit der körperbetonten  Abwehr des Gegners zurechtkommen. Nachdem die 1882er bisher erst ein „echtes“ Heimspiel aufgrund der Sperrung der Bielerthalle absolvieren konnten, hofft die Mannschaft auf rege Unterstützung von den Rängen.

26.10.2009 Stolberger SV - TuS 1882 Opladen Sa.31.10.09 18 Uhr

Am sechsten Spieltag der Oberligasaison trifft die Mannschaft von Trainer Patrick Luig auf den Tabellenelften, den Stolberger SV.

Der Stolberger SV hat mit Robert Teichert, vorher als Co-Trainer der Bundesligareserve des TSV Dormagen in der Regionalliga tätig, einen neuen Trainer präsentiert. Teichert hat aus Dormagen den 19-jährigen Thomas Bahn mitgebracht, der aus dem Rückraum für Gefahr sorgen und den Abgang des Routiniers Neno Stanivukovic kompensieren helfen soll. Der Stolberger SV ist durchwachsen in die Saison gestartet: Zwei Siege, drei Niederlagen, Platz 11 mit 4:6 Punkten und einem deutlich negativen Torverhältnis. Aufhorchen liess der Sieg der Kupferstädter am zweiten Spieltag gegen die U23 des VfL Gummersbach, andererseits setzte es herbe Niederlagen gegen Weiden, Longerich und Derschlag, so dass sich die Mannschaft im Abstiegskampf befindet. Am Sonntag entschied sich auch noch Linkshänder Mevlüt Bardak, den Verein zu verlassen, womit Robert Teichert seinen torgefährlichsten Angreifer ersetzen muss.

Da war der Saisonstart der jungen Opladener Oberligahandballer schon verheissungsvoller: 7:3 Punkte, Platz 3 in der Tabelle und noch Luft nach oben - als Mannschaft sowie individuell bei jedem Spieler. Die drei Verlustpunkte wurden alle auswärts abgegeben - das soll gegen den Stolberger SV anders werden. Die Opladener Handballer haben sich in den vergangenen Begegnungen gegen Stolberg immer gut aus der Affäre gezogen und es ist sicherlich angebracht, die Favoritenrolle in dieser Partie anzunehmen. Patrick Luig kann bis auf den Langzeitverletzten Thomas Hohnl voraussichtlich mit seiner besten Mannschaft auflaufen; lediglich hinter dem Einsatz von Jeffe Voigt steht noch ein Fragezeichen. Neuzugang Phillip Krews, der vom Oberligisten Neusser HV in der Herbstpause wechselte, wird voraussichtlich seinen ersten Einsatz für die 1882er bekommen; der Antrag auf Spielberechtigung liegt beim WHV.

Anpfiff der Partie ist um 18.00 Uhr in der Halle Schulzentrum Liester, Lerchenweg 5 in Stolberg. Der Fanbus fährt ab Hallenbad um 15:45 Uhr ab.

29.09.2009 Nächstes Heimspiel der Oberliga und Landesliga in Bergisch Neukirchen

5.Spieltag

Samstag 03.10.2009    Halle Bergisch Neukirchen

TuS 1882 Opladen - TVE Bad Münstereifel  19:00 Uhr

Am 5. Spieltag der Oberliga Mittelrhein trifft die Mannschaft des TuS 1882 Opladen auf den TVE Bad Münstereifel. Anwurf der Partie, die in der Halle in Bergisch Neukirchen ausgetragen wird, ist um 19.00 Uhr.

Der TVE Bad Münstereifel verlor mit den Wechseln von Dirk van Walsem und Benny Jacobs sowie dem Karriereende von Stephan Becker gleich drei Leistungsträger. Nachdem Spielertrainer Pascal Schiewe zum Saisonauftakt auch noch die Verletzungen von Simon Wilms und Stefan Eickelmann verdauen musste, begann die Saison für die Kurstädter entsprechend bescheiden. Drei Niederlagen in Folge, ein erster knapper Sieg gegen die bislang schwache DJK BTB Aachen am letzten Wochenende, Platz 13 in der Tabelle. Das sind sicherlich nicht die Ergebnisse, die das anspruchsvolle Münstereifler Publikum sehen möchte und Schiewe wird alles daran setzen, höheren Erwartungen schnellstmöglich gerecht zu werden. Für das Spiel gegen den Tus 1882 plant er allerdings schon wieder mit seinem besten Aufgebot.

Das Team von Trainer Patrick Luig wird die überflüssige Niederlage gegen den TuS Derschlag vom letzten Wochenende vergessen machen wollen. Mit verbesserter Wurfausbeute wird das junge Opladener Team alles daran setzen, Tuchfühlung zur Tabellenspitze zu halten. Der dritte Heimsieg in Folge kann bei einer konzentrierten Leistung gepaart mit dem notwendigen Respekt vor einem angeschlagenen, aber gefährlichen Gegner, gelingen.

 

24.09.2009 Vorbericht zum 4.Spieltag in Derschlag

Oberliga Mittelrhein      Saison 2009/2010

Vorbericht 4. Spieltag   26.09.2009                  Anwurf: 18:30 Uhr

Halle: Epelstrasse, GM-Derschlag   

Gegner: TuS Derschlag

Am 4. Spieltag der Handball Oberliga Mittelrhein trifft der TuS 1882 Opladen auf den TuS Derschlag. 

Die Derschlager stehen mit ausgeglichenem Punktekonto auf dem 8. Tabellenplatz. Diese Platzierung sagt über das Leistungsvermögen des Teams nichts aus, denn das Auftaktprogramm der Derschlager hatte es in sich. Der Saisonauftakt gegen die Bundesligareserve des VfL Gummersbach ging zwar eindeutig verloren, aber beim Meisterschaftsfavoriten TV Weiden erkämpfte sich das Team von Trainerduo Uli Pohl und Rainer Schumacher ein überraschendes Unentschieden. Am letzten Spieltag gelang dann beim Longericher SC der erste doppelte Punktgewinn.

Derschlag´s Manager Bernd Beekes hat die Mannschaft gehörig umgekrempelt. Sieben Abgänge, neun Neuzugänge auf allen Positionen: die Integration einer solchen Vielzahl neuer Gesichter erfordert Geduld und bedeutet für die Trainer viel Arbeit. Die ersten Saisonergebnisse dürften auf Derschlager Seite aber Anlass zur Hoffnung geben, bis zum Saisonende ganz oben mitspielen zu können.

Der TuS 1882 Opladen geht zwar als Tabellenführer in dieses Spiel – aber auch diese Platzierung ist bislang nichtssagend. Das Auftaktprogramm meinte es  bislang sehr gut mit den Schwarz-Weissen – konnten doch mit Westwacht Weiden und BTB Aachen zwei Teams besiegt werden, die ihre Ligatauglichkeit noch unter Beweis stellen müssen. Trainer Patrick Luig erwartet daher ein spannendes und kampfbetontes Spiel zweier Mannschaften auf  Augenhöhe, in dem alle Mannschaftsteile ihr Leistungsvermögen abrufen müssen, um erfolgreich sein zu können. Die Tagesform wird über Sieg oder Niederlage entscheiden. Bis auf Carsten Schwamberger und Thomas Hohnl werden die 1882er in Bestbesetzung antreten.

Positives gibt es von der Hallensituation zu berichten: Die junge Opladener Mannschaft hat eine weitere Trainingseinheit trotz Schliessung der Bielerthalle dazu bekommen – Mittwochs kann jetzt dank der Kooperation des TSV Bayer Leverkusen ebenfalls in der Smidt-Arena trainiert werden.

16.09.2009 Oberliga und Landesliga Heimspiel in Bergisch Neukirchen

Vorbericht Oberliga/Landesliga Mittelrhein Saison 2009/2010

Die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen trefffen am Samstag, den 19.09.2009, auf den nächsten Regionalligaabsteiger, die DJK BTB Aachen. Anpfiff der Partie ist um 19.00 Uhr – diesmal zieht der TuS 1882 erstmals in die Halle Bergisch Neukirchen, Wuppertalstrasse um, was auch für die Zuschauer sicherlich eine interessante Erfahrung werden dürfte.

Die Aachener Mannschaft ist mit dem Negativrekord von 0:60 Punkten aus der Regionalliga West sang- und klanglos abgestiegen. Nachdem alle Leistungsträger das Team wegen fehlender Konkurrenzfähigkeit verlassen hatte, mussten die Burtscheider mit einer Mischung aus Landesliga und A-Jugend eine frustrierende Meisterschaftsrunde bestreiten. Auch für die Oberligasaison geht es nach Einschätzung von Trainer Eric Ortmanns um den Klassenerhalt – eine Attitude, von der sich die junge Opladener Mannschaft nicht blenden oder gar einlullen lassen sollte.

Die ersten beiden Punkte konnte BTB Aachen am letzten Wochenende beim Sieg gegen Aufsteiger DJK Westwacht Weiden einfahren und steht mit ausgeglichenem Punktekonto im Soll. Das Team von Patrick Luig geht zwar als Favorit in die Partie, hat aber am letzten Wochenende erfahren können, dass ohne letzten Einsatzwillen, Konsequenz und Konzentration nicht viel geht. Die spielerischen Momente stehen traditionell bei beiden Mannschaften im Vordergrund, auch der Gegner wird sicherlich über Tempohandball zu Torerfolgen kommen wollen. Patrick Luig erwartet eine torreiche Begegnung mit dem hoffentlich besseren Ende, nämlich zwei weitere Punkten, für sein Team.

Die Landesligamannschaft von Markus Pähler trifft um 17.00 Uhr auf den Mitaufsteiger TV Wallefeld. Der Gegner konnte Anfang September im Pokalspiel souverän besiegt werden. Nach makellosem Start in die Aufstiegssaison mit 4:0 Punkten käme ein erneuter doppelter Punktgewinn dem jungen Team sicherlich sehr gelegen. Viel wird davon abhängen, ob die Schiedsrichter die Grenze zwischen körperbetontem Spiel und Foulspiel bei der bekannt harten Gangart des Gegners frühzeitig konsequent ziehen. Wenn sich die bessere Spielanlage unserer 2. Mannschaft durchsetzt, ist ein weiterer doppelter Punktgewinn in greifbarer Nähe.

 

08.09.2009 Longericher SC - TuS 1882 Opladen

Trainer Patrick Luig

Oberliga Mittelrhein    Saison 2009/2010

Vorbericht 2. Spieltag          12.09.2009                 Anwurf: 19:00 Uhr

Halle: Sportpark Worringen, Erdweg 1a, 50769 Köln

Gegner: Longericher SC

Am zweiten Spieltag trifft die Mannschaft von Patrick Luig auf den alten Rivalen und Regionalligaabsteiger Longericher SC. Aufgrund der Schließung der Halle Merianstrasse in Chorweiler wird das Spiel in der Halle in Worringen stattfinden.

Der Longericher SC hat den Abstieg aus der Regionalliga ohne große Verluste verkraftet und stellt wieder ein schlagkräftiges Team. LSC-Coach Michael Slusarczyk kann auf die regionalligerfahrenen Chris Steen im Tor und im Feld mit Marc Ferber, Sven Hüsemann, Christopher Krosch, Edi Scheier und Co. auf einen Stamm altbewährter Kräfte zurückgreifen. Dass mit dem LSC auch in dieser Saison unbedingt zu rechnen ist, zeigte der erste Spieltag. Die Longericher konnten das Spiel gegen den Meisterschaftsfavoriten Weidener TV lange offen halten und mussten sich erst in der Schlussphase und knapp mit 31:28 geschlagen geben.

Patrick Luig und Co-Trainer Rainer Pietsch werden in den drei Übungseinheiten die Abstimmungsprobleme vom vergangenen Spieltag aufarbeiten. Der hohe Sieg über den Aufsteiger Westwacht Weiden konnte nicht wirklich zur Standortbestimmung beitragen. Longerich wird einen anderen Handball spielen, sehr körperbetont in der Abwehr, mit geduldig vorgetragenen Angriffen. Die 1882er werden dieses Spiel nur gewinnen können, wenn sie sich dieser Geduldsprobe stellen und auf die bewährten Konzepte vertrauen.

Das Spiel  wird von dem erfahrenen Gespann Wolfgang Sielaff und Markus Tietgen aus dem Oberligakader des HVM geleitet.

TuS-1882-Coach Patrick Luig: „Der LSC wird diese Saison mit seinem Mix aus jungen, hungrigen als auch erfahrenen und teilweise herausragenden Spielerpersönlichkeiten sicherlich ein gehöriges Wort bei der Vergabe der vorderen Plätze mitsprechen. Vor allem die Achse Ferber/Krosch muss man gut im Auge haben, wenn man die Punkte aus Longerich mitnehmen möchte. Ich erwarte ein sehr intensives Spiel, dass erst ganz am Ende entschieden wird. Wenn wir uns gegenüber dem Vorwochenende in punkto Abschluss und Spieldynamik verbessern, haben wir gute Chancen als Sieger nach Hause zu fahren.“

Die Formation:

Tor: Sascha Carapina, Andreas van Leuck; Feld: Marius Anger, Christian Chelius, Maximilio Eduardo Ferro, André Kurzbach, Sinisa Matosevic, Kai Quante, Jim Rüther, Peer Pütz, Stephan Sanders, Carsten Schwamberger, Julian Schmidt, Philip Schneider, Jean-Francois Voigt

Trainer: Patrick Luig       Co-Trainer: Rainer Pietsch      
Physiotherapeut: Michael Siegel                 Mannschaftsarzt: Thomas GeberzahnWegbeschreibung:

01.09.2009 TuS 1882 Opladen - DJK Westwacht Weiden

Oberliga Mittelrhein      Saison 2009/2010

Vorbericht 1. Spieltag   05.09.2009                  Anwurf: 19:00 Uhr

Halle: Schulzentrum Gesamtschule Schlebusch

Gegner: DJK Westwacht Weiden

Zum Saisonauftakt trifft die 1. Herrenmannschaft des TuS 1882 Opladen in der Halle im Schulzentrum Schlebusch auf die DJK Westwacht Weiden.

Der Gegner ist im Durchmarsch von der Landesliga in die Oberliga Mittelrhein aufgestiegen. Das Team von Trainer Lutz Hellemeister imponierte mit einer überragenden rechten Angriffseite, die gefühlte 90% aller Tore in der Vergangenheit erzielen konnte. Überragender Akteur war Rückraumrechts Marc Schlingensief, dem 238 Tore in der Aufstiegssaison gelangen. Einen letzten Test unter Wettbewerbsbedingungen verpatzte der Aufsteiger allerdings: Im Pokalspiel gegen Verbandsligaaufsteiger Schwarz-Rot Aachen musste eine knappe Niederlage akzeptiert werden.

Cheftrainer Patrick Luig und sein Team sind auf die kommende Oberligasaison gut vorbereitet. Die Integration der Neuzugänge in die bestehenden Spielsysteme scheint gelungen; der deutliche Sieg am letzten Wochenende gegen den  Regionalligisten Bergische Panther und die zweite Halbzeit beim Pokalerfolg gegen Oberligaaufsteiger Pulheimer SC geben Selbstvertrauen und lassen Einiges erwarten. Als letztjähriger Tabellendritter gehen die 1882er ohne Zweifel als Favorit in diese Partie und sollten die ersten beiden Punkte einfahren können. Patrick Luig kann voraussichtlich in Topbesetzung auflaufen lassen; die Blessuren von Spielmacher Jean-Francois Voigt und Rückraum-As Christian Chelius sind bis dahin verheilt.

Das Spiel wird von dem Schiedsrichtergespann Carolin Marx und Christian Heß aus dem Leistungskader des WHV geleitet.

Patrick Luig zum Spiel: „Die letzten Tests haben gezeigt, dass wir - trotz der widrigen Trainingsumstände in den letzten drei Wochen - gut gerüstet in die Saison gehen. Wir freuen uns auf das erste Meisterschaftsspiel, in das wir sicherlich als klarer Favorit gehen. Dieser Rolle müssen wir von Beginn an gerecht werden, zumal wir gerade vor heimischem Publikum unbedingt den ersten Sieg einfahren wollen. Westwacht Weiden hat eine gute spielerische Anlage, der wir mit intensiven und disziplinierten Abwehrspiel begegnen werden, um dann mit Tempospiel unsere Stärken auszuspielen.“

Die Formation:

Tor: Sascha Carapina, Andreas van Leuck; Feld: Marius Anger, Christian Chelius, Maximilio Eduardo Ferro, André Kurzbach, Sinisa Matosevic, Kai Quante, Jim Rüther, Peer Pütz, Stephan Sanders, Carsten Schwamberger, Julian Schmidt, Philip Schneider, Jean-Francois Voigt

Trainer: Patrick Luig         Co-Trainer: Rainer Pietsch        
Physiotherapeut: Michael Siegel           Mannschaftsarzt: Thomas Geberzahn

27.08.2009 Mittelrhein Pokalrunde - Pulheimer SC

30.08.2009
Anwurf: 17:00 Uhr
Halle: Rheindorf, Deichtorstrasse

In der 1. Runde des HVM-Pokals trifft die 1. Mannschaft des TuS 1882 Opladen unter ihrem neuen Trainer Patrick Luig auf den Pulheimer SC. Das Spiel findet aufgrund der Sperrung der Bielerthalle und Belegung der Halle im Schulzentrum Schlebusch in der Halle der Gesamtschule in Rheindorf statt. 

Der Pulheimer SC unter dem Trainergespann Kelvin Tacke/Manfred Zybarth wird sicherlich mit besonderem Ehrgeiz in diese Pokalpartie gehen. Zum einen waren Tacke und Zybarth beim heutigen Gegner sowohl als Spieler als auch als Trainerduo sehr erfolgreich tätig, zum anderen handelt es sich um das Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die sich auch in der Meisterschaft gegenüber stehen. 

Der Pulheimer SC ist dank Tacke/Zybarth ungefährdet in die Oberliga Mittelrhein aufgestiegen. Tacke setzt auf eine gute Mischung aus jung und alt; Denker und Lenker des Kölner Landvereins ist mit Christoph Schaaps ein Routinier mit Regionalligaerfahrung. Das Spiel der Gäste lebt vom Tempohandball, über die 1. und 2. Welle sind sie sehr erfolgreich. 

Für Patrick Luig und sein Team heißt es, in ungewohnter Umgebung das erste Spiel unter Wettbewerbsbedingungen zu absolvieren. In der Rheindorfer Halle kann am Donnerstag erstmals trainiert werden und die ungewohnten Verhältnisse mit dem weiten Raum hinter den Toren machen das Gegenstossspiel nicht gerade einfacher. Nachdem die letzten Testspiele durchweg positive Erkenntnisse gebracht haben, sollte ein Sieg im Pokal in Reichweite sein. 

Einen Tag vorher treten die Schwarz-Weißen am Samstag, den 29.08.2009, im letzten Testspiel der Vorbereitung bei der Regionalligamannschaft der Bergischen Panther in der Max-Siebold-Halle in Hilgen an. Das Wiedersehen mit Fabrice Voigt und Manuel Daun beginnt um 14.30 Uhr.  

Patrick Luig: „Testspiele sind ein sehr wichtiger Bestandteil der Vorbereitung, geben allerdings nur bedingten Aufschluss über die wahre Leistungsstärke einer Mannschaft. Das Pokalspiel gegen Pulheim ist dagegen eine erste, echte Standortbestimmung für unser neues Team und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, gerade unseren Perspektivspielern Spielpraxis gegen einen direkten Ligakonkurrenten zu geben.“ 

Die Formation:
Tor: Hendrik Germann, Sascha Carapina, Andreas van Leuck;
Feld: Marius Anger, Christian Chelius, Maximilio Eduardo Ferro, André Kurzbach, Sinisa Matosevic, Kai Quante, Jim Rüther, Peer Pütz, Stephan Sanders, Carsten Schwamberger, Julian Schmidt, Philip Schneider, Jean-Francois Voigt, Marius Nennewitz

 

Trainer: Patrick Luig 
Co-Trainer: Rainer Pietsch      
Physiotherapeut: Michael Siegel
Mannschaftsarzt: Thomas Geberzahn

 

31.07.2009 Trainingslager 1.Herren

Nach der dreiwöchigen Pause hat am 20.07. das offizielle Training wieder begonnen und nun steht dieses Wochenende das erste Trainingslager an.

Mit 7 Trainingseinheiten und einem Testspiel gegen Fortuna Köln (Samstag 01.08.09, 16 Uhr in der Halle in Bergisch Neukirchen) wird Patrick Luig versuchen, die Mannschaft zu formen und damit die letzte Vorbereitungsphase einzuläuten.

Die nächsten Termine:

06.08.2009  20:00 Uhr   Auswärts HSG Düsseldorf

15.08.2009  10:00 Uhr  Auswärts  Turnier in Langenfeld

16.08.2009  17:00 Uhr  Heimspiel  Rheinhausen

21.08.2009  20:00 Uhr  Heimspiel  Rheinbach

22.08.2009  16:00 Uhr  Heimspiel  Ferndorf

23.08.2009  10:00 Uhr  Heimspiel  Königsdorf

28.08.2009  14:30 Uhr  Auswärts  Bergische Panther

16.08.2009  17:00 Uhr  Heimspiel  Rheinhausen

Änderungen und Hallen werden rechtzeitig veröffentlicht!