16.06.2011 Testspielsieg in Neuss

Die 82er haben zum Abschluss ihrer ersten Vorbereitungsphase beim Niederrhein-Oberligisten Neusser HV einen 35:27 (13:11) Testspielsieg errungen. Eine starke Leistung bot Benedikt Klein, der vor allem in der ersten Halbzeit ein starker Rückhalt für seine Abwehr war und insgesamt 16 Bälle parierte. Da auf der Gegenseite der Ex-Opladener Andreas van Leuck einen ebenso guten Tag zwischen den Pfosten erwischte, sprang für die Leverkusener zur Halbzeit nur ein 13:11 Führung heraus. Insgesamt wirkten Opladen etwas frischer und kam am Ende zu einem relativ ungefährdeten Acht-Tore-Sieg gegen die Quirinus-Städter, bei denen mit Max Wilms und Jens Todtenhöfer sowie dem ehemaligen Wermelskirchener Kim Neuenhofen jedoch drei Leistungsträger fehlten. Patrick Luig musste an alter Wirkungsstätte auf Christian Chelius, Michael Markwordt, Timo Krüger und Jim Rüther verzichten. In den nächsten drei Wochen dürfen die Jungs um Captain JF Voigt nun selbständig an ihrer Physis arbeiten. Mit intensiven Kraft- und Ausdauerplänen ausgerüstet, geht es in die „trainingsfreie Zeit“, nach der hoffentlich auch Julian Schmidt wieder vollständig genesen zur Verfügung steht, der sich leider kurz vor Spielende eine Sprunggelenksverletzung zuzog. 

Für den TuS 82: Klein (16 Paraden), Schöpper (1 Parade), N. Schmidt (9/4), Pütz, Neldner, J. Schmidt (je 5), Anger, Marqardt, Voigt (je 3), Ellmann und Kuhfuß (je 1), Scharfenberg

 

09.06.2011 TuS Wermelskirchen - TuS 82 Opladen 29:28

Beim TuS Wermelskirchen, Vizemeister der 3. Liga West, unterliegt der TuS 82 nach 3x20 Minuten Spielzeit denkbar knapp mit 28:29. Mit Benedikt Klein und Tobias Marquardt liefen erstmals zwei Neuzugänge in den Farben der 82er auf. Beiden Mannschaften merkte man die frühe Phase der Vorbereitung und die Strapazen der Mallorca-Abschlussfahrten an. Entsprechend viele Ungenauigkeiten sollten daher das Spiel bestimmen. Die Angriffsreihen taten sich lange schwer, scheiterten oftmals an den Torhütern oder verfehlten gar ihr Ziel. Die Hepp-Sieben fand dabei etwas zügiger in den Spielrhythmus  und lag zumeist mit drei bis vier Toren in Front, auch weil die Schwarz-Weißen sich den Luxus fünf verworfener Strafwürfe leisteten. Trotz denkbar dünner Personaldecke, es fehlten gleich 7 Akteure (Anger, Voigt, N. Schmidt, Rüther, Markwordt, Krüger und Kuhfuß), konnte man sich in der freundschaftlichen Partie durch ein paar gute Defensivaktionen noch mal auf ein Tor herankämpfen. Einen guten Eindruck hinterließ einmal mehr Spielmacher Jonas Neldner, der mit 8 Toren zum besten Torschützen seiner Mannschaft avancierte. Auch A-Jugend-Keeper David Schöpper durfte zum ersten Mal Luft in der „Ersten“ Luft schnuppern und parierte gleich vier Bälle. Nächste Woche Donnerstag geht es dann zur selben Zeit zum Niederrhein-Oberligisten Neusser HV, wo man auf die ehemaligen Mannschaftskollegen Andreas van Leuck und Philipp Schneider trifft.

Für den TuS 82 spielten: Klein (9 Paraden), Schöpper (4 Paraden), Neldner (8/3), J Schmidt (6), Chelius (4/1), Pütz (3), Ellmann, Scharfenberg, Marquardt (je2) und Dreesen (1)

16.04.2011 Sieg in Aachen zum Saisonfinale

ASV SR Aachen : TuS 82 Opladen 28:37 (15:17)

Auf der Heimfahrt war sie dann im Reisegepäck der Opladener Oberligahandballer, die goldene Ananas. Mit einem ungefährdeten 28:37-Auswärtssieg gegen den harmlosen ASV Schwarz-Rot Aachen endete die Oberligasaison.

Nach ausgeglichenem Beginn über ein 3:3 kamen die Opladener zunächst besser in Schwung und führten 4:6, als die Aachener Bank nach Hilfe durch den Hallenwart rief. Der Herr ließ sich nicht lange bitten. So blieb das Spiel für einige Minuten unterbrochen, weil "Herr Kaczmarek" seltsamer Weise eine eigene Haftmittelkontrolle durchführen durfte. Irgendwie war scheinbar Harz an den Ball gekommen, der oder die Schuldigen aber nicht ermittelt. Das Leder wurde ausgetauscht, die Gastgeber kamen wieder besser ins Spiel und konnten zum 8:8 ausgleichen. TuS-82 Coach hatte die Spielunterbrechung allerdings auch zu einer taktischen Umstellung genutzt - fortan kümmerte sich Julian Schmidt in Manndeckung um Aachen´s gefährlichsten Angreifer, Christian Wirtz. Überhaupt war der Aachener Kader arg geschrumpft - der scheidende Trainer Lars Degenhardt saß erst gar nicht auf der Bank. Sein Nachfolger, Martin Becker, konnte auch als Spieler nicht eingesetzt werden und damit waren die Gastgeber nicht schlagkräftig genug, um den 82ern Paroli bieten zu können. Beim 9:13 war in der 22. Spielminute die erste Vier-Tore-Führung herausgeholt, mit 15:17 ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit nutzten die Opladener eine Zeitstrafe der Gegner, um über 18:22 auf sechs Tore Vorsprung zum 19:25 (40. Minute) zu erhöhen. Patrick Luig wechselte Spielmacher JF Voigt gegen den 19-jährigen Jonas Neldner ein, der das Vertrauen des Trainer´s mit einer guten Spielführung und schönen Kreisanspielen an den gleichaltrigen Aaron Ellmann dankte. Jonas Neldner gelang auch in der 49. Minute der vielumjubelte 30. Treffer zum 22:30. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt schon lange entschieden, die Aachener hatten sich aufgegeben und mußten in eigener Halle mit 28:37 eine deutliche Pleite hinnehmen.

Für Patrick Luig und sein Team bedeutete der Sieg keine Verbesserung mehr in der Tabelle. Am Saisonende steht ein nüchterner 8. Platz mit positivem Punktverhältnis von 27:25. 793 Gegentreffer mußten die 82er hinnehmen - die Ursache für die durchwachsene Saison liegt eindeutig in der Defensive. Über vier Monate währt die Spielpause, am 05.09.2011 geht es dann in die nächste Oberligasaison. Viel Zeit, um die Abwehr zu verbessern und die Neuzugänge zu integrieren.

Erfreulich ist sicher die Entwicklung der Eigengewächse. Jim Rüther ist zum Saisonende hin richtig aufgeblüht, Jonas Neldner und Aaron Ellmann konnten ihr Talent zeigen. Mit dem 19-jährigen Peer Pütz kommt auf Linkaussen dann der nächste Opladener Jung in den Kader der ersten Mannschaft.

Der Glückwunsch des TuS 82 Opladen geht an die Reserve des VfL Gummersbach. Mit einem deutlichen Auswärtssieg beim Longericher SC sicherten sie sich am letzten Spieltag die Mittelrheinmeisterschaft und stehen in der Relegation gegen Niederrhein-Primus HG Remscheid zum Aufstieg in Liga 3. Die Opladener Handballer drücken dem Mittelrheinmeister die Daumen, daß der langersehnte Aufstieg gelingt.

Das Team: Andreas van Leuck (1. bis 30. Minute), Michael Markwordt (31. bis 60. Minute), Julian Schmidt (8), Maxi Ferro (8/6), Aaron Ellmann (6), Christian Chelius (5), Jonas Neldner (3), Marius Anger (3), Jim Rüther (2), JF Voigt (1), Nico Schmidt (1), Eric Tiziani (n.e.), Carsten Schwamberger (n.e.)

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10.04.2011 TuS 82 Opladen - Dünnwalder TV 40:30 (20:11)

Im letzten Heimspiel der Saison kamen die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen zu einem locker herausgespielten 40:30-Erfolg  gegen den Dünnwalder TV. Ohne die erkrankten Andreas van Leuck, der nur für den Notfall bereit stand, sowie Linksaußen Maxi Ferro, der vom Probetraining aus Spanien  mit einer Angina zurückkam, waren die Wechselmöglichkeiten beschränkt. Carsten Schwamberger fing auf der linken Außenbahn an, mußte nach roter Karte in der 46. Spielminute auf die Tribüne.

Der Grundstein für diesen klaren Sieg wurde in den ersten 30  Minuten der Begegnung gelegt. Mit einer konzentrierten Defensivarbeit wurde, gestützt auf einen überragend parierenden Michael Markwordt (19 Paraden, davon 2 Siebenmeter), den munter aufspielenden Dünnwaldern schnell der Zahn gezogen. Zur Halbzeit hieß es leistungsgerecht 20:11.

In der zweiten Hälfte ließen die Abwehrbemühungen dann etwas zu wünschen übrig,  auf beiden Seiten begann ein munteres Scheibenschießen und jedes Team  erzielte 19 Treffer. Die frühsommerlichen Temperaturen und der bereits feststehende Abstieg der Gäste ließen keinen echten Derbycharakter aufkommen. TuS-82-Coach Patrick Luig war mit dem Ergebnis zufrieden und konnte neben Keeper Michael Markwordt die Eigengewächse Jim Rüther und Aaron Ellmann herausheben, die beide fünf Treffer erzielten. Am nächsten Samstag geht es dann zum ASV Schwarz-Rot Aachen, der im Hinspiel einen Punkt entführen konnte.

Das Team: Michael Markwordt, Andreas van Leuck (n.e.), Christian Chelius (6/2), Julian Schmidt (5),Nico Schmidt (5/1), Jim Rüther (5), Aaron Ellmann (5), JF Voigt (4), Marius Anger (4), Jonas Neldner (2), Eric Tiziani (2), Carsten Schwamberger (2) 

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02.04.2011 VfR Übach-Palenberg - TuS 82 Opladen 24:36 (9:21)

Die erwarteten zwei Punkte holten sich die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen beim Absteiger VfR Übach-Palenberg ab. Beim 24:36 (9:21) Auswärtserfolg stimmte die Leistung von Patrick Luig´s Team in den ersten dreißig Minuten, als es beim 9:21-Halbzeitstand nach einem weiteren Debakel für die heillos überforderten Gastgeber aussah. Danach ruhte sich seine Mannschaft allerdings in der Abwehr aus, die Angriffe wurden unkonzentriert und überhastet abgeschlossen und der Keeper des Gegners hielt, was zu halten war. In einer ereignisarmen Partie reichte es dann in der zweiten Hälfte nur zu einem 15:15-Remis. Bei 23 verworfenen Bällen, darunter fünf Siebenmeter, war Sommerhandball angesagt. An diesem Abend hat es für den doppelten Punktgewinn gereicht, am nächsten Spieltag erwarten die 82er im letzten Heimspiel der Saison den ebenfalls schon abgestiegenen Dünnwalder TV im Derby. Dann wird durch die Bank eine bessere Leistung erforderlich sein, um die Punkte zu gewinnen.

Das Team: Michael Markwordt (1. bis 30., 46. bis 60. Minute), Andreas van Leuck (31. bis 45. Minute); Julian Schmidt (8), Christian Chelius (7), Nico Schmidt (7/4), Maxi Ferro (5/1), JF Voigt (3), Jim Rüther (3), Eric Tiziani (2), Aaron Ellmann (2), Carsten Schwamberger, Jonas Neldner, Marius Anger (n.e.)

27.03.2011 TuS 82 Opladen - SSV Nümbrecht Handball 34:45 (17:20)

Die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen boten  am Sonntag einen fragwürdigen  Auftritt  bei der völlig verdienten Heimpleite (34:45, Halbzeit 17:20) gegen den SSV Nümbrecht Handball. Während die Oberberger zum wiederholten Male gegen unsere Mannschaft doppelt punkten und die üblichen „Auswärtssieg“-Parolen  skandieren konnten, saßen die Opladener Spieler wie die begossenen Pudel  auf dem Hallenboden und blickten ratlos in die Runde.

Dabei  war die Partie bis zur 25. Spielminute ausgeglichen verlaufen; es stand 14:15, wobei die 82er nur einmal beim Spielstand von 9:8 in Führung gehen konnten. Zwei Zeitstrafen gegen Nümbrecht brachten aber nicht, wie normaler Weise zu erwarten gewesen wären, die Gäste in Rückstand, sondern es fielen Dank völliger Arbeitsverweigerung in der Opladener Defensive zwei Treffer zum 16:19, bevor es dann 17:20 zur Halbzeit stand.

Bis zum 22:24 (39. Minute) blieben die 82er in Schlagdistanz, dann gelang Nümbrecht die erste, dafür aber vorentscheidende Fünf-Tore-Führung zum 23:28. Patrick Luig sah sich zur Auszeit gezwungen (45. Minute) und ordnete gegen den quirligen Spielgestalter der Oberberger, Mario Jatzke, sowie ihren Shooter Kevin Schieferdecker doppelte Manndeckung an. Gerade Jatzke konnte  nicht neutralisiert werden, sondern bot eine überragende  Partie. In der 54. Spielminute zeichnete sich beim 28:37 das Debakel ab, Patrick Luig mußte dann als letztes Mittel zu  offener Manndeckung übergehen. Die 82er blieben allerdings kollektiv von der Spur und immer einen Schritt zu spät. Mit 34:45 setzte es eine Heimpleite, die völlig überflüssig war, aber sicher teaminternen Gesprächsbedarf auslöst. 15 technische Fehler, 15 Fehlwürfe, davon zwei Siebenmeter, sind deutliches Indiz für mangelnde Konzentration beim Spielaufbau und Torwurf. Dazu gesellte sich eine Abwehrleistung, über die man besser den Mantel des Schweigens legt.

Das Team: Andreas van Leuck (1. bis 15.; 52. bis 60. Minute);  Michael Markwordt (17. bis 51. Minute); Julian Schmidt (7), JF Voigt (6), Christian Chelius (4), Maxi  Ferro (4), Nico Schmidt (3/2), Jonas Neldner (3), Marius Anger (3), Aaron Ellmann (2), Carsten Schwamberger (1), Eric Tiziani (1), Jim Rüther

19.03.2011 HSG Siebengebirge-Thomasberg - TuS 82 Opladen 34:36 (17:17)

Nimmt die verkorkste Saison doch noch ein versöhnliches Ende für die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen? Nach dem Unentschieden gegen den TuS Derschlag konnte sich Patrick Luig´s Team trotz Personalnot nochmals steigern: Gegen den Topfavoriten aus Siebengebirge gelang beim 34:36 (17:17) ein verdienter Auswärtssieg - Balsam für die geschundene Opladener Handballseele nach vielen enttäuschenden Niederlagen.

Ohne Marius Anger und Nico Schmidt mußte Patrick Luig´s Team in Oberpleis antreten; Julian Schmidt rückte in den rechten Rückraum, Christian Chelius spielte auf der Königsposition auf der linken Seite. Beide zeigten eine ihrer besten Saisonleistungen und avancierten neben einem wieder starken Andreas van Leuck (10 Paraden, davon ein Siebenmeter) zwischen den Pfosten zu den Matchwinnern auf Opladener Seite. Beiden gelangen satte 10 Treffer, Christian Chelius davon drei Siebenmeter, Julian Schmidt düpierte ein ums andere Mal mit gekonnten 1:1-Aktionen die groß gewachsene, aber schwerfällige Abwehr der Gastgeber.

Das Spiel begann ausgeglichen, über 4:4 (7. Spielminute) ging es zum 10:10, als Regisseur Jean-Francois Voigt nach einem überflüssigen Revanchefoul mit der roten Karte zum Duschen geschickt wurde (21. Spielminute). Der Übeltäter auf Seiten der HSG wurde zwar mit einer Zwei-Minuten-Strafe bedacht, doch die Gastgeber konnten sich erstmals mit zwei Toren auf 13:11 absetzen. Jonas Neldner und Stefan Scharfenberg kamen in die Partie, die 82er blieben dran und konnten über 15:15 zum 17:17-Halbzeitstand einwerfen.

 

Nach der Pause ging das muntere Torewerfen auf beiden Seiten bis zum 20:20 weiter, ehe Julian Schmidt erstmals den Führungstreffer zum 20:21 für den TuS 82 erzielen konnte. Plötzlich holten die Opladener einige Bälle in der Abwehr, Keeper Andreas van Leuck hielt jetzt einige schwere Bälle. Drei Treffer in Folge zum 20:24 (37. Spielminute) waren der Lohn temporärer Defensivarbeit. Siebengebirge wollte die letzte theoretische Meisterschaftschance, die nur bei einem Sieg bestand, nicht kampflos sausen lassen. Trotz eines 23:28-Rückstandes, bei denen die 82er die Chance zur Sechstore-Führung ungenutzt ließen, kämpften sich die Gegner wieder heran. In der 52. Spielminute hieß es noch komfortabel 27:32, bevor die nachlassenden Kräfte auf Seiten der Opladener von Kutlesa, Naji und Co. zu einem energischen Endspurt ausgenutzt wurden. Nur zwei Minuten später war die HSG beim 31:32 wieder dran, Patrick Luig ordnete in einer Auszeit die ungestümen Angriffsbemühungen seines Teams neu und doppelte Manndeckung für Vice Kutlesa und Jamal Naji an. Siebengebirge kam zwei Mal zum Ausgleich (32:32; 33:33), bevor zwei Zeitstrafen gegen Kutlesa und Nils Grunwald zu einer 4:6 Überzahl des TuS führten. Carsten Schwamberger und Maxi Ferro trafen zum 34:35 und 34:36 - der Rest war Jubel und Freude über einen nicht erwarteten Erfolg gegen den jetzt ehemaligen Titelaspiranten.

Das Team: Michael Markwordt (1.-12., 56.-60. Minute), Andreas van Leuck (13.-55. Minute); Christian Chelius (10/3), Julian Schmidt (10), Carsten Schwamberger (4), JF Voigt (3), Jonas Neldner (3), Jim Rüther (3), Maxi Ferro (2), Aaron Ellmann (1), Eric Tiziani, Stefan Scharfenberg, Peer Pütz

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15.03.2011 Pokalsieg in Pulheim

Pulheimer SC - TuS 82 Opladen 23:38 (13:29)

Deutlicher Sieg im A-Pokal Viertelfinale

Die Oberligamannschaft der TuS82 konnte am Dienstag einen überraschend deutlichen 38:23 (20:13) Auswärtssieg beim Ligakonkurrenten Pulheimer SC erringen und setzte damit seit langer Zeit mal wieder ein positives Ausrufezeichen. Von der ersten Minute an dominierte die Luig-Sieben das Viertelfinale des Kreispokals und führte bereits früh mit 7:3 (8.). Auch eine starke Phase, der an diesem Tag enttäuschenden Tacke-Truppe, die zwischenzeitlich auf 11:10 (17.) verkürzen konnte, wurde postwendend mit dem deutlichen Halbzeitstand von 20:13 gekontert. Wechselweise angetrieben von den beiden Spielmachern Voigt und Neldner, die das Spieltempo über die gesamte Spieldauer sehr hoch halten konnten, kam vor allem die rechte Angriffsseite mit Julian Schmidt (7) und Jim Rüther (5) immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen aus der ersten und zweiten Welle. Dass in der zweiten Spielhälfte Torhüter Michael Markwordt (18 Paraden) zur Höchstform auflief und der Pulheimer Angriff vermehrt auf die Vorbereitung seiner Torwürfe verzichtete, spielte den schnellen 82ern natürlich in die Karten. Bereits in der 41. Spielminute (27:14) war der Zug dann endgültig abgefahren, der PSC , der ohne Leitwolf Christoph Schaaps antrat, resignierte, der TuS, der auf Toptorschütze Marius Anger verzichten musste, verwaltete. „Endlich wieder ein Sieg“, dürfte sich auch TuS-Coach Luig gedacht haben. Das der gegen einen nominell starken Gegner auch noch so deutlich ausfiel, wollte Luig allerdings nicht überbewerten: „Pulheim hat sich früh aufgegeben und es uns auch sehr leicht gemacht. Wir haben noch sehr viele klare Chance ausgelassen. Das darf uns am Wochenende gegen Siebengebirge nicht passieren.“, zumal neben Marius Anger auch Nico Schmidt fehlen wird, der für eine Woche in Israel weilt.

van Leuck (1.-15.), Markwordt (16.-60.) J Schmidt (7), N Schmidt (7/6), Voigt (6), Rüther (5), Neldner (4), Ferro, Schwamberger (je 3), Tiziani (2), Chelius (1)

 

13.03.2011 Punktgewinn nach toller Aufholjagd

TuS 82 Opladen - TuS Derschlag 33:33 (13:18)

Remis in letzter Sekunde gegen den TuS Derschlag

33:33 – in letzter Sekunde erzielte Julian Schmidt für den TuS 82 Opladen im Spiel gegen den TuS Derschlag den verdienten Ausgleich und wurde nach der Schlußsirene von seinen Mannschaftskameraden begeistert gefeiert. Nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit, in der alleine Nico Schmidt mit 8 Treffern, davon drei Mal vom Siebenmeterpunkt, deutliche Lebenszeichen von sich gab, raffte sich das Luig-Team in Hälfte zwei auf und konnte gegen starke Derschlager das Remis erzwingen.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen, bevor die technischen Fehler und Fehlwürfe der Opladener dem Gegner in die Karten zu spielen begannen und über die erste und zweite Welle leichte Tore zur 9:14-Führung der Gäste (24. Spielminute) führten. Zwei Zeitstrafen gegen Julian Schmidt und Christian Chelius nutzten die Oberberger zur 11:17-Führung aus und mit einem unangenehmen 13:18 Halbzeitrückstand ging es in die Pause.

82-Coach Patrick Luig hatte schon in der 20. Minute den Torwart gewechselt und Andreas van Leuck stand nun im Gehäuse – eine Maßnahme, die greifen sollte. In der zweiten Halbzeit entnervte er die gefährlichen Derschlager Gregor Pohl und Matthias Kakuschki ein ums andere Mal und angetrieben von dem agilen, erst 20 Jahre alten Jonas Neldner als Regisseur konnte der Rückstand auf 23:24 (44. Minute) verkürzt werden. Es entwickelte sich eine spannende Partie zweier Teams, die sich in einer fairen Begegnung nichts schenkten. Jonas Neldner war es dann auch, der in der 53. Minute zum ersten Ausgleich (28:28) unter dem großen Jubel der Opladener Fans treffen konnte. Julian Schmidt erzielte die erste Führung zum 30:29, dann ging es Schlag auf Schlag. Derschlag glich aus, Maxi Ferro warf die 31:30-Führung heraus, zwei 100%-ige blieben an Derschlag´s Keeper hängen. Die Oberberger glichen aus und konnten selbst mit 32:33 dreißig Sekunden vor Schluß in Führung gehen. Kreisläufer Kakuschki foulte an der Mittellinie und erhielt eine Zwei-Minuten-Strafe; in den  restlichen zehn Sekunden versuchte Derschlag, jeden Wurf zu verhindern. Mit einem weiteren Foulspiel erwies Abwehrspieler Goluch seinem Team einen Bärendienst: erneute Zwei-Minuten-Strafe gegen Derschlag. Patrick Luig wechselte für Keeper van Leuck einen weiteren Feldspieler ein, zwei Sekunden waren noch zu spielen und Nico Schmidt hatte sich auf der halblinken Position hinter der Mauer zum Wurf bereit gestellt. Der Pass kam aber direkt parallel zum einlaufenden Julian Schmidt, der den Derschlager Keeper zum achten Mal an diesem Abend zum 33:33 überwinden konnte. Der Rest war eine Feier für die 82er und Frust für die Derschlager, für die das Remis scheinbar wie eine gefühlte Niederlage war – anders ist der Einspruch gegen die Spielwertung, weil angeblich die Uhr bereits bei Julian Schmidt´s Treffer abgelaufen war, nicht zu erklären.

TuS-82 Coach Patrick Luig war nach dem Spiel jedenfalls völlig fix und fertig, aber stolz auf die deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Herauszuheben sind dabei sicherlich Keeper Andreas van Leuck, dessen insgesamt 10 Paraden die Opladener wieder ins Spiel brachten und auf Halblinks Nico Schmidt, der erstmals seit seinem Kreuzbandriß auch in der Abwehr spielte und im Angriff auf 13 Treffer kam und dabei alle Siebenmeter verwandelte.

TuS-82 Manager Volker Leisner zum Einspruch der Derschlager. „Die Sirene läuft automatisch an, wenn die 60 Minuten abgelaufen sind und der Ball war schon hinter der Torlinie, als das Signal ertönte. Die Referees haben den Treffer daher zu Recht gegeben und diese Tatsachenentscheidung wird nicht am grünen Tisch abgeändert. Ich gehe davon aus, daß Derschlag sich das Verfahren und die Kosten spart und den Einspruch zurücknehmen wird.“

Das Team: Im Tor: Michael Markwordt (1. bis 20. Minute), Andreas van Leuck (21. bis 60. Minute); Feld: Nico Schmidt (13/6), Julian Schmidt (8), JF Voigt (3), Jonas Neldner (3), Jim Rüther (2), Carsten Schwamberger (2),  Aaron Ellmann (1), Maxi Ferro (1), Christian Chelius, Eric Tiziani, Thomas Hohnl

Bilder:https://picasaweb.google.com/<wbr></wbr>zaphod1006/<wbr></wbr>201103131MTuSDerschlag?<wbr></wbr>authkey=Gv1sRgCL_pjv_GwqbEEQ

26.02.2011 TV Weiden - TuS 82 Opladen 35:31 (13:14)

Nur knapp an einer Sensation sind die Oberligahandballer am Samstagabend in der spannenden Partie gegen den Tabellenersten Weidener TV vorbeigeschlittert. Bei der 35:31 (13:14) Auswärtsniederlage zeigte sich das Team von Patrick Luig von seiner besten Seite, konnte in der Schußphase aber den Ausfall von Top-Shooter Marius Anger, der bereits in der 7. Spielminute mit Bänderdehnung ausschied, nicht mehr kompensieren. Bis zur 55. Minute war das Spiel ausgeglichen, bevor die Heimmannschaft ihre besser besetzte Bank ausspielen und auf 33:31 in der 60. Minute davonziehen konnte. Die beiden Treffer zum 35:31-Endstand waren dann der Erkenntnis in Patrick Luig´s Team geschuldet, daß die Begegnung entschieden war.

60 Minuten lang hatten die 82er den Gastgebern alles abverlangt, obwohl sie ab der 7. Spielminute auf ihren Rückraumschützen verzichten mußten. Julian Schmidt rückte auf die halbrechte Position, ihm merkte man aber seinen krankheitsbedingten Trainingsrückstand noch an und so fehlte die dringend benötigte Durchschlagskraft. Die Weidener nutzten die Umstellung aus, gingen mit 6:4 in Führung. Doch die Moral der Opladener war intakt. In der 14. Spielminute hieß es 7:7-Unentschieden und als die Gäste mit 8:9 in Führung gingen (16. Minute), sah sich TVW-Coach Andreas Heckhausen bereits zur Auszeit gezwungen, um seine Mannschaft neu zu ordnen. 5 Minuten später ging der 20-jährige Jonas Neldner vom Platz, der an diesem Abend als Regisseur klug und umsichtig das Spiel lenkte, aber eine Pause zum Luftholen benötigte. Jean-Francois Voigt kam in die Partie und die zwischenzeitliche Führung der Gastgeber (13:12, 27. Minute) konnte egalisiert und in eine knappe 13:14 Halbzeitführung gedreht werden.

Nach dem Wechsel steigerten sich die 82er sowohl in Abwehr wie im Angriff. Über 18:21 (37. Spielminute) und 20:24 (42. Spielminute) gingen sie in Führung und die Weidener Fans trauten ihren Augen nicht. Allerdings merkte man bereits in dieser Phase des Spiels, daß die dünn besetzte Bank an diesem Abend ein Problem werden könnte. Nur acht Feldspieler, davon zwei Kreisläufer und Jean-Francois Voigt eigentlich nicht spielfähig - würde das gutgehen? Die Reaktionen in der Abwehr wurden langsamer und oft wußten sich die Gäste nur mit einem Foulspiel zu helfen. Die Zeitstrafen nutzten die Weidener, um sich wieder heranzupirschen und in der 51. Minute stand es erneut Remis (27:27). Patrick Luig´s Team ließ sich nicht beeindrucken, auch die folgende Zwei-Tore-Führung (29:27) wurde egalisiert (29:29). Weiden konnte Dank eines in Halbzeit zwei überragend aufspielenden Sven Leonhardt erneut mit zwei Toren zum 32:30 in Führung gehen. Dies sollte die Vorentscheidung sein, denn der Akku der Opladener war nach diesem Kraftakt leer. Beim 33:31 waren noch vierzig Sekunden zu spielen, Weiden hatte Ballbesitz und Opladen ließ bei offener Manndeckung noch zwei Treffer zu.

Trotz der Niederlage war Patrick Luig mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. "Wir hatten nicht die Wechselmöglichkeiten wie der Gegner, waren ab der 55. Minute stehend k.o. und haben in der Schlußphase dann einige Bälle durch Unkonzentriertheiten weggeschenkt und damit ein besseres Ergebnis vermaselt. Wir haben uns beim Tabellenzweiten so teuer wie möglich verkauft und ich muß meiner Mannschaft was Einstellung, Moral und Kampfeswille angeht, ein großes Kompliment machen".

Das Team: Tor: Michael Markwordt (1. bis 46. Minute), Andreas van Leuck (47. bis 60. Minute); Feld: Julian Schmidt (7), Nico Schmidt (8/6), Maxi Ferro (5), Jonas Neldner (3), Eric Tiziani (2), Jean-Francois Voigt (2), Marius Anger (1), Aaron Ellmann (1), Christian Chelius, Jim Rüther, Thomas Hohnl (n.e.),

mehr Bilder unter: https://picasaweb.google.com/zaphod1006/20110226TVWeiden1M?authkey=Gv1sRgCNGkqrnb_PzksgE

 

19.02.2011 Longericher SC – Tus 82 Opladen 28:24 (14:11)

TuS verliert Derby in Longerich

Auch eine deutliche Leistungssteigerung zur Vorwoche reicht den 82ern nicht für einen Punktgewinn im wie immer packenden Derby beim Longericher SC. LSC Keeper Philipp Ruch überragt bei den Gastgebern, entschärft 21 Opladener Würfe und sichert seiner Mannschaft zwei Punkte. Vier 7-Meter werden dem TuS zugesprochen – keiner davon findet den Weg ins Tor der Nordkölner. Die Ursachen für die 28:24 (14:11) Niederlage liegen für TuS Coach Luig auf der Hand: „Wir haben einfach zu viele hochkarätige Chancen ausgelassen.  Das kann man sich gegen eine so starke Mannschaft nicht leisten.“

In der Tat hätte man durchaus einen Punkt aus Longerich  klauen können, denn auch der LSC, bei dem überraschend der am Kreuzband verletzte Marc Ferber in der Startformation stand, biss sich am hervorragend parierenden Michael Markwordt die Zähne aus. Beim Stand von 23:22 (52.) war die Überraschung greifbar. Doch fünf Ballgewinne in der Deckung reichen nicht aus um den wichtigen Gleichstand zu erzielen. Zwei leichtfertige Ballverluste von Maxi Ferro und Nico Schmidt, ein verworfener Strafwurf von Christian Chelius, auch Jeffe Voigt und der ansonsten gute Aaron Ellmann scheitern frei am 18-jährigen Ruch. Im Gegenzug erzielen Marc Ferber und Sebastian Ament die Tore 24 und 25 für den LSC. Wieder drei Tore Rückstand. Daran ändern auch die offene Manndeckung und die Einwechselung des siebten Feldspielers nichts mehr. Die Kölner zu abgezockt, um sich noch mal die Butter vom Brot nehmen zu lassen. „Wir wollen in den entscheidenden Spielphasen zu oft mit dem Kopf durch die Wand. Wir haben auch in Longerich wieder mal die Nerven verloren.“ ärgerte sich Luig im Nachhinein über die mangelnde Cleverness seiner Spieler. Die ist aber dringend nötig, wenn man in den kommenden schweren Partien gegen die Spitzenmannschaften aus Weiden, Derschlag und Siebengebirge bestehen will.

Tor: Markwordt (1.-60.), van Leuck (ein 7-m)

Feld:  Chelius (6), Ellmann (5), Anger (4), N Schmidt (3), J Schmidt (2), Tiziani, Neldner, Ferro,  Schwamberger (je 1), Voigt, Hohnl (n.e.), Pütz (n.e.)

13.02.2011 TuS 82 Opladen - HSG Rheinbach/Wormersdorf 30:36 (11:16)

 

Eine desolate Defensivleistung der Opladener Oberligahandballer führte zu der überflüssigen 30:36 Heimniederlage  gegen die HSG Rheinbach/Wormersdorf. Wie von allen guten Geistern verlassen agierte Patrick Luig´s Team und brachte sich somit  um eine bessere Platzierung in der Tabelle.

Die Gäste, mit lediglich 8 Feldspielern angereist, zeigten von Beginn an, daß sie das Heft des Handelns in die Hand nehmen wollten. Über  1:3 und 2:6 erarbeiteten sie sich schon in der  8. Spielminute einen beruhigenden Vorsprung,  auf den die 82er mit überhasteten und ungenauen Würfen sowie einem verworfenen Siebenmeter reagierten. In den 1:1-Abwehrsituationen zeigten sich die Gastgeber überfordert und sogar in Unterzahl gelang es den Rheinbachern, den Vorsprung weiter auszubauen. Beim 9:16 (25. Minute) drohte eine üble Pleite, doch zwei Treffer in Folge zum 11:16 Halbzeitstand ließen noch einen kleinen Hoffnungsschimmer aufkommen.

Besser wurde dann zwar mit 19 Treffern die Angriffsleistung  in Hälfte 2; allerdings gelang es den agilen und beweglichen Gästen immer wieder, über den Kreis zu Torerfolgen oder Siebenmetern zu kommen  oder die dynamischen Rückraumspieler wussten sich in Szene zu setzen. Beim Stand von  20:24 in der 38. Spielminute erstickten drei Fehler in Folge die Aufholjagd im Keim, Rheinbach baute den Vorsprung wieder auf sechs Tore zum 20:26 aus. Dieser Vorsprung hielt bis zum Schlußpfiff der souverän und unauffällig leitenden Schiedsrichter Stüssgen/Senft.

TuS-82-Coach Patrick Luig haderte mit der Einstellung seines Teams, nahm nur Regisseur Jean-Francois Voigt aus seiner Kritik aus und wollte auch den krankheitsbedingten Ausfall von Julian Schmidt nicht gelten lassen.  Sein Team muß sich den Vorwurf gefallen lassen, gegen einen spielstarken Gegner  viel zu wenig investiert  und mit einem unterirdischen Deckungsverhalten die Gäste stark gemacht zu haben.

Das Team: Im Tor: Michael Markwordt (1. bis 30., 38. bis 60. Minute), Andreas van Leuck (31. bis 37. Minute); Feld: Jean-Francois Voigt (8), Maxi Ferro (5/1), Christian Chelius (5), Marius Anger (5),  Nico Schmidt (3/1), Eric Tiziani (2), Carsten Schwamberger (2), Jim Rüther (1), Aaron Ellmann, Peer Pütz, Jonas Neldner, Thomas Hohnl

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05.02.2011 TuS 82 nimmte ein Punkt aus Pulheim mit

Maxi und Michael Markwordt in Aktion

Zumindest einen Punkt eroberten die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen beim leistungsgerechten 25:25 (11:13) gegen den Pulheimer SC und hielten sich damit im Mehrkampf um Platz vier in der Tabelle weiter im Rennen.

Die Gastgeber begrüßten unseren WM-Teilnehmer Maxi Ferro, der mit Argentinien Platz12 und damit die beste Platzierung bei einer Handball-WM in der Historie seines Landes erreichte, mit freundlichem Sonderapplaus und Maxi Ferro bedankte sich trotz müder Knochen mit einem inspirierten Auftritt. Mit fünf sehenswerten Treffern bewies er nicht nur Torgefahr, sondern auch Mannschaftssinn, da sein Eingreifen in diesem Spiel nach den WM-Strapazen mit 10 Spielen auf höchstem Niveau eigentlich nicht geplant war. Da Linksaußen Carsten Schwamberger aber fehlte, sprang Maxi Ferro zur Freude seines Trainers und seiner Kollegen dann doch ein.

Die Partie begann so, wie Patrick Luig sie vorausgeahnt hatte. Die Pulheimer, nach den jüngsten Erfolgen mit großem Selbstbewußtsein ausgestattet, kamen besser ins Spiel und übernahmen über 4:2 (10. Minute) und 6:3 die Regie. Aber die 82er ließen sich davon nicht beeindrucken und kämpften sich über das erste Remis (8:8, 19. Minute) in das Match zurück. Die letzten 10 Minuten fiel Pulheim im Angriff nicht mehr viel ein, ihr torgefährlichster Spieler, Linkshänder Jan Giesen, war neutralisiert, was die Opladener zur ersten Führung beim 8:9 nutzten, die bis zum Halbzeitstand von 11:13 ausgebaut werden konnte.

Sofort nach der Halbzeit zeigte das Team von Kelvin Tacke, daß es allerdings die Punkte nicht kampflos abschenken wollte. Es entwickelte sich eine temporeiche, kampfbetonte, aber nie unfaire Partie zweierTeams auf Augenhöhe. 14:14, 21:21 (48. Minute) und 23:23 (55. Spielminute) lauteten die Spielstände in Halbzeit 2, wobei Patrick Luig zwei bange Minuten überstehen mußte, als sein Team beim 21:21 in doppelter Unterzahl agieren, aber zwei Treffer erzielen und damit die Vorentscheidung zugunsten des PSC verhindern konnte. In der Schlußphase sorgten diverse Hinausstellungen auf beiden Seiten für Hektik und Unübersichtlichkeit. Geordneter Spielaufbau war damit Fehlanzeige, aber die auf beiden Seiten vorzüglichen Abwehrreihen hielten dem Druck der Angreifer jeweils Stand. Unser Team konnte mit 23:24 und 24:25 in der 59. Minute in Führung gehen und hatte damit zumindest eine Hand am greifbaren Auswärtssieg. Pulheims Goalgetter und Regisseur Christoph Schaaps, der ansonsten gut aus dem Spiel genommen wurde und lange Zeit von der Bank aus zusehen durfte, konnte per Siebenmeter zum vielumjubelten 25:25-Ausgleich einwerfen. Die letzten 20 Sekunden wurden von taktischen Fouls der Gastgeber unterbrochen, so daß nur mit dem Schlußpfiff noch ein Freiwurf für die 82er heraussprang. Der Wurf blieb in der Deckung hängen und die Punkteteilung damit Fakt.

Patrick Luig war mit diesem gewonnenen Punkt und der Vorstellung seines Teams sehr zufrieden. Gerade 25 Gegentreffer sprechen für seine gute Abwehr, mit der verbesserungsfähigen Wurfquote seiner Akteure aus dem Rückraum wollte er heute aber auch nicht hadern, da die offensive Pulheimer Abwehr es seinen Shootern auch schwer machte, in aussichtsreiche Wurfposition zu kommen.

Maxi Ferro war den Schiedsrichtern jedenfalls für den Schlußpfiff dankbar - seine müden Knochen will er jetzt regenerieren und am nächsten Wochenende im Heimspiel gegen Rheinbach sein Team wieder nach Kräften unterstützen.

Das Team: Im Tor: Andreas van Leuck (1. bis 30. Minute), Michael Markwordt (31. bis 60. Minute), Feld: Maxi Ferro (5), Nico Schmidt (5/5), JF Voigt (4), Christian Chelius (4), Julian Schmidt (3), Marius Anger (2), Aaron Ellmann (1), Jonas Neldner (1), Peer Pütz, Eric Tiziani, Thomas Hohnl

 

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30.01.2011 TuS 82 Opladen - VfL Gummersbach 2 31:44 (18:19)

Eric Tiziani setzt sich am Kreis durch

Hochverdient, aber am Ende mit 31:44 (Halbzeit 18:19) zu deutlich, gewann die Reserve des Bundesligisten aus Gummersbach am Sonntagnachmittag gegen die Oberligamannschaft des TuS 82 Opladen. Dabei war VfL-Coach Leszek Hoft erst zum zweiten Mal in der laufenden Saison in der komfortablen Lager, mit den Verstärkungen aus dem Bundesligakader antreten zu können.

Der bullige Kreisläufer Patrick Wienczek zog dabei die besondere Aufmerksamkeit der TuS-Abwehr auf sich, wurde von Eric Tiziani und Christian Chelius gut abgeschirmt und konnte in der 1. Hälfte nur wenig Akzente setzen. Patrick Luig hatte dabei auf der Mittelposition überraschend dem 20-jährigen Jonas Neldner die Spielführung übergeben, und sein Schützling setzte seine Mitspieler mehrfach gut in Szene. Es entwickelte sich in der ersten Hälfte ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Eine 6:4-Führung der Hausherren konnten die Gäste egalisieren, um erstmals mit 6:7 in der 14. Spielminute in Führung gehen zu können. In der Anfangsphase des Spiels hatte Patrick Luig´s Team schon zwei, drei Hundertprozentige vergeben und so den sichtlich beeindruckten Gummersbachern das Signal zum Angriff gegeben. Die Führung wechselte dann permanent, bis der VfL zwei technische Fehler zur knappen 18:19-Halbzeitführung ausnutzen konnte.

In der 2. Hälfte setzte sich das torreiche Spiel fort und bis zum 24:27 blieben die 82er dran. Ein verworfener Siebenmeter und eine taktische Umstellung im Angriff der Gäste, die jetzt vermehrt über die Rückraumpositionen zum Torerfolg kommen konnten, sorgten dann für die erste Ernüchterung auf Seiten der Heimmannschaft. Über 25:30 und 26:33 spielten die Oberberger jetzt ihre bessere Kondition und Spielanlage aus und in den letzten 10 Minuten mußte die Opladener dem kräftezehrenden Spiel leider Tribut zollen. In der Endphase des Spiels schlichen sich Ungenaugkeiten im Passspiel und unkonzentrierte Würfe ein, so daß am Ende ein zu hoher 31:44 Erfolg für den VfL Gummersbach zu Buche stand.

Patrick Luig war mit dem Auftritt seiner Mannschaft bis auf das Rückzugsverhalten in der Schlußphase gegen einen mit Bundesligaprofis gespickten Gegner insgesamt zufrieden. Eine Sensation war unter diesen Voraussetzungen beim besten Willen nicht drin.

Das Team: Im Tor: Michael Markwordt (1. bis 30., 45. bis 60. Minute), Andreas van Leuck (30. bis 44. Minute; Feld: Marius Anger (7), Nico Schmidt (6/4), Julian Schmidt (6), Eric Tiziani (5), Carsten Schwamberger (3), Jonas Neldner (2), Christian Chelius (2), Peer Pütz, Aaron Ellmann, JF Voigt

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22.01.2011 Debakel in Dormagen

Zu einem jederzeit ungefährdeten 35:24 (17:11) Sieg kam der TSV Bayer Dormagen in der samstäglichen Oberligapartie gegen den TuS 82 Opladen. Völlig indisponiert, ohne Einsatz, fragwürdigem Rückzugsverhalten zeigte sich das Team von Patrick Luig und gab völlig verdient beide Punkte ab.

Die Partie war noch keine 8 Minuten alt, da führten die Gastgeber schon mit 7:3. Gegen das variable Angriffsspiel fehlte es in der TuS-Abwehr an den Absprachen und unbehinderte Würfe aus der Ferndistanz oder Kreisanspiele führten zum Torerfolg. Beim 9:3 nach 10 Minuten bereits drohte ein Debakel, Patrick Luig versuchte mit einer Auszeit auf seine Spieler einzuwirken und brachte jetzt Eric Tiziani, um die Abwehr zu stabilisieren. Der 6-Torerückstand blieb bestehen, weil zum einen Dormagen´s Keeper Matthias Broy einen Sahnetag erwischt hat, aber die Würfe auch zu unplatziert waren, um ihn ernsthaft zu fordern.

Nach der Halbzeitpause schien sich das Team noch einmal aufraffen zu wollen. Mit einer 6:0-Abwehr agierte die TuS-Abwehr jetzt wesentlich kompakter, allerdings wurden im Angriff weiter die Bälle teilweise weggeworfen. Zwar gelang es noch, auf 24:20 zu verkürzen und ein verunglückter Pfiff des souverän pfeifenden Gespanns verhinderte den Anschußtreffer zum 24:21. Zwei Treffer in Folge der Gastgeber - und dann war auch das letzte Pulver auf Seiten der 82er verschoßen. Die Dormagener wurden zum Torewerfen eingeladen und bedankten sich auf ihre Weise mit einem 6:1 Lauf in der Schlußphase zum 35:24-Endstand.

Patrick Luig verdonnerte sein Team direkt nach dem Abpfiff zum gemeinsamen Videoabend vor dem Montagstraining. Seine Spieler werden Gelegenheit haben, ihren unterirdischen Auftritt auf dem Bildschirm nachzuverfolgen.

Das Team: Im Tor: Michael Markwordt (1. bis  8., 22. bis 60. Minute), Andreas van Leuck (9. bis 21. Minute); auf dem Feld: Marius Anger (6), Nico Schmidt (4/2), Julian Schmidt (3), Christian Chelius (3), JF Voigt (3), Carsten Schwamberger (2), Peer Pütz (1), Aaron Ellmann (1), Eric Tiziani (1), Jonas Neldner, Thomas Hohnl

16.01.2011 Überzeugender Sieg nach der Winterpause

Gut aus der Winterpause sind die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen in die Rückrunde gestartet. Mit einem überzeugenden 35:23 (16:8) wurde der Tabellenzwölfte HSG Marienheide/Müllenbach auf die Heimfahrt geschickt. Mit diesem doppelten Punkterfolg überholten die 82er den Pulheimer SC und nehmen jetzt den 5. Tabellenplatz ein.

TuS-82-Coach Patrick Luig mußte in diesem Spiel auf WM-Teilnehmer Maxi Ferro, den verletzten Linkshänder Jim Rüther und den auf Ski-Lehrfahrt befindlichen Stefan Scharfenberg verzichten. Peer Pütz trat für die Landesligamannschaft an, so daß Carsten Schwamberger auf Linksaußen begann.

Die Opladener Handballer zeigten sich von Beginn an sehr spielfreudig. Angetrieben von einem agilen Jean-Francois Voigt hieß es schnell 5:2 und beim 9:4 nach 14 Spielminuten war schon frühzeitig klar, wer in dieser Partie siegen würde. Zu harmlos waren die Angriffsbemühungen der Oberberger, die zwar in der Abwehr robust zu Werke gingen, aber in der Offensive nicht über Personal und Mittel verfügten, um den deutlichen TuS-Sieg zu gefährden. Eine kleine spielerische Auszeit, in der die  HSG auf 10:6 verkürzen konnte, veranlaßte Patrick Luig zu einer grünen Karte (20. Minute). Danach ging sein Team wieder zielstrebiger zu Werke und mit dem Halbzeitpfiff hieß es 16:8.

Nach dem Halbzeitpiff entwickelte sich ein munteres Spielchen. Die HSG kämpfte und rackerte, konnte aber den ersten 10-Tore-Vorsprung beim 24:14 in der 44. Minute nicht verhindern. Patrick Luig nutzte die Gunst der Stunde und ließ allen Spielern ausreichend Zeit auf dem Parkett zukommen. Wenn dann auch nicht jede Aktion zum Torerfolg führte, tut dies dem positiven Eindruck, den die Mannschaft hinterließ, keinen Abbruch. Die Oberberger kamen vor allen Dingen durch ihren Halblinken Christian Daase und Holger Fischer vom Siebenmeterpunkt noch zu einigen Treffern, den Rückstand zu verkürzen gelang ihnen nicht.

Patrick Luig zeigte sich jedenfalls mit dem souveränen Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden. In der kommenden Woche hat sich zur Vorbereitung auf das schwere Auswärtsspiel beim TSV Bayer Dormagen der Zweitligist TV Korschenbroich zu einem Testspiel angesagt.

Das Team:

Im Tor: Andreas van Leuck (1. bis 30. Minute), Michael Markwordt (31. bis 60. Minute)
Feld: Julian Schmidt (7), Nico Schmidt (6/3), Carsten Schwamberger (5), Marius Anger (4), Christian Chelius (4), JF Voigt (4), Aaron Ellmann (1), Jonas Neldner (2), Eric Tiziani (1), Thomas Hohnl (1)

 

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09.01.2011 TuS 82 beim Hummelcup

Seit Montag fliegen die Bälle wieder bei den Oberliga-Handballern des TuS 82. Vier intensive Trainingseinheiten standen in der ersten Trainingswoche des neuen Jahres auf dem Programm. Gemeinsam mit der zweiten Mannschaft sollte die Basis für eine erfolgreiche Rückrunde gelegt werden. Zum Abschluss der Woche durfte die Luig-Truppe dann auch wieder unter Wettbewerbsbedingungen testen. Beim Hummel-Cup des Drittligisten TuS Wermelskirchen trafen die Leverkusener zunächst auf die Bergischen Panther, bevor es im Anschluss zum Aufeinandertreffen mit den Gastgebern kam. Dritter Gegner war der VfL Gladbeck, der derzeit den Spitzenplatz der Oberliga Westfalen besetzt und die direkte Rückkehr in die dritte Liga anpeilt.
Die 82er mussten für dieses Turnier auf zahlreiche Akteure verzichten. Neben WM-Teilnehmer Maxi Ferro fehlten auch Peer Pütz (Zahn-OP), Stefan Scharfenberg (Ski-Lehrgang), Thomas Hohnl, Eric Tiziani, Jim Rüther (alle Urlaub) und Marius Nennewitz (Grippe). Malte Wolter und Kai Quante aus der Landesliga-Reserve sprangen in die Bresche und halfen personell aus.
Im Lokalderby gegen die Bergischen Panther reichte es trotz einer sehr durchschnittlichen Leistung zu einem 22:21 Sieg. Vor allem im Defensivverhalten zeigte sich der TuS noch nicht voll auf der Höhe. Trotz guten Beginns (8:3) wies die 6:0 Deckung zu viele Löcher auf, die die Panther, alle voran der agile Kreisläufer David de la Fuente zum Ausgleich nutzen konnten (15:15).  Da die Panther allerdings ebenfalls auf intensives Abwehrspiel verzichteten, hatten am Ende doch die Opladener die Nase vorn. Im zweiten Spiel gegen den ambitionierten Drittligisten aus Wermelskirchen präsentierten sich die Schwarz-Weißen dann deutlich verbessert. Trotz des Schocks über die frühe Sprunggelenksverletzung von Spielmacher und Kapitän Jean Francois Voigt und dem damit verbunden 2:8 Rückstandes kämpfte man sich zurück ins Spiel. Die offensive 4:0+2 Deckung schmeckte den Gastgebern nicht und trotz zwei verworfener Strafwürfe schmolz der Rückstand zwischenzeitlich auf zwei Tore (12:14). Vor allem Jonas Neldner hinterließ einen guten Eindruck auf der für ihn ungewohnten Spielmacherposition. Auch wenn es am Ende nicht mehr reichte, war Trainer Patrick Luig mit der 14:17 Niederlage einigermaßen zufrieden. Im abschließenden Spiel gegen den starken VfL Gladbeck machte sich dann die dünne Besetzung und der damit verbundene Kräfteverschleiß bemerkbar. Gladbeck nutzte die physische Überlegenheit und kam vor allem über schnelle Gegenstöße zum letztlich souveränen 22:17 Erfolg.

 

TuS 82: Markwordt, van Leuck, N. Schmidt (18/6), Anger (9), J. Schmidt (7), Neldner, Schwamberger, Ellmann (je 4), Chelius, Voigt (je 3), Quante (1), Wolter

19.12.2010 TuS 82 Opladen - ASV SR aachen 29:29 (19:12)

Leider nur zu einem Remis reichte es für die Oberligahandballer zum Hinrundenausklang gegen den ASV Schwarz-Rot Aachen (29:29). Zur Halbzeit hatte das Team von Patrick Luig noch mit 19:12 geführt, doch am Ende zeigte sich nur ein Pünktchen auf dem Konto. Der erhoffte Sprung auf Platz vier der Tabelle mußte daher verschoben werden.

TuS-82 Coach Patrick Luig hatte krankheitsbedingt auf Linkshänder Marius Anger zu verzichten, für ihn sollte Nico Schmidt in die Bresche springen. Für den Argentinier Maxi Ferro rückte Carsten Schwamberger in die Startformation. Julian Schmidt, der vierzehn Tage nicht trainieren konnte, stellte sich in den Dienst der Mannschaft und lief grippegeschwächt trotzdem auf. Und der Start in die Partie verlief verheißungsvoll. Nach fünfzehn Minuten führten die 82er bereits mit 11:6 und über einen 19:10 Vorsprung ging es mit 19:12 in die Pause. Verantwortlich hierfür war neben einem überragenden Michael Markwordt im Gehäuse Nico Schmidt, der auf der rechten Angriffseite für mächtig Aufregung und Torgefahr sorgte und auf ingesamt 6 Treffer kam.

Das Niveau ersten Hälfte konnte Patrick Luig´s Team nicht halten. Der Aufsteiger aus Aachen kam mit einer offensiven Deckung aus der Pause, die den Opladenern nicht schmeckte. Zu früh und aus zu großer Entfernung wurde geworfen, der Aachener Keeper steigerte sich und die Gäste nahmen die Einladung zur Aufholjagd dankend an. Fünf Treffer in Folge von 21:12 zum 21:17 sorgten für  Euphorie auf der Aachener Bank, auf Opladener Seite reagierte man statt mit ruhigem Spielaufbau mit Flüchtigkeitsfehlern, zu denen sich insgesamt vier vergebene Siebenmeter gesellten. In der 50. Spielminute hatte sich Schwarz-Rot auf 26:23 herangekämpft, ein Vier-Tore-Vorsprung (28:24) konnte nicht zum doppelten Punktgewinn gehalten werden. 70 Sekunden vor Schluß führten die 82er noch mit 29:27, ehe ein Stürmerfoul und ein abgefangener Ball zehn Sekunden vor Schluß zu zwei weiteren Treffern und zum verdienten 29:29-Ausgleich führten.

TuS-Coach Patrick Luig haderte nach dem Abpfiff mit den Seinen und ärgerte sich mächtig über einen verschenkten Punkt. Eine durchwachsene Hinrunde, mit den tollen Siegen gegen die Top-Teams aus Longerich, Weiden und Siebengebirge, aber teils auch stark verbesserungsfähigen Auftritten, geht damit zu Ende. Mit 15:11 Punkten stehen die 82er punktgleich mit dem Tabellenvierten Pulheimer SC auf Platz 5 in der Tabelle.

Am Montag findet zum Jahresausklang der obligatorische Weihnachtskick statt, bevor nch 12 Tagen trainingsfrei in der ersten Januarwoche vier Trainingseinheiten und die Teilnahme am Turnier des TuS 07 Wermelskirchen (8./9. Januar) auf dem Programm stehen. Für die  Rückrunde erhoffen sich Patrick Luig und sein Team dann eine konstantere und abgeklärtere Angriffsleistung, um das Hinrundenergebnis zu verbessern.

Team: Andreas van Leuck (2 7m), Michael Markwordt, Marius Anger (7), Maxi Ferro (3), Nico Schmidt (6/1), Thomas Hohnl (2), Christian Chelius (4), Eric Tiziani (1), Carsten Schwamberger (4), Jean-Francois Voigt (3), Jonas Neldner (1), Aaron Ellmann (3), Stefan Scharfenberg, Jim Rüther

Spielfilm: 0:1, 3:1, 3:3, 6:3 (11.Min), 7:4, 9:5, 11:6 (16.Min), 12:7, 13:9, 16:9, 16:10, 19:10, 19:12 (HZ), 21:12, 21:17 (36.Min), 23:17, 24:19, 25:21, 26:23 (50.Min), 28:24 (54.Min), 28:26, 29:27(59.Min), 29:29 Ende

 

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12.12.2010 Dünnwalder TV - TuS 82 Opladen 28:30 (15:16)

Eine sehr durchschnittliche Leistung reichte den Oberligahandballern des TuS 82 Opladen, um am Samstagabend im niveauarmen Derby beim Dünnwalder TV mit 28:30 (15:16) beide Punkte zu entführen und sich weiter in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren.

 

Für TuS-82-Coach Patrick Luig hagelte es am Samstag Absage über Absage. Die erste Grippewelle dezimierte mit Jean-Francois Voigt und den beiden Linkshändern Julian Schmidt und Jim Rüther sein Aufgebot deutlich, Eric Tiziani noch nicht wieder bei Kräften, Stefan Scharfenberg weiterhin angeschlagen - da war es erfreulich, daß im Rückraum Nico Schmidt zu seinen ersten Spielminuten auf dem Feld kommen konnte.

 

Das Spiel begann so, wie es  Patrick Luig vorausgeahnt hatte. Die Dünnwalder kamen über  mannschaftliche Geschlossenheit in die Partie, sein Team agierte dagegen in der Abwehr zu offensiv und zu behäbig. Dünnwald´s bester Angreifer, Carsten Ponsar, traf entweder aus der Distanz oder es gelang seinen Nebenleuten, den Ball zum Kreis durchzustecken. Über eine 0:2 Führung und diverse Unentschieden rafften sich die 82er dann auch in der Abwehr auf, fingen einige Bälle ab und lagen ab der 13. Minute permanent bis zum 15:16 Halbzeitstand in Front.

 

In der zweiten Hälfte ordnete Patrick  Luig eine 6:0-Deckung an, die den Gastgebern nicht bekommen sollte. Der Vorsprung konnte mehrfach auf vier Tore ausgebaut werden und in der 50. Minute schien beim 23:27 die Messe erstmals gelesen. Dünnwald gab aber nicht auf, kam durch schlichte Kreuzbewegungen gegen den jetzt zu defensiven Deckungsverbund aus dem Rückraum zu leichten Toren und konnte auf 27:28 verkürzen. Der eingewechselte Michael Markwordt ließ bei einigen Paraden sein Können aufblitzen, Nico Schmidt nutzte die Manndeckung der Dünnwalder zu seinem ersten Feldtor zum 27:29, Carsten Schwamberger erhöhte auf 27:30 und der letzte Treffer der Gastgeber zum 28:30 war dann nur noch kosmetischer Natur.

 

Patrick Luig war nach dem Spiel mit dem doppelten Punktgewinn, aber nicht mit dem Auftritt seines Teams zufrieden. Zu viele technische Fehler und unkonzentrierte Würfe hielten den Abstiegskandidaten im Spiel und letztendlich waren es die individuellen Stärken seiner Spieler, die den Unterschied ausmachten.

 

Nach dem Spiel wurde Maxi Ferro von Team und Fans unter großem Beifall zur WM-Vorbereitung nach Argentinien verabschiedet. Die TuS-Gemeinde drückt ihm die Daumen, daß sein WM-Traum in Erfüllung gehen mag.

Das Team: Andreas van Leuck (15. bis 45. Minute), Michael Markwordt (n.e.), Marius Anger (7), Maxi Ferro (3), Nico Schmidt (5/4), Thomas Hohnl (5), Christian Chelius (5), Eric Tiziani (3), Carsten Schwamberger (2), Jean-Francois Voigt, Jonas Neldner, Aaron Ellmann, Stefan Scharfenberg

Spielfilm: 0:2, 3:2, 5:5, 7:6, 9:8, 9:11 (19.), 10:11, 10:13 (22.), 12:14, 14:16, 15:16 HZ,
15:17, 17:18, 17:21, 18:22, 19:23, 22:23, 23:27 (50.), 25:27, 27:28, 27:30, 28:30 Ende

Kantersieg gegen Tabellenletzten

Trotz der winterlichen Bedingungen fand am Sonntag im verschneiten Schlebusch die Oberligabegegnung zwischen dem TuS 82 Opladen und VfR Übach-Palenberg statt. Mit einem deutlichen 44:21 (Halbzeit 23:10) wurde der erwartete Kantersieg eingefahren und wieder Platz 6 in der Tabelle eingenommen.

Die erste Sechs von Patrick Luig hatte zunächst einige Probleme, in die Partie zu finden und schoß einige Fahrkarten. Nach 10 Minuten stand es dann 5:2 und der TuS-Express kam immer besser in Fahrt. Bereits nach 20 Minuten startete Patrick Luig die große Rotation auf dem Spielfeld und auch die eingewechselten Spieler wie Stefan Scharfenberg sorgten für eine ansehnliche Ballzirkulation und trugen so ihr Scherflein zur Torausbeute von 23 Treffern bei.

In der zweiten Halbzeit setzte sich das muntere Spiel aus Opladener Sicht fort. Thomas Hohnl rochierte jetzt mit Jonas Neldner auf  Rückraum Mitte und Halblinks und der 19-jährige Aaron Ellmann, der den erkrankten Eric Tiziani vertrat, konnte mit einer hervorragenden Abwehrorganisation und acht sehenswerten Treffern glänzen. Im Tor spielte 60 Minuten lang Andreas van Leuck eine überzeugende Partie und sorgte bei seinem Pendant Michael Markwordt für einen ruhigen Abend auf der Bank.

Die Vorgabe des Trainers, einen überzeugenden Sieg einzufahren, hat sein Team erfüllt. In den letzten beiden Spiele der Hinrunde im Derby beim TV Dünnwald und zu Hause gegen Aufsteiger ASV Schwarz-Rot Aachen wünscht er sich noch vier Punkte, um in der Tabelle weiter nach oben zu kommen.

Das Team: Andreas van Leuck (1. bis 60. Minute), Michael Markwordt (n.e.), Marius Anger (8), Aaron Ellmann (8), Maxi Ferro (7/2), Julian Schmidt (6), Jean-Francois Voigt (3), Thomas Hohnl (3), Christian Chelius (2), Jonas Neldner (2), Jim Rüther (2), Stefan Scharfenberg (2), Carsten Schwamberger (1)

28.11.2010 Niederlage in Nümbrecht

Stinksauer war TuS-82 Coach Patrick  Luig nach der Partie gegen den SSV Nümbrecht. Zur Halbzeit lag seine Mannschaft noch komfortabel mit 13:18 in Front, am Ende hieß es dann 27:26. Zwei Punkte wurden leichtfertig verschenkt und damit ist der Kontakt zur Spitzengruppe der Liga erst einmal abgerissen.

Der Start in die Begegnung gestaltete sich ausgeglichen. Nümbrecht lag zwar 4:2 vorne, aber Christian Chelius und Marius Anger trafen aus den Halbpositionen und die Opladener zum 4:5. Es gelang in den ersten zwanzig Minuten keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen, bis Patrick Luig auf eine defensivere 6:0-Deckung umstellte. Die Lücken im Abwehrverband wurden zwar nicht geschlossen, aber kleiner und immer wieder gelang es, die Schiedsrichter zum passiven Vorwarnzeichen zu zwingen. Zwei, drei eroberte Bälle, schnelles Umschalten auf Angriff und zur Pause war die erwähnte komfortable Führung zum 13:18 hergestellt.

Nach der Pause zeigte sich, was unser Team von einer Spitzenmannschaft trennt. Die ersten drei Angriffe wurden lustlos vertändelt – zum Glück stimmte zu diesem Zeitpunkt noch die Abwehrleistung. Bis zum 18:23 in der 42. Minute glaubte auch kein Nümbrechter mehr an eine Siegchance – ehe sich zu der überheblichen Angriffsleistung jetzt auch Nachlässigkeiten in der Defensive gesellten. Die aufopferungsvoll kämpfenden Nümbrechter witterten plötzlich Morgenluft und holten Tor für Tor auf. Beim 23:24 in der 47. Spielminute war plötzlich auch die Kulisse wieder da. Die Fehlwürfe auf beiden Seiten häuften sich, zu oft versuchten es die 82er mit der Brechstange, statt die Spielzüge zu Ende zu spielen. Auch wenn bei einigen Pfosten- und Lattentreffern jetzt auch noch Pech hinzukam: Der vielumjubelte Siegtreffer der Gastgeber wäre unnötig gewesen, wenn unser Team die Chancen konsequent genutzt und es nicht bei unglaublichen 8 Treffern in Halbzeit 2 belassen hätte.

Zu diesem Pleiteauftritt passte dann noch die rote Karte zwei Sekunden vor Spielende für Jean-Francois Voigt, der sich nach einem taktischen Foul nicht beherrschen konnte.

Patrick Luig hatte wegen eines Fehlers der Schiedsrichter in den Schlußsekunden – es waren noch fünf Sekunden zu spielen, die automatische Uhr zeigte aber nur drei Sekunden an und signalisierte damit zu früh das Spielende – Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt. Nach eingehender Beratung kam er mit Manager Volker Leisner zu dem Ergebnis, den Einspruch zurückzunehmen. „Nach dieser zweiten Halbzeit liefern wir den Spielern nur ein Alibi, wenn hier den Referees die Schuld am doppelten Punktverlust gegeben werden soll. Wer in 30 Minuten acht magere Törchen wirft, muß sich an die eigene Nase packen“, begründete Volker Leisner diese Entscheidung.

Das Team: Andreas van Leuck (15. bis 49. Minute), Michael Markwordt (1. bis 14., 50. bis 60. Minute); Christian Chelius (8/4), Julian Schmidt (7), Marius Anger (5), Maxi Ferro (3/2), Eric Tiziani (2), Carsten Schwamberger (1), JF Voigt, Thomas Hohnl, Aaron Ellmann, Stefan Scharfenberg, Jim Rüther, Jonas Neldner

21.11.2010 TuS 82 Opladen - HSG Siebengebirge-Thomasberg 34:31 (19:21)

 

Die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen mausern sich immer mehr zum Favoritenschreck der Liga.

Nachdem Longerich und Weiden schon Federn und Punkte lassen mußten, packten sie sich in einer umkämpften Partie den Titelaspiranten HSG Siebengebirge/Thomasberg. 34:31 hieß es nach 60 Minuten bester Handballkost, und eine jubelnde Traube Opladener Handballer tanzte durch die Halle.

Dabei fing der Handballabend für Patrick Luig´s Team überhaupt nicht gut an. Die wurfgewaltigen Rückraumschützen der Gäste nahmen dankbar die körperlose Abwehrarbeit der 82er zum Anlaß, aus der Distanz ein ums andere Mal frei abzuschließen. Bis auf sechs Tore bauten sie ihren Vorsprung aus (6:12). Patrick Luig reagierte, beorderte eine Manndeckung gegen HSG-Spielgestalter Jamal Naji und besprach sich eingehend mit seinem Regisseur Jean-Francois Voigt. Jetzt zeigte seine Truppe endlich mehr Körpereinsatz in der Abwehr und vorne lief der Ball flüssig und rund. Immer wieder gelang es Jean-Francois Voigt, nicht nur seine Mitspieler gekonnt in Wurfposition zu bringen, sondern auch seine Gegenspieler im 1:1 zu düpieren. So kämpften sich unser Team bis auf 19:21 zur Halbzeit heran.

Nach dem Pausentee machten die 82er da weiter, wo sie vor dem Halbzeitpfiff aufgehört haben. Immer wieder von Jean-Francois Voigt angetrieben, rollte eine Angriffswelle nach der anderen auf das nun löchriger werdende Abwehrbollwerk der Siebengebirgler zu. Fünf Treffer in Folge zum 24:21 – da staunten die Zuschauer nicht schlecht. Die HSG gab sich nicht auf und es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch zweier gleichwertiger Mannschaften. Dank eines überragenden Michael Markwordt im Tor und der bislang besten Leistung von Jean-Francois Voigt, der 10 Treffer erzielte, wurde der Gegner in Schach gehalten. Einige Zeitstrafen sorgten in der Schlußphase auf beiden Seiten für mehr Raum, den die Opladener Handballer besser nutzten. Die Führung gaben sie nicht ab und durften sich von ihren Fans lautstark feiern lassen.

Das Team: Andreas van Leuck (1. bis 12. Minute), Michael Markwordt (13. bis 60. Minute); Jean-Francois Voigt (10), Maxi Ferro (7/6), Marius Anger (5), Eric Tiziani (5), Carsten Schwamberger (3), Christian Chelius (3), Julian Schmidt (1), Thomas Hohnl, Aaron Ellmann, Stefan Scharfenberg, Jim Rüther, Nico Schmidt

 

KStA-Leverkusen

TuS kämpft Favoriten nieder

Von Michael Zeihen,

Leverkusen - Der TuS 1882 Opladen bleibt in der Ophovener Sporthalle ein Schreckgespenst für die Gegner in der Handball-Oberliga. Dieses Mal musste die HSG Siebengebirge / Thomasberg - immerhin Tabellenzweiter mit erst einer Niederlage auf dem Konto - der Heimstärke der 82er Tribut Zollen. Opladen setzte nach mit einer starken Leistung mit 34:31 (19:21) gegen den Favoriten durch.

Allerdings hatte es in der ersten Hälfte noch nicht nach einem Erfolg der Gastgeber ausgesehen, vor allem nicht in den ersten 20 Minuten. Bis auf sechs Treffer (8:14, 14:20) hatten sich die Gäste davon gemacht, ehe sich der TuS 82 besser auf diese eingestellt hatte und seinerseits begann, erfolgreicher abzuschließen. „Wir sind in der Deckung nun kompakter aufgetreten, haben umgestellt, so dass der Rückraum der HSG nicht mehr so zum Zuge kam“, erklärte Co-Trainer Rainer Pietsch. Zur Pause waren es nur noch zwei Treffer, die beide Teams trennten.

Nach dem Wechsel ging es nahtlos zugunsten der 82er weiter: Fünf Tore in Folge sorgten für eine 24:21-Führung. Plötzlich schien alles möglich. Doch der Tabellenzweite wollte sich nicht geschlagen geben und verkürzte wieder (24:23, 29:28). Gegen eine Wende hatte insbesondere Opladens Keeper Michael Markwordt etwas einzuwenden, denn der präsentierte sich nach dem Wechsel in einer grandiosen Verfassung und hielt manchen Ball, der eigentlich nicht zu halten war. „Das war schon sensationell von Michael. Doch der überragende Mann in unseren Reihen über die komplette Spieldauer war Jean Francois Voigt, der nicht nur hervorragend organisierte, sondern zudem noch zehn Tore aus dem Feld erzielte. Ich kann mich nicht daran erinnern, Jean Francois zuvor so stark gesehen zu haben“, spendete der TuS-Co-Trainer ein Sonderlob für Markwordt und Voigt. „Letztlich war es aber ein Erfolg der ganzen Mannschaft, die bis zum Schluss klasse dagegen gehalten hat, denn Siebengebirge / Thomasberg hat bis zum Ende nicht aufgegeben“, so Rainer Pietsch abschließend.

14.11.2010 Bittere Niederlage in Derschlag

Nichts Zählbares gab es für die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen im Ligaspiel gegen den TuS Derschlag zu holen. Mit einer deutlichen 38:28-Niederlage mußte sich das Team auf die Heimreise begeben.
Dabei begann die Partie vielversprechend. Mit 1:4 ging Patrick Luig´s Mannschaft in Führung, aber bereits nach 10 Minuten hatten die Gastgeber zum 5:5-Ausgleich getroffen. Danach begann der Derschlager Angriffswirbel und die im Vorfeld als permanent zu bekämpfenden Kakuschki-Brüder sowie Gregor Pohl konnten relativ ungestört ihr virtuoses Angriffsspiel auziehen. Immer wieder stand die Opladener Abwehr zu passiv und nicht im Verbund und das Kreisläuferanspiel gelang den Oberbergern. In der 22. Minute ereilte die 82er dann der erste Tiefschlag. Nach einem geblockten Wurf kam der Derschlager Angreifer unglücklich auf dem Boden auf. In Folge sah André Kurzbach, gerade zwei Minuten vorher auf die das Spielfeld gekommen, um Eric Tiziani eine Atempause zu verschaffen, eine fragwürdige rote Karte. Die Gastgeber nutzten die Überzahl und setzten sich vorentscheidend über 14:10 und 16:11 zum Halbzeitstand von 17:12 ab.
Nach der Halbzeitpause konnten die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst weiter bis auf 22:14 ausbauen. Jetzt folgte Tiefschlag Nummer 2 für unsere Mannschaft. Maxi Ferro, von Patrick Luig auf die vakante halblinke Angriffsposition beordert und dort mit viel Elan unterwegs, drängte beim Gegenstoß den Derschlager Spieler ab, der gekonnt zu Fall kam. Rote Karte für Maxi Ferro – der Opladener Anhang hatte zu diesem Zeitpunktschon jegliche Hoffnung aufgegeben.
Diese rote Karte bewirkte bei den Spielern jedoch eine Trotzreaktion. Mit immensem Kampfgeist stemmten sie sich gegen die drohende Pleite. Marius Anger sprang als Siebenmeterschütze ein und traf vom Punkt – nur ein Fehlversuch bei sechs Siebenmetern -, Julian Schmidt und Jean-Francois Voigt trieben das Spiel unermüdlich an. Tor für Tor holte unsere Mannschaft auf, während die Gastgeber immer unsicherer wurden. Beim Spielstand von 26:24 hatte Carsten Schwamberger die Chance, den Anschlußtreffer erzielen. Ein rüdes Foul seines Gegenspielers wurde nicht geahndet, obwohl die Schiedsrichter in dieser Phase des Spiels so gut wie jeden Körperkontakt mit einer Zeitstrafe bestraft hatten. Im Gegenzug gelang den Derschlagern der Treffer zum 27:24, beide Mannschaften gingen jetzt fahrlässig mit ihren Chancen um. Derschlag fing sich als Erstes wieder und baute ab der 52. Minute (28:25) die Führung weiter aus. Der Kräfteverschleiß war unserem Kader jetzt deutlich anzumerken, mehrere Pfosten- und Lattentreffer kamen hinzu. Patrick Luig entschied sich für „Sekt oder Selters“ und es wurde leider nur schales Selters. Die offene Manndeckung nutzten die Derschlager clever aus, am Ende stand ein verdienter Sieg der Gastgeber, der in der Höhe mit 38:28 der fulminanten Schlußphase geschuldet war.
Patrick Luig wollte seiner Mannschaft nach Spielende keinen Vorwurf machen. Die personellen Alternativen fehlten ihm in der wichtigsten Phase des Spiels, der Einsatz und Kampfgeist war jedoch vorbildlich. Dieser positive Aspekt sollte in die Trainingswoche mitgenommen werden.


TuS 82: Markwordt , van Leuck;  Ferro 3/1, Anger 9/5, Schmidt 6, Voigt 1, Tiziani 4, Hohnl 2, Rüther, Schwamberger 2, Ellmann, Scharfenberg 1,::

Spielfilm: 1:4, 4:4, 4:5, 6:5, 7:7, 10:7, 11:8, 12:10, 14:10, 16:11, 17:12 HZ, 19:12, 19:13, 21:13, 22:14, 22:18 (40.), 24:19, 25:21, 25:23 (47.), 26:24 (49.), 28:25 (52.), 35:25 (57.), 36:26, 38:28 Ende

07.11.2010 Spannung im Spitzenspiel bis zur letzten Minute

TuS 82 Opladen - Weidener TV 36:35 (16:18)

Sensationeller Sieg über den Weidener TV

Zu einem sensationellen Sieg über den bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Weiden kamen am Sonntagnachmittag die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen. Patrick Luig´s Team hatte Glück – keine Frage -, aber es war das Glück des Tüchtigen.

Die 82er starteten mit konsequenten Torwürfen in diese Partie und führten zunächst mit 3:1 und 5:3. Der Weidener TV, ohne Jan Kerssenfischer auf der rechten Angriffseite mit wenig Wirkung, besann sich auf sein Konterspiel und seinen stärksten Werfer, Andreas Havenith. Nach 10 Minuten bejubelten die Gäste ihre erste Zwei-Tore-Führung (6:8) und danach liefen die Opladener der Führung permanent hinterher. Zur Halbzeit stand es 16:18 und immer wieder waren es die schnell vorgetragenen Angriffe der Weidener aus der 1. und 2. Welle, die die Abwehr vor Probleme stellte. Das Rückzugsverhalten unserer Mannschaft war Thema des Team-Timeout, aber dauerhafte Besserung stellte sich zunächst nicht.

Nach dem Seitenwechsel drohte die Partie zu kippen. Der Weidener TV erwischte unsere Mannschaft eiskalt und konnte bereits in der 33. Minute mit fünf Treffern in Führung gehen (17:22). Doch die Opladener gaben nicht auf und kämpften sich auf 24:24 (40. Minute) heran. Immer wieder ging der Gast mit ein, zwei Toren in Führung, aber ein jetzt glänzend parierender Michael Markwordt hielt die 82er im Spiel. Vier Minuten vor dem Ende stand es 32:34, die Gäste wurden aber immer nervöser und schlossen überhastet ab. Die Zeitstrafen häuften sich auf beiden Seiten. Im Gegenzug konterte jetzt Julian Schmidt, Eric Tiziani eroberte einen verlorenen Ball und düpierte Weiden´s Keeper beim 34:34. Die Spannung nahm kein Ende, Weiden erhöhte auf 34:35, aber die Freude währte nur kurz, 35:35 stand es 70 Sekunden vor Schluss bei Ballbesitz Opladen.

Schon das Remis wäre ein sensationeller Punktgewinn gewesen und es schien so, als wollten unsere Spieler den Ball und damit den einen Punkt nicht mehr weggeben. 15 Sekunden vor Schluss nahm sich dann der überragende Marius Anger ein Herz und ließ einen gewaltigen Unterarmwurf im gegnerischen Gehäuse einschlagen: 36:35 und die Halle tobte.

In den letzten 10 Sekunden gab es ein taktisches Foul von Christian Chelius an der Mittellinie, der seine Zeitstrafe mit einem Lächeln quittieren konnte. Weiden kam noch einmal in Strafraumnähe, aber der letzte Freiwurf von Andreas Havenith landete in den Armen von Michael Markwordt, der damit beide Punkte festhielt. Das scheinbar schon verlorene Spiel wurde nach einer tollen kämpferischen Leistung noch gedreht, der Jubel auf Spielfeld und Tribüne kannte keine Grenzen mehr. Ein glücklicher Sieg wurde noch lange in Schlebusch gefeiert.

TuS 82: Markwordt ; van Leuck Ferro 6/2, Chelius 3, Anger 9, Schmidt 8, Voigt 2, Tiziani 4, Hohnl 2, Rüther , Schwamberger, Ellmann 1, Scharfenberg 1,

Spielfilm: 2:0, 3:1, 4:2, 5:3, 5:5 (8. Min), 6:8, (14.), 8:9, 8:11, 11:14, 13:14, 15:15 (28.), 15:18, 16:18 (HZ), 16:19, 17:22 (33.), 19:23, 21:24, 24:24 (40.), 24:26, 25:27, 27:27 (43.), 27:29, 29:30, 29:32, 30:33, 32:33, 32:34, 34:34, 34:35, 36:35 Ende

31.10.2010 Spannendes Spiel gegen den Lokalrivalen aus dem Kölner Norden

J Schmidt erzielte 10 Tore gegen Longerich

TuS-82 Coach Patrick Luig ahnte Böses - die 43. Spielminute lief in einer temporeichen und spannenden Partie gegen den Tabellendritten Longericher SC. Die Kölner hatten den 14:13-Halbzeitrückstand in eine knappe 18:20-Führung gedreht, als Marius Anger mit einer zweifelhaften roten Karte zum Duschen geschickt wurde. Überflüssiger Weise kommentierte er diese Entscheidung auch noch in Richtung Schiedsrichtergespann, was eine weitere Zwei-Minuten-Strafe nach sich zog. Damit mußte mit ihm noch ein Mitspieler das Feld räumen und es hieß 4 gegen 6 bei  Ballbesitz Longerich - die Chance für die Gäste, einen vorentscheidenden Drei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen.

Longerich patzte zum Glück, in Unterzahl spielte Carsten Schwamberger auf der ungewohnten halbrechten Position und unserem Team gelangen unter frenetischem Beifall der Zuschauer zwei Treffer in doppelter Unterzahl - 20:20, keine Vorentscheidung gefallen, statt dessen lautstarkes Lamentieren auf der Longericher Bank und das Spiel war wieder offen. Danach wechselte die Führung hin und her, ehe die 82er in der 56. Spielminute Dank eines bärenstark aufspielenden  Julian Schmidt auf 27:25 die erste Zwei-Tore-Führung in der zweiten Halbzeit erspielen konnten. Beim 28:27 war noch eine Minute zu spielen und es gelang unserem Team das Kunststück, diese 60 Sekunden ohne Torwurf und Ballverlust herunter zu spielen. Mit der Schlusssirene konnte unsere Mannschaft unter dem verdienten Beifall des zahlreich erschienenen Publikums einen knappen, aber verdienten Sieg feiern.

Aus einer homogenen Mannschaftsleistung stach neben Julian Schmidt mit seinen zehn Treffern auf der Königsposition im linken Rückraum Christian Chelius hervor, der in der Anfangsphase mit fünf Treffern den Sicherheit gebenden 9:5-Vorsprung herausgeworfen hatte und in der hektischen Endphase mit seinem cool verwandelten Siebenmeter den Longerichern die letzten Hoffnungen auf einen Punktgewinn raubte.

Dass Longerich gegen die Wertung des Spiels Einspruch einlegte, beeindruckte TuS-82-Manager Volker Leisner wenig: "Longerich hat sich über einen Pfiff in der zweiten Halbzeit aufgeregt, als sie Ballbesitz für sich beanspruchen wollten. Die Schiedsrichter hatten da zunächst abgewartet, ob sich nach einem rüden Foul eine Vorteilssituation für uns entwickelt. Als der Ball weg war, haben sie richtigerweise auf Foul und weiteren Ballbesitz für uns entschieden.  Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Tatsachenentscheidung durch Neuansetzung des Spiels korrigiert wird, zumal wir in diesem Angriff auch den vermeintlich geschenkten Ball fahrlässig weggeworfen haben. Wir warten ab, ob Longerich den Einspruch nicht zurücknimmt. Ich bin mir sicher, die Punkte werden hier bleiben."

Positiv war darüber hinaus das Bulletin aus der medizinischen Abteilung, wonach Nico Schmidt nächste Woche wieder in das Mannschaftstraining einsteigen wird. Kehrt er zurück auf das Spielfeld, womit im Dezember zu rechnen sein wird, ist der Opladener Kader endlich so komplett, wie er zu Saisonstart eigentlich hätte sein sollen.

TuS 82: Markwordt ; van Leuck (22.-42.)

Ferro 3, Chelius 7/2, Anger 3/1, Schmidt 10, Voigt 2, Tiziani 2, Voigt 1, Hohnl 1, Rüther 1, Schwamberger, Ellmann, Scharfenberg

26.10.2010 Testspielwochenende mit zwei Siegen und siebzig Treffern

Die Herbstpause nutzten die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen zu zwei Testspielen gegen die Niederrhein-Oberligisten Borussia Mönchengladbach und die Bergischen Panther aus der Nachbarstadt Burscheid. Mit jeweils 35 Treffern gelangen zwei überzeugende Siege. Vor allen Dingen der mit viel Geduld herausgespielte 35:32-Erfolg gegen die hochgehandelte Borussia bereitete Patrick Luig viel Freude. Auch ohne den grippekranken Christian Chelius lief es vor allen Dingen im Angriff richtig rund, ein spielfreudiger Jean-Francois Voigt auf der Mitte lenkte das Spiel mit viel Tempo und Einfallsreichtum. Julian Schmidt warf sich nach drei anfänglichen Fehlversuchen den Frust über seine bisherige Saisonleistung von der Seele und war mit acht Treffern bester Schütze..Das Spiel war von Beginn an eng, Zoran Cutura´s Truppe konnte sich Dank zweier Zeitstrafen kurz vor der Halbzeit (17:16) auf 16:13 absetzen und behauptete bis zur 46. Minute eine knappe 23:22-Führung. Mit einem Spezialistenwechsel in der Abwehr, der 19-jährige Aaron Ellmann tauschte mit Marius Anger, traf Patrick Luig die richtige Entscheidung. Zwei eroberte Bälle wurden über den Gegenstoß zur ersten Führung (23:24) genutzt. Die Borussia, in der Meisterschaft bislang nur dem Topfavoriten Hamborn 07 unterlegen, blieb dran, ging auch noch einmal zum 31:30 in Führung. In den letzten drei Minuten belohnten sich unsere Spieler für einen beherzten Auftritt und drehten die Partie mit drei Treffern in Folge zum 32:24. Mit dem Schlusspfiff netzte Julian Schmidt zum erfreulichen 32:35-Sieg gegen eines der Top-Teams der Niederrhein-Oberliga ein. Am Montag kam dann Regionalligaabsteiger HSG Bergische Panther mit ihrem neuen Trainer Kai Müller in die Smidt-Arena. Christian Chelius konnte wieder auflaufen, dafür musste Kreisläufer Aaron Ellmann passen. Die erste Halbzeit begann auf beiden Seiten munter und mit viel Elan, 19:16 hieß es nach dreißig Minuten. In der zweiten Hälfte lief die Angriffsmaschinerie weiter auf Hochtouren, während die Abwehr jetzt mehr Druck auf die Gegenspieler ausübte. Ein deutlicher 35:24-Sieg spiegelte die Kräfteverhältnisse wieder. Marius Anger drückte bei einer homogenen Teamleistung dem Spiel mit 12 Treffern seinen Stempel auf. Das Team und die Torschützen (Mönchengladbach/Bergische Panther):Tor: Andreas van Leuck und Michael MarkwordtFeld: Marius Anger (6/12), Christian Chelius (n.e./4), Aaron Ellmann (6/n.e.), Maxi Ferro (5/6), Thomas Hohnl (2/1), Stefan Scharfenberg (3/3), Jim Rüther (1/1), Julian Schmidt (8/3), Carsten Schwamberger (3/0), Eric Tiziani (1/2), Jean-Francois Voigt (2/1), Marius Nennewitz (n.e/0), Peer Pütz (n.e./2)

09.10.2010 HSG Rheinbach-Wormersdorf - TuS 82 Opladen 32:25

Auch eine Stunde nach dem Abpfiff saß die Mannschaft von Patrick Luig noch am Mittelkreis beisammen, um nach der mehr als überflüssigen 32:25 (16:14) Pleite aufgeregt über die zurückliegende Partie zu diskutieren. Zwanzig Minuten lang zeigten sich die Opladener von ihrer besten Seite. Auch wenn es das SR-Gespann Burgard/Moss zu Beginn der Partie etwas zu gut mit den Gästen meinte, der TuS durfte mehrheitlich in Überzahl das Spiel bestreiten, es klappte im Grunde alles. Aus einer stabilen Deckung heraus,  zogen die 82er ihr bekanntes Tempospiel  über die anfänglich starken Maxi Ferro und Julian Schmidt auf und setzten sich schnell über 4:2, 8:4 auf zwischenzeitlich 12:5 ab. HSG-Trainer Dietmar Schwolow kassierte nach wiederholtem Disput mit den Referees die rote Karte. Auch hier erwies sich das SR-Gespann als etwas zu empfindlich gegen die Kritik des  Rheinbacher Trainers. Dieser Platzverweis sollte noch Folgen haben.

Die Gastgeber erwachten aus ihrer Lethargie und was zunächst nach einem Debakel der Heimmannschaft aussah, so bahnte sich nur fünf Minuten später eine bemerkenswerteste Aufholjagd der Gastgeber an. Angeführt von dem an diesem Abend überragenden USA-Rückkehrer  Timo Krüger verkürzten die Schwolow-Sieben Tor um Tor. Bereits beim 8:12 Anschlusstreffer zog TuS-Coach Luig seine „grüne Karte“ Doch auch die deutliche Ansprache verfehlte ihre Wirkung. Als hätte jemand den Stecker bei den Schwarz-Weißen gezogen, es wollte rein gar nichts mehr bei den Leverkusenern zusammenlaufen. Im Gegensatz dazu liefen die aufopferungsvoll kämpfenden Voreifler so richtig heiß. Immer wieder angetrieben vom frenetischen Publikum gelang nun nahezu alles. Nach einem sensationellen 11:2-Lauf war das Spiel innerhalb von 10 Minuten gedreht. Mit einem 16:14 Rückstand ging es in die Kabinen.

Die Luig-Truppe war sichtlich geschockt von diesem Comeback und vergab per Strafwurf durch Maxi Ferro beim 18:17 die letzte Chance zum Ausgleich. Danach spielten nur noch die Gastgeber. Auch Personal- und Taktikwechsel änderten nichts mehr an der verdienten Niederlage. Jede Parade, jeder Block landete irgendwie wieder in den Händen eines grün-weiß gekleideten Spielers. Insgesamt neun Tore erzielte Rheinbach nach diesen „Abprallern“.

TuS-Coach Luig war auch Stunden nach dem Spiel noch aufgebracht über die dargebotene Leistung seiner Spieler: „Man kann in Rheinbach verlieren, sich aber nach einem tollen Start so derart aufzugeben, das geht gar nicht. Darüber werden wir sprechen müssen.“

Nach der dritten vermeidbaren Niederlage stehen die 82er mit nun 4:6 Punkten im Niemandsland der Tabelle, fernab vom eigenen Anspruch. Vor allem in puncto Konstanz muss sich die Luig-Sieben den Vorwurf machen lassen, noch lange nicht zu einer Einheit zusammengewachsen zu sein. Bevor es beim nächsten Heimspiel zum Lokalderby gegen den Longericher SC kommt, bleibt in der zweiwöchigen Spielpause noch ein wenig Zeit den Fehlstart aufzuarbeiten und die richtigen Lehren aus den zurückliegenden Spielen zu ziehen.

TuS 82: Markwordt (1.-30., 50.-60,); van Leuck (31.-49.)

Ferro 8/4, Chelius 6, Anger, Schmidt je 4, Voigt 2, Tiziani 1, Hohnl, Pütz, Ellmann, Scharfenberg

03.10.2010 Ein Arbeitssieg für die Moral - TuS 82 Opladen - Pulheimer SC 26:22 (14:9)

„Egal wie – ein Sieg muss her!“ so lautete die Aufgabe, die TuS-Coach Patrick Luig seinen Jungs für das schwere Derby gegen den Pulheimer SC mit auf den Weg gegeben hatte. Mit offensivem Abwehrkonzept sollte dem starken PSC-Rückraum um Christoph Schaaps der Zahn gezogen werden. Die 82er taten ihrem Trainer diesen Gefallen, agierten vom Anpfiff an hochmotiviert und zwangen  die zuletzt so starke Angriffsreihe der Landkölner zu halbherzigen Torwürfen, die der erneut glänzend aufgelegte Michael Markwordt im Tor der Gastgeber zahlreich entschärfen konnte. Maxi Ferro und Julian Schmidt nutzten die sich bietenden Gelegenheiten zu leichten Gegenstößen und bevor Gästecoach Kelvin Tacke seine Auszeit nehmen konnte, stand es bereits 6:1. Auch nach der Auszeit  behielten zunächst die Schwarz-Weißen die Oberhand, die ihre Führung kontinuierlich auf 12:5 ausbauen konnten. Wer gedacht hätte, das Spiel sei frühzeitig entschieden irrte. Wie schon im Spiel gegen Longerich steckte die Tacke-Sieben nicht auf und fand zunehmend besser ins Spiel, auch weil die 82er zu fahrlässig mit ihren gut herausgespielten Chancen umgingen. Gestützt auf einen starken Christian Landgraf zwischen den Pfosten verkürzte der PSC die komfortable Opladener Führung bis zum Halbzeitpfiff des souveränen SR-Gespannes Kraft/Küker auf fünf Tore (14:9).  Die Pause kam aus Opladener Sicht zum rechten Zeitpunkt, denn nach dem Wiederanpfiff zog die Luig-Truppe noch einmal das Tempo an. Eric Tiziani erzielte in der 42. Minute das 19:12 und stellte somit wieder die beruhigende 7-Tore-Führung her. Auf die folgenden fünf Minuten hätten die Opladener Fans gerne verzichtet. Vier technische Fehler  bestrafte der PSC mit schnellen Gegenstößen und beim 20:17 keimte noch einmal Hoffnung auf bei den Gästen. Noch enger sollte es dann aber nicht mehr werden, denn der inzwischen eingewechselte Andreas van Leuck im Tor der 82er machte da weiter, wo sein Partner Michael Markwordt zuvor aufgehört hatte, parierte direkt zwei Hundertprozentige und ließ im Weiteren keinen Zweifel mehr am verdienten TuS-Sieg aufkommen (26:22).

TuS 82: Markwordt (1.-40.), van Leuck (41.-60.)

Ferro 7/1, Anger 6, Schmidt 4, Tiziani 3, Hohnl, Voigt je 2, Chelius 2/2, Schwamberger, Ellmann, Rüther, Scharfenberg

26.09.2010 Knappe Niederlage gegen Gummersbach

Knapp an der Sensation vorbei – so könnte die Überschrift über den heutigen Spielbericht lauten. Unsere Oberligahandballer haben dem Topfavoriten der Liga, der Reserve des Bundesligisten VfL Gummersbach, am gestrigen Sonntagnachmittag alles abverlangt und mussten mit einer denkbar knappen 26:24 (13:9) Niederlage die Heimreise nach Opladen antreten.

Dabei begann der Start in diese Partie alles andere als verheissungsvoll: In den ersten fünf Minuten wurden zwei Gegenstöße und ein Siebenmeter vergeben, die Oberberger starteten zielgerichteter und gingen mit 3:0 in Führung. Das Wurfpech blieb den 82ern treu, mehrere Fehlpässe nutzte die U23 des Gegners eiskalt aus und blitzschnell stand es über 7:2 schon 10:3. Alles sah nach einem Debakel aus, weil auch unsere stärkste Waffe, der Gegenstoß, nicht stechen wollte. Immer wieder scheiterten unsere Spieler am glänzend aufgelegten Markus Hammerschlag im Tor der Gastgeber. TuS-82-Coach Patrick Luig beorderte nach 15 Minuten Michael Markwordt ins Tor – eine Einwechslung mit Folgen: Ein ums andere Mal parierte unser Neuzugang und im Angriff war es jetzt Christian Chelius, der der Partie seinen Stempel aufdrückte. Fünf Treffer erzielte er in Durchgang eins und so konnte unser Team über 13:7 zum erträglichen Pausenstand von 13:9 verkürzen.

Die Oberberger kamen vom Halbzeittee voller Tatendrang zurück; sie wollten das Spiel jetzt scheinbar sofort entscheiden. Zwei schnelle Treffer zum 15:9 – sechs Tore Rückstand, aber Patrick Luig´s Team ließ sich nicht beeindrucken. Mit viel Übersicht lenkte Thomas Hohnl das Spiel und bewies mit vier Treffern seine Torgefahr, am Kreis bestätigte  unser zweiter Neuzugang Eric Tiziani erneute seine Qualitäten und seine drei Treffer in Folge bedeuteten über das 18:15 (42. Minute) und 20:18 (45. Minute) das Signal zur Aufholjagd. Mit einer überzeugenden Defensivleistung und einem unfassbar parierenden Michael Markwordt im Tor wurden die jungen Gastgeber immer unsicherer im Abschluss, so dass unser Team zum Anschlusstreffer von 22:21 (50. Minute) einnetzen konnte.

Leider kostete diese furiose Aufholjagd viel Kraft und so gingen zwei leichte Bälle im Angriff unkonzentriert verloren und ein Siebenmeter flog gar neben das Tor. Die Gummersbacher nahmen diese Einladung an, setzten sich durch ihren überragenden Linkshänder Ole Rahmel auf 24:21 ab. 80 Sekunden vor Schluss dezimierten sich die Gastgeber durch merkwürdige Undiszpliniertheiten selbst und standen zum Schluss mit vier, später mit drei Feldspielern unserer Manndeckung gegenüber. Mehr als der Treffer zum 26:24 wollte aber in einem spannenden Endspurt leider nicht mehr gelingen und so konnte der Favorit letztlich verdient zwei Punkte für sich verbuchen.

Patrick Luig hätte gerne einen Punkt aus Gummersbach entführt und nach der deutlichen Leistungssteigerung in der Abwehr in Halbzeit 2 wäre dieses Ziel gegen einen nervösen und keinesfalls unschlagbaren  Gegner erreichbar gewesen. Sein Team hatte sich den Beifall der mitgereisten Fans redlich verdient; die Angriffsleistung wird sich mit der Rückkehr von Marius Anger weiter steigern lassen und der Trainer  blickt trotz der Niederlage optimistisch in die Zukunft.

Spielfilm: 3:0, 3:2, 7:2, 8:3, 10:3, 11:4, 11:7, 13:7, 13:9 HZ, 15:9, 16:10, 18:11, 18:15 (41 Min), 20:16, 20:18 (45 Min), 22:18, 22:21 (49 Min), 24:21, 25:22, 25:23, 26:24

Das Team: Andreas van Leuck (1. bis 15. Minute), Michael Markwordt (15. bis 60. Minute) im Tor; im Feld: Julian Schmidt (1), Maxi Ferro (6/4), Eric Tiziani (6), JF Voigt, Christian Chelius (5), Aaron Ellmann, Stefan Scharfenberg, Carsten Schwamberger (2), Jim Rüther, Thomas Hohnl (4/1)

20.09.2010 Patrick Luig war entäuscht von seiner Mannschaft

Die erste Hiobsbotschaft des Tages erreichte TuS-82 Coach Patrick Luig gegen Mittag: Regisseur Thomas Hohnl, der im Auftaktspiel gegen die HSG Marienheide/Müllenbach mit sechs Treffern in nur einer Halbzeit überragte, meldete sich mit Fieber ab. Das gleiche Schicksal ereilte dann auch Linkshänder Jim Rüther. Die erste Erkältungswelle wirkte sich extrem störend im Trainingsbetrieb aus - gute Vorzeichen waren dies für den Handballnachmittag sicherlich nicht.

Die schlechten Nachrichten sollten an diesem Tag aber nicht abreissen. Sein Team zeigte sich gegen den agilen, taktisch und handballerisch bestens geschulten Dormagener Handballnachwuchs trotz einiger Fehler zwar vierzig Minuten auf Augenhöhe und konnte das Spiel über den Halbzeitstand von 13:14 bis zum 19:19 in der 43. Spielminute offen halten. Letztlich konnte die Mannschaft aber eine groteske rote Karte gegen Rückraumshooter Marius Anger nach einer Oscar-reifen Schauspieleinlage von Dormagen´s Kreisläufer Gerrit Kuhfuss nicht mehr kompensieren. Bis zum 21:23 durften die zahlreichen Opladener Anhänger noch hoffen, ehe nach einer tragischen Serie von Fehlwürfen und Fehlpässen vier Gästetreffer in Folge zum 21:27 (51. Minute) die Vorentscheidung bedeuteten. Auf beiden Seiten konnten durch Einzelaktionen noch Treffer zum  Endstand von 25:33 erzielt werden - die Gäste feierten ihren überraschenden Auswärtssieg, auf Opladener Seite war Tristesse angesagt. TuS-Coach Patrick  Luig war jedenfalls restlos bedient vom Auftritt seiner Mannschaft und kündigte für die kommenden Trainingswochen eine deutliche Steigerung der Intensität an. Von seiner Generalkritik wollte er nur Torwart Andreas van Leuck und Kreisläufer Eric Tiziani, der von sechs Würfen fünf im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte, ausnehmen.

Das Team: Andreas van Leuck (1. bis 50. Minute), Michael Markwordt (51. bis 60. Minute) im Tor; im Feld: Julian Schmidt (6/2), Maxi Ferro (6/3), Eric Tiziani (5), Marius Anger (3), JF Voigt (3), Christian Chelius (2), Aaron Ellmann, Stefan Scharfenberg, Carsten Schwamberger

11.09.2010 Lockerer Sieg für den TuS 82

Leichte Beute waren für die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen die zwei Punkte zum Saisonstart bei der HSG Marienheide/Müllenbach. Patrick Luig´s Team gelang mit dem 24:35 (7:16) der geforderte deutliche Auswärtssieg. Sein Team übernahm damit zumindest für eine Nacht die Tabellenspitze.

Zwei, drei Minuten dauerte es, bis sich unser Team gefunden und Maxi Ferro zum 0:1 einwerfen konnte. Dann ging es zunächst Schlag auf Schlag - aus einer stabilen Abwehr mit einem überragend parierenden Andreas van Leuck (50% gehaltene Bälle in Halbzeit 1) im Tor gelangen nach dem 1:1-Ausgleich fünf Treffer in Folge zum 1:6. Die heimlich Hoffnung der Oberberger, das wichtige Auftaktspiel lange offen zu gestalten, war nach 10 Minuten auf Null gesunken; zu überlegen präsentierte sich unser Team. Über 5:10 ging es mit einem überzeugenden 7:16 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel ging es wie im ersten Durchgang weiter. Unsere Spieler trafen bis zur 40. Spielminute nach Belieben und liessen kaum Gegentreffer zu. Michael Markwordt gab sein Meisterschaftsdebüt für die 82er und konnte direkt mit einigen Paraden, darunter einem gehaltenen Siebenmeter, an die Glanztaten van Leuck´s anknüpfen. Beim 10:23, das Spiel war lange entschieden, erschien dann mit Herrn Schlendrian nicht ganz regelkonform ein siebter Feldspieler auf dem Parkett. Die Abwehrarbeit wurde eingestellt, es gelangen passend zum neuen Ausrüster des Teams auch noch zwei sehenswerte Kempa-Tore, doch wurden zu viele Bälle vertändelt oder zu unkonzentriert abgeschlossen. Die kämpferischen Oberberger nahmen diese grosszügige Einladung dankbar an betrieben eine zu deutliche Ergebniskosmetik zum Endstand von 24:35.

Coach Patrick Luig war trotz der zu kritisierenden Schlussphase des Spiels mit dem Auftritt seiner Schützlinge im ersten Punktspiel zufrieden. Die Abwehr stand in den ersten vierzig Minuten mehr als sattelfest, bevor sich die Schludrigkeiten angesichts des sicheren Erfolgs häuften. Aus einem homogenen Team sind die beiden Torleute Andreas van Leuck und Michael Markwordt sowie als Regisseur Thomas Hohnl, der auch noch fünf Treffer erzielen konnte, hervorzuheben.

Das Team:
Im Tor: Andreas van Leuck (1. bis 30.), Michael Markwordt (31. bis 60.); auf dem Feld: Julian Schmidt (7), Maxi Ferro (6), Thomas Hohnl (5), Marius Anger (3), Christian Chelius (2), Eric Tiziani (2), Jim Rüther (2), Stefan Scharfenberg (2), JF Voigt (2), Aaron Ellmann (2), Carsten Schwamberger (2)

06.09.2010 Schatten und Licht – Desaster bei TuSEM Essen und Wiedergutmachung gegen den Leichlinger TV

So könnte man vereinfacht das letzte Testspielwochenende der Oberligahandballer des  TuS 82 Opladen beschreiben.

Die Zornesröte trieb Trainer Patrick Luig die abendliche Vorstellung am Freitag gegen den Oberligisten TuSEM Essen ins Gesicht. Ohne Carsten Schwamberger und Christian Chelius, die beruflich verhindert waren, sowie Peer Pütz und Marius Nennewitz, die bei der 2. Mannschaft im Pokalspiel zum Einsatz kamen, wollte sich keine richtige Einstellung zu Spiel und Gegner einstellen. Nach einem lustlosen Auftritt, bei dem nur die  Linkshänder Marius Anger und Julian Schmidt sowie Stefan Scharfenberg auf Rückraumlinks als Aktivposten gelten konnten, gab es eine auch in dieser Höhe verdiente 36:30-Schlappe.

Völlig anders präsentierte sich dann unser Team gegen den Zweitligaabsteiger aus Leichlingen. Nachdem der anfängliche Respekt abgelegt wurde, zeigte sich Patrick Luig´s Mannschaft auf Augenhöhe in diesem Derby. Sowohl in der ersten Halbzeit (zum 13:13) als auch fünf Minuten vor Spielende (zum 25:25) gelang unserer jungen Mannschaft der  vielumjubelte Ausgleich, bevor die Schiedsrichter zum Endstand von 29:26 (Halbzeit 14:13) abpfiffen. Michael Markwordt und Andreas van Leuck wehrten vier Siebenmeter ab; Aaron Ellmann organisierte trotz seiner jungen Jahre als Mittelmann die Abwehr und im Angriff lief der Ball sehr flüssig. Maxi Ferro zeigte sich als sicherer Vollstrecker vom Punkt, Marius Anger und Julian Schmidt trafen nach anfänglicher Ladehemmung sehr sicher und auch Christian Chelius strahlte Torgefahr aus. Unser Trainerteam Patrick Luig und Rainer Pietsch zeigte sich sehr angetan von der Leistung seiner Schützlinge und schaut trotz der Niederlage zuversichtlich in die Zukunft.

Die Vorbereitungsphase ist damit beendet. Drei Trainingseinheiten werden diese Woche absolviert, bevor es dann am nächsten Wochenende zum mit Spannung erwarteten Saisonauftakt gegen den Aufsteiger HSG Marienheide/Müllenbach geht.

22.08.2010 Deutliche Niederlage im DHB-Pokal

Mit einer deutlichen 24:42-Niederlage endete die 1. DHB-Pokalrunde für die Oberligahandballer des TuS 1882 Opladen gegen Zweitligist TV Gross-Umstadt.

Dabei fing der Sonntagnachmittag in der Schlebuscher Halle für die Gastgeber gut an. Es dauerte zwar bis zur 7. Spielminute, ehe die Gastgeber zum ersten Treffer kamen – der haushohe Favorit aus dem Odenwald hatte aber so seine liebe Mühe mit der offensiven Deckung, die Patrick Luig seinem Team verordnet hatte und ebenfalls erst einmal getroffen. Die erzwungenen Distanzwürfe waren für Neuzugang Michael Markwordt im TuS-Gehäuse eine sichere Beute, der dann ein ums andere Mal seine Mitspieler durch zielsichere Gegenstosspässe in Szene setzen konnte.

So staunten die Zuschauer nicht schlecht, als es plötzlich 6:4 für die 1882er stand und der Gästetrainer sich bereits in der 13. Minute für eine unüberhörbar deutliche Ansprache seine Auszeit nehmen musste. Eine Massnahme, die leider fruchtete: Fortan versuchten es seine Schützlinge nicht mehr mit der Brechstange, sondern ein ums andere Mal gelang es ihnen, ihre treffsicheren Aussen frei zu spielen. Mit 13:18 ging es in die Halbzeit – der Klassenunterschied hatte sich in Zahlen widergespiegelt.

Nach der Halbzeit blieben die Opladener Handballer zunächst dran – beim 18:26 in der 40. Minute sah es noch nach einer Niederlage aus, die im Rahmen bleiben sollte. Dann aber machten sich die konditionellen Defizite unseres Teams bemerkbar und die Partie wurde sehr einseitig. Gross-Umstadt gelangen schnelle Treffer aus der ersten oder zweiten Welle, Patrick Luig´s Team hatte nicht mehr viel entgegen zu setzen. Überdeutlich hiess es zum Ende dann 24:42 – für ihren Einsatz und Kampfgeist wurde die die Heimmannschaft von ihrem Anhang trotzdem mit Beifall belohnt. Der TV Gross-Umstadt zieht verdient in die 2. Pokalrunde ein und hofft nun auf den grossen Coup – die Erstligisten wie THW Kiel und HSV Hamburg befinden sich jetzt in der Lostrommel.

Patrick Luig: „ Es ist das eingetreten, was ich befürchtet hatte: Die Gäste haben nach der ihrem Bundesligaaufstieg gerade zwei Wochen pausiert, trainieren sechs Mal die Woche. Wir befinden uns noch mitten in der Vorbereitung, haben noch nicht viel mit dem  Ball gemacht und sind dann viel hinterher gelaufen. So haben wir zehn Treffer zu viel kassiert. Ich möchte meiner Mannschaft aber trotzdem ein Kompliment machen – sie hat tapfer dagegen gehalten und gekämpft, aber sie waren mit ihren Kräften am Ende.“

Die Formation: Markwordt, van Leuck (ab 40.), Schwamberger (1), Rüther (1), Voigt (1), Chelius (2), Ferro (7/3), Tiziani (2), Anger (6), Schmidt (4), Hohnl, Kurzbach, Scharfenberg

 

Mehr Bilder unter: http://picasaweb.google.de/zaphod1006/201008221MTVGrossUmstadt?authkey=Gv1sRgCMaxmu3Cyq_rGA&feat=directlink

 

16.08.2010 Erstes Testspiel gegen die SG Langenfeld

Niederlage bei Chelius Comeback

Im ersten Testspiel nach der dreiwöchigen Pause unterlag der TuS Opladen dem ambitioniert Niederrhein-Verbandsligisten SG Langenfeld nach 3x25 Minuten mit 31:33 (12:11, 21:21).

Unzufriedenheit mochte sich bei Coach Patrick Luig dennoch nicht einschleichen. Beide Trainer nutzten das Testspiel, um all ihren Akteuren noch einmal Einsatzzeiten zu geben. So wechselte die Führung fast minütlich. Zwischenzeitlich lag der TuS mit vier Toren vorne, dann mal wieder die SGL mit drei. Das letztlich die Kirchhoff-Truppe den Sieg behaupten konnte, lag vornehmlich an Opladens Schwäche vom Punkt. Nur zwei von sieben Strafwürfen fanden ihren Weg ins Ziel. Auch im Angriff lief noch nicht viel rund, die fehlende Spielpraxis war kaum zu übersehen.

Immerhin konnte Christian Chelius mach achtmonatiger Handballabstinenz wieder ins Geschehen eingreifen, auch Argentinien-Rückkehrer Maxi Ferro musste sich nach zweimonatiger Auszeit erst einmal wieder an das Spielgerät gewöhnen.

"Wir haben bislang nur an der Defensive gearbeitet" war Luig wenig überrascht von der ausbaufähigen Angriffsleistung und der damit einhergehenden Niederlage, bei der sich Marius Anger und Julian Schmidt (je 6) noch am häufigsten in die Torschützenliste eintragen konnten.

Spielfilm: 1:3, 3:6, 6:6, 12:8, 12:11 // 13:13, 15:17, 19:19, 21:21 // 21:23, 24:23, 25:27, 29:28, 31:33

TuS: van Leuck, Markwordt (Tor), Anger, Schmidt (je 6),Chelius (4/1), Schwamberger (3), Hohnl (3/1) Rüther, Ellman (je 2), Scharfenberg, Voigt, Tiziani, Nennewitz und Ferro (je 1), Pütz.

04.07.2010 Hohnl Comeback nach 14 Monaten

Länger als ein Jahr musste der TuS auf die Dienste seines Spielmachers verzichten.

Im ersten Testspiel der Vorbereitung gegen den ambitionierten Landesligisten Neusser HV 2 durfte Thomas Hohnl dann endlich wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Sowohl die drei Neuzugänge Eric Tiziani, Nico Schmidt und Michael Markwordt als auch Jim Rüther, Christian Chelius, Jeffe Voigt und Maxi Ferro fehlten TuS-Coach Patrick Luig beim Testspielauftakt. Dafür konnten die Schwarz-Weißen auf die Perspektivspieler Peer Pütz, Stefan Scharfenberg, Marius Nennewitz und Aaron Ellmann zurückgreifen, die allesamt einen guten Eindruck hinterließen. Trotz der dünnen Personaldecke liessen die 82er von Beginn an keinen Zweifel am Spielausgang aufkommen. Das lag auch daran, dass Keeper Andi van Leuck einen sehr guten Tag erwischte und den ein oder anderen Fehler seiner Vorderleute wieder ausbügelte. Am Ende gab es dann einen klaren 34:24 (17:10) Sieg, bei dem sich Julian Schmidt (9) und Marius Anger (7) am häufigsten in die Torschützenliste eintragen konnten. Auch Thomas Hohnl (4) konnte bereits andeuten, wie wichtig er wieder in der kommenden Saison für die Opladener werden könnte.

Tor: Van Leuck (1.-60.)

Feld: J Schmidt 9/2, Anger 7, Ellmann 5, Schwamberger 4/2, Hohnl 4/3, Scharfenberg 3, Pütz 1, Nennewitz 1

Vorberichte

12.04.2011 Pokalhalbfinale in Bocklemünd

Im Halbfinale des Kreispokal-A trifft die 1. Mannschaft des TuS 82 Opladen am Donnerstag Abend (20.15 Uhr) auf den HSV Bocklemünd. Die Partie findet in Bocklemünd, Halle Heinrich-Rohlmann Straße, statt.

Der Gastgeber belegt in der Landesliga B, in der auch unsere 2. Mannschaft aufläuft, mit sieben Minuspunkten den 2. Tabellenplatz, der zur Aufstiegsrelegation in die Verbandsliga berechtigt. Ihr ( Vize-) Meisterstück legten die Kölner am letzten Wochenende beim Auswärtssieg gegen die CVJM Oberwiehl II  hin und profitierten dabei von der gleichzeitigen Niederlage des TuS Rheindorf. Bekanntestes  Gesicht in des Gegners Reihen: der ehemalige Opladener Torwart Hans-Willy Sipply, der als gebürtiger Opladener beim TuS 82 im Kinderhandball anfing und von hier aus  eine abwechslungsreiche und erfolgreiche Karriere starten  konnte.

Favorit in der Partie ist natürlich aufgrund des Klassenunterschiedes das Team von Patrick Luig. Ein Selbstläufer wird die Begegnung allerdings auch nicht, so daß mal wieder in die Tugendkiste gepackt und die üblichen Fundstücke wie Konzentration, Respekt und vor allen Dingen Defensivarbeit ausgepackt werden müssen, um eine Überraschung zu vermeiden. Patrick Luig wird in Bestbesetzung antreten können und hofft auf einen eindeutigen Sieg. Der Gewinner  der Begegnung trifft  am 29.05.2011 im Finale des Kreispokals auf den Sieger  der Begegnung des designierten Verbandsligaaufsteiger Leichlinger TV 2 gegen den Oberligisten Longericher SC.

15.04.2011 Saisonfinale in Aachen

Zum Saisonfinale reisen die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen am Samstag zum ASV Schwarz-Rot Aachen (Anwurf 19.30 Uhr, Halle Neuköllner Straße).

Für beide Mannschaften geht es um nichts mehr, also nach herkömmlicher Sprachregelung  um die goldene Ananas. Während die Gastgeber angeblich auch noch Verletzungssorgen plagen – Spontanheilungen sind wie immer nicht ausgeschlossen -, wird Patrick Luig in Bestbesetzung auflaufen lassen können. Drei Spieler (Marius Anger, Christian Chelius und Maxi Ferro) können die magische 100-Tore-Marke noch knacken  - entsprechend ausgeprägt dürfte ihr Ehrgeiz sein, diese Partie torreich zu gestalten.

Über diese 100 Tore kann der Topscorer der Aachener, Martin Becker, wohl nur müde lächeln. Über 200 Treffer, davon zielsicher 82 Siebenmeter, hat der Linkshänder bislang erzielt und ist damit konkurrenzloser Spitzenreiter in der Torschützenliste.  Die überwiegende Anzahl seiner Treffer erzielt er aus dem Gegenstoß, so daß konzentrierte eigene Torwürfe und laufstarkes Rückzugverhalten das Mittel der Wahl für die Opladener sein werden.

Das Hinspiel endete nach klarer Führung der 82er nur 29:29-Unentschieden. Ein Auswärtssieg wäre gelungene Revanche für den verlorenen Zähler aus der Heimbegegnung  und wäre ein schöner Saisonabschluß.

07.04.2011 Letztes Heimspiel in der SH Schlebusch

Zum letzten Heimspiel in dieser Saison treffen die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen auf den Lokalrivalen Dünnwalder TV. Anwurf ist am Sonntag um 17.00 Uhr in Schlebusch.

Es wird vorerst für beide Mannschaften die letzte Begegnung in einem Meisterschaftsspiel sein. Der Dünnwalder TV steht seit dem letzten Spieltag als 2. Absteiger fest, was die Aufgabe für die Heimmannschaft aber nicht einfacher macht. Der Nachbar hat viele Partien auch gegen Teams aus den oberen Rängen nur äußerst knapp und unglücklich verloren und die Spiele gegen die 82er waren unabhängig vom jeweiligen Tabellenstand immer eng und leidenschaftlich geführt. Der scheidende Coach der Gäste, Holger Faulenbach, hat in der Presse folgerichtig auch  verlauten lassen, daß man sich die zwei Punkte gegen Opladen zum Ziel gesetzt hat.

Patrick Luig erwartet  in diesem Derby trotz des nahen Saisonendes keine Motivationsprobleme bei seinem Team, denn neben den zwei Punkten gilt es auch, die scheidenden Teammitglieder mit einem Erfolgserlebnis zu verabschieden.  Maxi  Ferro zieht es bekanntlich nach Spanien, Keeper Andreas van Leuck geht zu seinem Stammverein Neusser HV zurück; bei Eric Tiziani ist der neue Verein noch nicht bekannt. TuS-82-Manager Volker Leisner hofft, daß auch Thomas Hohnl, der studienbedingt zurücktreten mußte,  in der Halle erscheinen wird, um sein  verdientes Abschiedsgeschenk nach 13 Jahren für den TuS 82 Opladen in Empfang nehmen zu können. Die Gastgeber treten in kompletter Besetzung und daher auch mit Shooter Marius Anger an. Patrick Luig erwartet von seiner Mannschaft Laufbereitschaft, um durch Gegenstöße und 1:1-Situationen das Abwehrbollwerk der Dünnwalder zu knacken.

31.03.2011 Am Samstag zum Absteiger

Favorit gegen Übach-Palenberg

Beim Spiel gegen den Absteiger VfR Übach-Palenberg zählen am Samstagabend (Anwurf 19.45 Uhr) nur zwei Dinge: ein deutlicher Sieg und zwei Punkte. Ein einziger Pluspunkt, sprich ein Remis, und alle anderen Partien deutlich bis überdeutlich verloren, stehen in der erschreckenden Bilanz der Gegner.

TuS-82 Coach Patrick Luig erwartet von seinem Team Rehabilitation für den trostlosen Auftritt vom letzten Wochenende. Bis auf Marius Anger, der wieder aus dem Spielbetrieb herausgenommen wurde und erneut in Reha ist, werden die 82er in Bestbesetzung antreten. Somit bieten sich am Samstag zwei Gelegenheiten in einem Spiel, sich nämlich entweder durch einen lustlosen Auftritt erneut kräftig zu blamieren oder aber konzentriert und engagiert die Verhältnisse gerade zu rücken.

25.03.2011 Nümbrecht kommt nach Schlebusch

Am 23. Spieltag treffen die Oberligahandballer auf SSV Nümbrecht Handball. Anwurf im Schulzentrum Schlebusch ist am Sonntag um 17.00 Uhr.

Das Hinspiel gehörte zur schlechteren Sorte, nach einer deutlichen 13:18-Halbzeitführung brach das Team von Patrick Luig durch bis heute  ungeklärte Ursache ein, erzielte in der zweiten Hälfte überschaubare 8 Treffer und verlor enttäuschend mit 27:26.

Die Gäste stehen noch voll im Abstiegkampf und duellieren sich hier mit ihrem Oberberger Konkurrenten HSG Marienheide/Müllenbach. Beide Teams haben 15 Pluspunkte auf dem Konto, benötigen je nach Auf- und Abstiegssituation jeden Punkt aus  den letzten vier Spielen. Entsprechend motiviert wird das Team von Alex Orlov auftreten – und Kampfkraft und Einsatzwille gehörten jeher zu den positiven Tugenden seiner Mannschaft.

Für Patrick Luig´s Team kann die Zielsetzung für die letzten vier Spiele nur lauten, möglichst noch alle 8 möglichen Punkte auf die Habenseite zu bekommen. Geht es im tristen Niemandsland der Tabelle auch nicht um finalen Meisterschaftskampf  oder arge Abstiegsnot, müssen, können  und sollen die 82er sich und anderen, vor allen Dingen ihren Fans beweisen, daß sie besser sind, als die Tabelle aussagt. Patrick Luig wird bis auf Marius Anger, für den ein Einsatz unter Wettkampfbedingungen zu früh kommt, wieder in Bestbesetzung auflaufen. Nico Schmidt ist von seiner Studienreise zurück und alle anderen Spieler sind verletzungsfrei an Bord. Patrick Luig und alle Opladener Handballfans würden sich freuen, wenn die Mannschaft an die Leistung aus dem Sieg gegen Siebengebirge anknüpfen könnte.

17.03.2011 Samstag in Siebengebirge

Am 22. Spieltag treffen die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen  auf den Tabellendritten, die HSG Siebengebirge/Thomasberg. Anwurf der Partie ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Halle Oberpleis/Sonnenhügel.

Lange haben die Siebengebirgler die Tabelle angeführt und sich einen spannenden Dreikampf um die Mittelrheinmeisterschaft mit dem VfL Gummersbach 2 und dem Weidener TV geliefert. In den letzten drei Spielen ging dem Team von Edi Grunwald, der zum Saisonende aufhören wird, allerdings deutlich die Puste aus. Nur 1:5 Punkte, dabei ein Last-Minute-Remis in Pulheim, deutlich zu wenig für die ehrgeizigen Gastgeber, die  zum Saisonfinale mit Verletzungssorgen zu kämpfen haben.

Das Hinspiel wird die Mannschaft von Patrick Luig noch in bester Erinnerung haben. Beim 34:31-Heimerfolg zeigte sich sein launenhaftes Team von der besseren Seite und konnte sich souverän durchsetzen. Die Begegnung am Samstag steht unter anderen Vorzeichen. Marius Anger wird weiterhin fehlen, Thomas Hohnl konzentriert sich auf sein Studium und hat sich entschieden,  nicht mehr  für die 82er aufzulaufen, Nico Schmidt befindet sich auf Studienreise in Israel.

Für die 82er geht es in den verbleibenden fünf Partien und damit  10 noch möglichen Punkten darum, zum Saisonausklang bei den Fans und Sponsoren einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Der Gegner ist nach der Negativserie angeschlagen, aber immer noch brandgefährlich; alleine ein doppelter Punktgewinn hält die  ambitionierte HSG zumindest noch theoretisch im Meisterschaftsrennen. Mit der Leistung aus der 2. Halbzeit gegen den TuS Derschlag und dem eindrucksvollen Pokalsieg beim Pulheimer SC unter der Woche (23:38) im Rücken kann ein Spiel auf Augenhöhe stattfinden, wenn Patrick Luig´s Team an die Leistungsgrenze geht.

Für die nächste Saison gibt es eine weitere Personalentscheidung  zu notieren. Eric Tiziani  wird den TuS 82 am Saisonende wieder verlassen.

12.03.2011 Heimspiel gegen den TuS Derschlag

Im ersten Heimspiel nach der Karnevalspause empfangen die 82er den Fünftplatzierten TuS Derschlag. Eine interessante und zugleich sehr schwere Heimaufgabe für das Luig-Team, ist der TuS Derschlag doch so etwas wie die Mannschaft  der Stunde.

Das Team um die beiden Kakuschki-Brüder  Stephan (146 Tore) und Matthias (112 Tore) hat sich nach holprigem Saisonbeginn gefunden und konnte in den letzten neun Partien nur einmal bezwungen werden. Unterstützt wird das Duo durch den ehemaligen Opladener Gregor Pohl (94 Tore), der im Rückraum für die nötige Durschlagskraft sorgt.

Anwurf der traditionell kampfbetonten und spannenden Partie mit den Oberbergischen ist am Sonntag um 17 Uhr in der Halle Ophovener Straße in Leverkusen-Schlebusch.

Im Hinspiel verlor die Mannschaft von Patrick Luig in der Schlussphase den spielerischen Faden und unterlag am Ende überdeutlich mit 28:38. Eine Niederlage, an die man sich in Opladen nur ungern zurückerinnert, verlor man doch bereits frühzeitig André Kurzbach und Maxi Ferro durch harte aber durchaus vertretbare rote Karten. Genau das soll im Rückspiel verbessert werden. „Wir müssen defensiv sehr diszipliniert arbeiten, kompakter stehen und mit viel Laufbereitschaft die Räume auf der Ballseite eng machen“  gibt Luig die Marschroute vor und hofft, dass seine Mannschaft den zuletzt gezeigten Aufwärtstrend gegen Longerich und Weiden bestätigen kann. Schmerzlich vermisst wird allerdings Rückraum-Shooter Marius Anger, der sich in Weiden eine schwere Sprunggelenksverletzung zugezogen hatte und vermutlich noch eine Weile pausieren darf. Darüber hinaus ist der Einsatz von Nico Schmidt noch fraglich, der unter der Woche krankheitsbedingt nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen konnte. „Wir müssen das Spieltempo hoch halten und uns nach Möglichkeit keine Zeitstrafen einfangen, dann sind zuhause durchaus Punkte möglich.“ so der Übungsleiter weiter.

24.02.2011 Schwere Auswärtspartie in Weiden (Kopie 1)

Der 20. Spieltag in der Handball-Oberliga führt zum Tabellenzweiten und letztjährigen Mittelrheinmeister, dem Weidener TV. Anwurf ist am Samstagabend um 19.45 Uhr in der Halle Parkstraße.

Das Team von Trainer Andreas Heckhausen, dessen Vertrag trotz der sehr erfolgreichen drei Jahre in Weiden nicht verlängert wird, gehört seit Jahren zur Spitze im Mittelrhein. Auch in dieser Saison werden die Weidener trotz des gescheiterten Versuchs, in die Liga 3 aufzusteigen, den eigenen Ansprüchen und Erwartungen gerecht, gehören sie doch seit Saisonbeginn permanent zum Spitzentrio der Liga. Verantwortlich hierfür sind die exzellenten Offensivkräfte – mit Havenith und Leonhardt haben schon zwei Spieler mehr als 100 Saisontore erzielt. Und wäre ihr Halbrechter Jan Kerssenfischer nicht verletzungsbedingt für längere Zeit ausgefallen, wäre er der Dritte im Bunde der Shooter. Darüber hinaus ist beim Gegner jede Position doppelt gut besetzt, so daß auch der verletzungsbedingte Ausfall der Herren Vogel und Leonhardt sowie die Ungewissheit über den Einsatz von Kerssenfischer  WTV-Coach Andreas Heckhausen keine wirklichen Sorgen bereiten dürfte.

Das Hinspiel ging denkbar knapp mit einem 36:35-Sieg der 82er aus;  in der hitzigen Atmosphäre der  Parkstraße hängen die Trauben für Gastmannschaften allerdings äußerst hoch. Darüber hinaus mußte der WTV erst drei Niederlagen hinnehmen und konnte sich auch in dem ein oder anderen schwächeren Spiel als Sieger über die Ziellinie retten.

TuS-82 Coach Patrick Luig fordert von seinem Team in den letzten sieben Ligabegegnungen vollen Einsatz, Kampf und Leidenschaft ein. Die Tabellensituation ist angesichts des Potentials und Möglichkeiten der Mannschaft völlig unbefriedigend; umso wichtiger ist es, bis zum letzten Spieltag sportlich Alles zu versuchen, um mit einer positiven Grundstimmung aus einer enttäuschenden Saison zu  gehen. Di e Spiele gegen den Weidener TV waren immer Offensivspektakel – die 82er wären aber sicherlich gut beraten, ihre gute Deckungsleistung aus dem Spiel gegen Longerich zu wiederholen und damit den Grundstein für ein gutes Ergebnis zu legen. Bis auf Jean-Francois Voigt, der wegen Rückenbeschwerden vermutlich nicht auflaufen wird, ist das Team komplett. Patrick Luig vertraut dem 20-jährigen Jonas Neldner die Rolle als Regisseur und Spielgestalter an.

24.02.2011 Schwere Auswärtspartie in Weiden

Der 20. Spieltag in der Handball-Oberliga führt zum Tabellenzweiten und letztjährigen Mittelrheinmeister, dem Weidener TV. Anwurf ist am Samstagabend um 19.45 Uhr in der Halle Parkstraße.

Das Team von Trainer Andreas Heckhausen, dessen Vertrag trotz der sehr erfolgreichen drei Jahre in Weiden nicht verlängert wird, gehört seit Jahren zur Spitze im Mittelrhein. Auch in dieser Saison werden die Weidener trotz des gescheiterten Versuchs, in die Liga 3 aufzusteigen, den eigenen Ansprüchen und Erwartungen gerecht, gehören sie doch seit Saisonbeginn permanent zum Spitzentrio der Liga. Verantwortlich hierfür sind die exzellenten Offensivkräfte – mit Havenith und Leonhardt haben schon zwei Spieler mehr als 100 Saisontore erzielt. Und wäre ihr Halbrechter Jan Kerssenfischer nicht verletzungsbedingt für längere Zeit ausgefallen, wäre er der Dritte im Bunde der Shooter. Darüber hinaus ist beim Gegner jede Position doppelt gut besetzt, so daß auch der verletzungsbedingte Ausfall der Herren Vogel und Leonhardt sowie die Ungewissheit über den Einsatz von Kerssenfischer  WTV-Coach Andreas Heckhausen keine wirklichen Sorgen bereiten dürfte.

Das Hinspiel ging denkbar knapp mit einem 36:35-Sieg der 82er aus;  in der hitzigen Atmosphäre der  Parkstraße hängen die Trauben für Gastmannschaften allerdings äußerst hoch. Darüber hinaus mußte der WTV erst drei Niederlagen hinnehmen und konnte sich auch in dem ein oder anderen schwächeren Spiel als Sieger über die Ziellinie retten.

TuS-82 Coach Patrick Luig fordert von seinem Team in den letzten sieben Ligabegegnungen vollen Einsatz, Kampf und Leidenschaft ein. Die Tabellensituation ist angesichts des Potentials und Möglichkeiten der Mannschaft völlig unbefriedigend; umso wichtiger ist es, bis zum letzten Spieltag sportlich Alles zu versuchen, um mit einer positiven Grundstimmung aus einer enttäuschenden Saison zu  gehen. Di e Spiele gegen den Weidener TV waren immer Offensivspektakel – die 82er wären aber sicherlich gut beraten, ihre gute Deckungsleistung aus dem Spiel gegen Longerich zu wiederholen und damit den Grundstein für ein gutes Ergebnis zu legen. Bis auf Jean-Francois Voigt, der wegen Rückenbeschwerden vermutlich nicht auflaufen wird, ist das Team komplett. Patrick Luig vertraut dem 20-jährigen Jonas Neldner die Rolle als Regisseur und Spielgestalter an.

17.02.2011 Derbytime beim Longericher SC

Nach der indiskutablen Leistung bei der Heimspielniederlage gegen die HSG Rheinbach treffen die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen am kommenden Samstag im Derby auf den Longericher SC (Anwurf 19.00 Uhr) und bekommen damit  Gelegenheit, sich für diesen rundum blamablen Auftritt zu rehabilitieren.

Die Vorzeichen für diese Partie sind dabei eindeutig und alles andere als günstig: Der Tabellenvierte aus Longerich hat zu Hause erst zwei Punkte abgegeben, die 82er konnten auswärts nur fünf Punkte ergattern. Damit geht der LSC als klarer Favorit in diese Begegnung. Patrick Luig´s Team sollte sowohl den denkbar knappen Auswärtserfolg der Gastgeber vom letzten Wochenende beim Abstiegskandidaten Dünnwalder TV als auch den eigenen knappen Hinspielerfolg ausblenden und auf keine Schwäche hoffen. Mit Kreisläufer Christoph Krosch, der nach einem längeren Auslandsaufenthalt seit einigen Spieltagen wieder im Kader steht, haben die Nordkölner einen zweitligaerfahrenen, robusten Spieler und damit noch mehr Qualität hinzubekommen.

Für diese Woche steht bei den 82ern Abwehrarbeit auf der Agenda. Die 36 Gegentore wurmen Patrick Luig bis heute und er erwartet  eine Reaktion seiner Mannschaft in dem prestigeträchtigen Duell. Personell kann er in Bestbesetzung antreten; Julian Schmidt wird wieder auf der rechten Außenbahn auflaufen.

11.02.2011 TuS 82 Opladen - HSG Rheinbach/Wormersdorf

Unser WM-Teilnehmer Maxi Ferro wird am Sonntag im Meisterschaftsspiel gegen die HSG Rheinbach seinen ersten Heimauftritt erleben und es wird eine stimmungsvolle Kulisse erwartet, um ihm einen gebührenden Empfang zu bereiten. Anwurf der Partie ist um 17.00 Uhr im Schulzentrum Schlebusch.

Patrick Luig´s Team werden hoffentlich Revanchegelüste zu einer weiteren Topleistung motivieren, ging doch das Hinspiel nach einer 10-Tore-Führung noch deutlich verloren. Der Regionalligaabsteiger aus der Voreifel hat sich nach miserablem Start in die Oberliga gefangen, gehört zu den spielstarken Teams mit hervorragenden Handballern, die jeden Meisterschaftsaspiranten in Verlegenheit bringen können.
Für die 82er bedeutet dies, auf der stabilen Defensivleistung vom vergangenen Spieltag gegen den Pulheimer SC, als man nur 25 Gegentore zuließ, aufzubauen und über die 1. und 2. Welle zu schnellen Torerfolgen zu kommen. Wie wichtig WM-Heimkehrer Maxi Ferro für das Tempospiel der Opladener ist, bewies er schon am letzten Wochenende, als er, obwohl völlig geschafft von den WM-Strapazen, mit einer Energieleistung die Gegenstöße zielsicher im Pulheimer Tor unterbrachte.

Patrick Luig stehen bis auf den weiterhin verletzten Jim Rüther alle Spieler zur Verfügung, so daß seine Mannschaft in Bestbesetzung antreten wird. Er erwartet ein temporeiches, torreiches Spiel zweier Teams, die sich erfahrungsgemäß nichts schenken und bis an ihre Leistungsgrenze gehen werden. Ob Zählbares für seine Mannschaft herauskommt, darüber wird die Tagesform entscheiden.

04.02.2011 Samstag beim Tabellennachbarn Pulheimer SC

Am kommenden Wochenende treffen die  Oberligahandballer auf den Tabellennachbarn Pulheimer SC. Anwurf der Partie ist in der Sporthalle am Sportzentrum in Pulheim am Samstag um 19.30 Uhr.

Das Hinspiel nahm für das Team von Patrick Luig einen sehr erfreulichen Verlauf. Sein Team dominierte die Partie von Beginn an und kam zu einen souveränen  26:22 Heimerfolg. Das Rückspiel steht schon aufgrund des Heimvorteils der Gastgeber unter einem anderen Vorzeichen , obwohl Kelvin Tacke´s Mannschaft schon drei Heimspiele verloren hat – dabei allerdings  gegen den VfL Gummersbach äußerst knapp mit einem Tor. Auf der anderen Seite konnte der Longericher SC mit 29:24 deutlich in seine Schrankungen verwiesen werden – der Pulheimer SC hat sich als ernsthafter Gegner in der Oberliga etabliert.

So erwartet Patrick Luig auch ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Vielleicht ein entscheidendes Plus: Maxi Ferro ist zurück von der Handball-WM in Schweden und wird wieder in seiner Startformation auflaufen – hoffentlich gelingt ihm die Umstellung auf den tristen Ligaalltag und beflügeln seine Erfolgserlebnisse mit der argentinischen Nationalmannschaft auch seine Mitspieler. Da die 82er in Bestbesetzung antreten, sieht Patrick Luig zwar die Pulheimer als Favorit, wittert aber bei einer Leistung wie in den ersten 50 Minuten gegen Gummersbach durchaus Siegchancen.

28.01.2011 TuS 82 Opladen - VfL Gummersbach 2

Ein Spiel von der einfachen Sorte kommt am Sonntag (17.00 Uhr, Halle Schlebusch) auf die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen zu. Der Meisterschaftsfavorit, VfL Gummersbach II, wird in absoluter Bestbesetzung auflaufen und muß die beiden Punkte zwingend mitnehmen, um im Meisterschaftsrennen nicht vorentscheidend in Rückstand zu geraten. Gummersbach´s Trainer Leszek Hoft, ansonsten seltsamer Weise angesichts der Zielsetzung Liga 3 für sein Team oftmals ohne Unterstützung aus dem Bundesligakader, wird dieses Wochenende also aus dem Vollen schöpfen können, da die 1. Mannschaft am Sonntag kein Spiel austragen wird.

Im Hinspiel unterlag das Team von Patrick Luig nach hartem Kampf äußerst knapp mit zwei Toren und bot vor allen Dingen in kämpferischer Hinsicht und in der Defensive eine Top-Leistung. Eine Wiederholung wäre von Nöten, will man den Favoriten ernsthaft fordern. In Dormagen war davon nichts zu erkennen, und so fragt sich Patrick Luig, welches Gesicht sein Team am Wochenende zeigen wird. Leicht wird das Spiel auf der mentalen Ebene für die 82er, die in dieser Partie nichts zu verlieren haben, aber alles gewinnen können.

Personell kann Patrick Luig bis auf den verletzten Jim Rüther in Bestbesetzung antreten. Die Trainingseindrücke nach der Schmach von Dormagen waren durchweg positiv und so hofft er auf eine neuerliche Sternstunde, um den Zuschauern ein spannendes Match zeigen zu können. Mit Jean-Francois Voigt wird darüber hinaus ein weiterer Leistungsträger und Kapitän seiner Mannschaft auch in der kommenden Saison auf sein Kommando hören, worüber Patrick Luig sich sichtlich erfreut gezeigt hat.

21.01.2011 Mit Dormagen hat Patrick Luig noch eine Rechnung offen

Am 15. Spieltag der Handballoberliga geht es für die 82er auf die andere Rheinseite zum Spiel gegen den TSV Bayer Dormagen. Spielort und Anwurfzeit wurden verlegt: Anwurf ist am Samstagabend um 19.30 Uhr in der HR-Commitment-Arena (ehemaliges Sportcenter).

Mit den Dormagenern hat das Team von Patrick Luig noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel gab seine Mannschaft nach 20 Minuten das Handballspielen auf  und es setzte eine üble Heimschlappe. Am Samstag sollen daher die verlorenen Punkte zurück erkämpft werden. Die Vorzeichen sind dabei die gleichen, wie vor dem Hinspiel. Die 82er haben die Auftaktpartie in die Rückrunde mühelos gewonnen, die Dormagener taten sich in Rheinbach sehr schwer, mußten diesmal  auch beide Punkte liegen lassen.

Personell kann Patrick Luig bis auf WM-Fahrer Maxi Ferro aus dem  Vollen schöpfen, so daß er dieses Mal eine bessere Leistung seiner Mannschaft und dies über 60 Minuten erwartet.

Zu Jahresbeginn wurden auch die ersten Gespräche mit den Spielern  im Hinblick auf die nächste Saison geführt. Das Gros der Mannschaft möchte Patrick Luig gerne zusammen  halten und bislang sieht es so aus, als ob diesem Wunsch entsprochen werden kann. Mit Nico Schmidt und Christian Chelius sowie Marius Anger und Julian Schmidt sind die beiden wichtigen Positionen im  Rückraum auch nächste Saison bestens besetzt. Torwart  Michael Markwordt, der eine überragende Saison spielt, hat ebenfalls seine Zusage für die nächste Spielzeit gegeben.  Patrick Luig wird auch am Engagement der Nachwuchsleute Aaron Ellmann, Jonas Neldner und Peer Pütz festhalten, so daß sich die Konturen des Teams schon deutlich abzeichnen.

12.01.2011 Meisterschaft geht weiter

Nach der Weihnachtspause beginnen am kommenden Wochenende wieder die Meisterschafsspiele unserer Handballmannschaften. Unser Oberliga-Team startet in die Rückrunde mit der Heimbegegnung gegen die HSG Müllenbach-Marienheide. Anwurf der Partie ist am Sonntag um 17.00 Uhr im Schulzentrum Schlebusch.

Die Oberberger unter Coach Maik  Thiele belegen aktuell mit sieben Pluspunkten den 12. Tabellenplatz und haben gerade ein mageres Pünktchen Vorsprung auf den Dünnwalder TV. Drei Siege – ein Unentschieden, wobei teilweise sehr knappe Niederlagen gegen die Aufstiegsfavoriten Weiden und Siebengebirge weggesteckt werden mussten -, so lautet die bisherige Bilanz. In der Winterpause hat der Gegner reagiert und mit Linksaußen Gunnar Rudat und Torwart Stephan Mürtz für den verletzten Pasqualino Galina zwei neue Spieler verpflichtet. Spielertrainer Maik Thiele, der im Hinspiel noch von der Bank aus  dem Debakel tatenlos zugesehen hatte, wird sicherlich in das Spielgeschehen eingreifen, will man doch den Abstieg auf jeden Fall vermeiden.

Patrick Luig sieht der Partie nach der langen Pause mit Spannung entgegen. Über den Jahreswechsel konnten sechs Trainingseinheiten und das Turnier in Wermelskirchen absolviert werden, allerdings urlaubsbedingt nur mit wechselnder Belegschaft. Jean-Francois Voigt laboriert an einer Sprunggelenksverletzung, sein Einsatz ist gefährdet. Erfreulich die Entwicklung von Nico Schmidt, der sich im Turnier mit weiter aufsteigender Tendenz präsentieren konnte, so daß auch unsere linke Rückraumseite mit ihm und Christian Chelius zweifach stark besetzt sein wird. Die 82er erwartet mit Sicherheit ein Gegner, der Kampfkraft und Teamgeist in die Waagschale werfen wird, um eine Niederlage zu verhindern. Für die favorisierten Opladener kann dagegen nur ein Sieg als Zielsetzung ausgegeben werden, um die Rückrunde positiv angehen zu können.

16.12.2010 Letzter Spieltag in der Hinrunde gegen ASV SR Aachen

Am letzten Spieltag der Hinrunde treffen die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen auf den Aufsteiger ASV Schwarz-Rot Aachen. Anwurf der Partie ist am Sonntag um 17.00 Uhr im Schulzentrum Schlebusch.

Nach dem souveränen Aufstieg steht das Team des Ex-Siebengebirglers Lars Degenhardt mit 10:14 Punkten auf Platz 10 der Tabelle und hat damit vier Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz. Nachdem es der Spielplan mit den Aachenern nicht gut meinte und sie direkt gegen die drei Aufstiegsfavoriten drei Niederlagen in Folge hinnehmen mußten, haben sie fleißig Punkte gesammelt, zeigen aber zum Leidwesen ihres Coaches noch zu wenig Konstanz. Das Team hat in Martin Becker (102 Tore/66 Feldtore/42 Siebenmeter) den aktuellen Torschützenkönig in seinen Reihen, verfügt darüber hinaus mit den ehemaligen BTB-Akteuren Christian Wirtz und Thomas Rusowicz auch im Rückraum über exzellente Kräfte.

TuS-Coach Patrick Luig und seine Mannschaft wollen das Jahr und die Hinrunde mit einem Sieg abschließen, um möglichst noch auf dem vierten Tabellenplatz zu überwintern. Der Trainingsbetrieb war grippe- und verletzungsbedingt nicht so ganz nach des Trainers Geschmack, er hofft aber, am Sonntag alle Mann an Bord zu haben. Sollte Eric Tiziani am Kreis ausfallen, steht mit André Kurzbach starker Ersatz bereit. Taktisch wird es im besonderen Maße auf das Rückzugsverhalten der 82er ankommen, möchte Schwarz-Rot doch bevorzugt über den erweiterten Gegenstoß einfache Tore erzielen. Patrick Luig erwartet ein attraktives, schnelles und temporeiches Handballspiel, bei dem die Zuschauer sicherlich auf ihre Kosten kommen werden.

09.12.2010 Samstagabend in Dünnwald

Am 12. Spieltag der Oberliga Mittelrhein müssen die Handballer des TuS 82 Opladen quasi nur um die Ecke: Am Samstagabend (18.15 Uhr, Gesamtschule Höhenhaus) sind sie Gäste des Dünnwalder TV.

Der Dünnwalder TV steht nach drei Niederlagen in Folge auf Platz 13 und damit dem unbeliebten zweiten Abstiegsplatz. Mit Holger Faulenbach wurde zu Saisonbeginnn ein Trainer verpflichtet, der bereits mit dem SSV Nümbrecht erfolgreich die Klasse halten konnte. Die Ursache für die aktuelle Misere der Gastgeber dürfte im personellen Bereich liegen: Einer ihrer besten, Keeper Michael Markwordt, trägt jetzt das Trikot der Gastmannschaft. Und einer der dynamischsten Angreifer der Liga, Johannes Schäfer, mußte verletzungsbedingt seine Handballkarriere beenden und fehlt seinem Team an allen Ecken und Enden. Heimkehrer Philipp Nebeling, der sich beim Regionalligaabsteiger HSG Rheinbach nicht durchsetzen konnte, ist an alter Wirkungsstätte zwar sichtbar aufgeblüht, kann aber im Teamsport Handball alleine auch keine Siege garantieren.

Für TuS-82-Coach Patrick Luig steht nach der bisherigen Achterbahnfahrt seiner Mannschaft Stabilisierung auf dem Spickzettel. Der überzeugende 44:21-Erfolg gegen den überforderten VfR Übach-Palenberg vom letzten Wochenende hält dabei nicht als Maßstab für das Leistungsvermögen seines Teams her. Gerade gegen die sogenannten schlagbaren Mannschaften wie den Dünnwalder TV taten sich die 82er bislang unnötig schwer. Zu den spielerischen Qualitäten seines Teams müssen sich Kampfgeist und Siegeswillen gesellen, dann ist ein doppelter Punktgewinn möglich. Bis auf die erkrankten Jim Rüther und den grippegeschwächten Eric Tiziani, der vielleicht ein paar Minuten auflaufen kann, wird Patrick Luig mit seinem besten Kader antreten.

Mit dazu gehört damit auch Nico Schmidt: Für ihn wird es erste Spielminuten unter Wettkampfbedingungen geben. Für Linksaußen Maxi Ferro heißt es nach dem Spiel „adios amigos“. Der argentinische Verband hat ihn zur Vorbereitung auf die Handball-WM nach Argentinien eingeladen. In den nächsten Wochen wird er dann mit der argentinischen Handballikone Eric Gull (früher Ciudad Real und FC Barcelona Handball) trainieren, statt mit seinen Opladener Kollegen. Wenn es für ihn optimal läuft, reist er anschließend nach Schweden und wird erst Anfang Februar 2011 zurück erwartet. Spieler, Trainer und Fans drücken Publikumsliebling Maxi Ferro fest die Daumen, daß er sich den großen Traum Handball-WM erfüllen kann.

Tus 82 Opladen - VfR Übach-Palenberg

Am 11. Spieltag treffen die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen auf den VfR Übach-Palenberg. Anwurf der Partie ist am Sonntag um 17.00 Uhr in der Halle Schulzentrum Schlebusch.

„Wir hoffen, sie kommen und wir können spielen“, reagierte TuS-82 Coach Patrick Luig auf die Ankündigung des Gegners, nach frustrierendem Saisonverlauf öffentlich über einen sofortigen Rückzug nachzudenken. Nach einigen heftigen Pleiten mit mehr als zwanzig Toren Differenz kennt die Tabelle kein Erbarmen: 1:19 Punkte – Platz 14. Daß eine solche Situation Attacke auf die Moral blasen kann, ist nichts Neues. Am letzten Wochenende präsentierte sich der Gegner dann aber trotz einer 10-Tore-Niederlage gegen die HSG Rheinbach vor eigenem Publikum über 60 Minuten sehr kämpferisch – hoffentlich konnte dieser Einsatz auch den Vorstand der Übacher überzeugen, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

In Punkto „überzeugen“ sollten sich auch die Opladener Handballer  auf den Weg der baldigen Besserung begeben. TuS-Coach Patrick Luig ließ auf die sonntägliche Leistungsverweigerung in Halbzeit 2 beim SSV Nümbrecht beim Montagstraining eine geharnischte Kabinenpredigt folgen. Er verlangt eine deutliche Reaktion seines Teams, einen überzeugenden und konzentrierten Auftritt von der ersten bis zur letzten Minute. Die 82er müssen in diese angeblich bloße Pflichtaufgabe mit Respekt vor einem Gegner gehen, der natürlich schwer angeschlagen ist, aber die sportliche Einstellung und den Kampfgeist besitzt, sich auch in dieser vermeintlich aussichtslosen Situation dem Wettbewerb zu stellen. Das Spiel sollte Patrick Luig die Möglichkeit geben, unsere Nachwuchsleute Stefan Scharfenberg, Aaron Ellmann und  Neuzugang Jonas Neldner über eine längere Spieldauer einzusetzen. Für Stefan Scharfenberg wird es allerdings nichts werden: er knickte am Montag um und wird sich mit Verdacht auf Bänderriß schonen müssen.

25.11.2010 SSV Nümbrecht - TuS 82 Opladen

Am 10. Spieltag der Oberliga Mittelrhein treten die Handballer des TuS 82 Opladen gegen den SSV Nümbrecht an. Anwurf der Partie ist am Sonntagabend um 18.00 Uhr im Oberbergischen.

Die Oberberger haben zur neuen Saison die „Pferde“ gewechselt und Holger Faulenbach, mit dem vor zwei Jahren der Aufstieg gelungen war, durch den Ferndorfer Alex Orlov ersetzt. Bislang wirkte sich dieser Wechsel nicht positiv aus, aktuell stehen die Nümbrechter auf Platz 12 der Tabelle. Diese entäuschende Platzierung liegt allerdings mit Sicherheit nicht am Trainerwechsel, sondern an der Verletzung ihres Leistungsträgers, Kevin Schieferdecker. An den Topscorer der Gastgeber haben die 82er aus der letzten Saison keine guten Erinnerungen, bekam ihn doch weder die Abwehr in den Griff noch unsere Torhüter einen Finger an den Ball. Am Sonntag wird Schieferdecker seiner Mannschaft auch nicht zur Verfügung stehen, so daß hier keine Wiederholungsgefahr besteht.

Gefahr droht mit absoluter Sicherheit, wenn sich die 82er auf den Lorbeeren des Sieges gegen die HSG Siebengebirge ausruhen und Bruder Leichtfuß einen Auftritt gestatten. Die Siege gegen die Mannschaften an der Tabellenspitze sind nichts Wert, wenn gegen die schlagbaren Gegner aus den unteren Regionen die Punkte liegen gelassen werden. Entsprechend akribisch hat Patrick Luig sein Team vorbereitet. Im Gegensatz zur Vorwoche sind diesmal keine grippekranken Spieler zu beklagten, dafür haben die 82er auch noch Zuwachs bekommen.

Der 19-jährige Jonas Neldner ist vom TSV Dormagen nach Opladen zurückgekehrt. Die zwei Jahre Training bei Ex-Weltmeister Pascal Mahé haben dem Rückraum-Allrounder sichtlich gut getan. Wenn die Passformalitäten termingerecht abgewickelt werden sollten, könnte er schon am Sonntag im schwarz-weißen Trikot auflaufen.

Patrick Luig sieht seine Mannschaft in der Favoritenrolle und erwartet jedenfalls von seinem Team einen Sieg, alles andere wäre ein herbe Enttäuschung.

19.11.2010 Gegner HSG Siebengebirge-Thomasberg

Am 9. Spieltag treffen die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen auf die HSG Siebengebirge-Thomasberg. Die Partie wird wegen des Totensonntag erst um 18.00 Uhr in der Halle Schulzentrum Schlebusch angepfiffen.

Die HSG reist mit einer fast blütenweißen Weste an. Mit 14:2-Punkten rangelt sie mit den weiteren Meisterschaftsfavoriten Weidener TV und VfL Gummersbach II um die Tabellenführung. Gegen die Bundesligareserve mußten auch die ersten Punkte der Saison abgegeben werden, ansonsten glänzte das Team von Edi Grunwald mit spielerisch und taktisch überzeugenden Auftritten. Entsprechend selbstbewußt wird daher sein seit Jahren eingespieltes Team um Ideengeber Jamal Naji, Routinier Vice Kutlesa und Top-Scorer Thomas Gaida am Sonntagabend auftreten.

Für Patrick Luig ist die Rollenverteilung klar. Sein Team geht als krasser Außenseiter in diese Begegnung – eine Rolle, die seiner Mannschaft allerdings bislang bestens liegt. Mit den überraschenden Siegen gegen den Longericher SC und den Meister aus Weiden bewiesen die 82er ihr Potential und Möglichkeiten und an diese Leistungen müßten sie erneut anknüpfen, um die Partie offen zu halten. Mit Christian Chelius kehrt die angestammte Nr. 1 im halblinken Rückraum in das Team zurück, hinter den angeschlagenen Jim Rüther und Aaron Ellmann steht noch ein Fragezeichen.

Da beide Mannschaften sehr viel Wert auf Tempohandball und spielerische Akzente setzen, erwartet die hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauer eine attraktive Partie.

Unsere Landesligamannschaft ist am Wochenende spielfrei.

11.11.2010 Die Miniserie soll ausgebaut werden - der TuS Derschlag erwartet den TuS 82 Opladen

Am 8. Spieltag treffen unsere Oberligahandballer auf den TuS Derschlag. Anpfiff der Begegnung ist am Sonntag um 17.00 Uhr in der Halle Gesamtschule Derschlag, Epelstrasse.

Der TuS Derschlag steht auf Platz 8 der Tabelle: 6:8-Punkte, drei Siege, vier Niederlagen, davon drei Pleiten in Folge. Das ist die ernüchternde Bilanz der bisherigen Saison für die Oberberger, die mit großen Erwartungen gestartet waren. So haben sich die Verantwortlichen um Manager Bernd Beekes den Saisonstart mit Sicherheit nicht vorgestellt. Die Derschlager werden daher in der sonntäglichen Partie alles daran setzen, um ihre Negativserie zu beenden. Mit den Kakuschki-Brüder auf Rückraummitte und am Kreis sowie Gregor Pohl als Allzweckwaffe im Rückraum verfügen die Oberberger über erstklassige Spieler, die jeder für sich ein Spiel entscheiden können – nur die Ergebnisse stimmen bislang nicht.

Patrick Luig wird bis auf Christian Chelius, der mit seinem taktischen Foul in der Schlußphase des Spiels gegen den Weidener TV den Sieg rettete, in Bestbesetzung antreten. Der erzwungene Verzicht auf seinen Rückraumshooter wirkt schwer, beeindrucken lässt sich Patrick Luig hiervon nicht. Das Selbstbewußtsein ist nach den Erfolgen gegen die Spitzenteams aus Longerich und Weiden gewachsen. Die anderen Spieler werden also diese Lücke schließen müssen. Die Begegnungen gegen Derschlag waren immer von enormem kämpferischen Einsatz beider Seiten geprägt. In der letzten Saison ging die Partie in Derschlag knapp verloren, dieses Ergebnis soll sich am Sonntag aus Opladener Sicht nicht wiederholen. Wenn die Mannschaft kompakt und geschlossen agiert, sollten ein oder gar zwei Punkte aus Oberberg entführbar sein.

05.11.2010 Topfavorit Weidener TV kommt nach Schlebusch

Die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen treffen am siebten Spieltag auf den Weidener TV. Anwurf der Partie ist wie gewohnt am Sonntag, 17.00 Uhr im Schulzentrum Schlebusch.

Mit dem Weidener TV gibt nicht nur der amtierende Mittelrheinmeister, sondern auch der alleinige Tabellenführer seine Visitenkarte ab. Mit 12:0 Punkten steht das Team von Andreas Heckhausen als einzige Mannschaft verlustpunktfrei an der Tabellenspitze und wird damit ihrer Favoritenrolle auch in dieser Saison gerecht. Gegenüber dem Vorjahr konnten mit Thomas Bahn und Mevlüt Bardak für den eh schon bestens besetzten Kader zwei weitere Topspieler verpflichtet werden – die Ambitionen des Gegners dürften nach dem verpassten Aufstieg eindeutig wieder in Richtung Liga 3 gehen.

Für Patrick Luig´s Team steht ein einerseits sehr schweres, andererseits eines der leichtesten Spiele der Saison bevor. Seine Mannschaft kann schließlich nur gewinnen: Wenn die Punkte nach Weiden gehen, ist der Normalfall eingetreten, gibt es Zählbares für die 82er, wäre dies nahe an der Sensation. Personell kann Patrick Luig bis auf Stefan Scharfenberg, dessen Einsatz ungewiß ist, aus dem Vollen schöpfen. Zur Vorbereitung auf diese Partie testete unsere Mannschaft gegen den Zweitligisten TV Korschenbroich, die mit  ähnlicher Spielanlage und Taktik wie die Weidener auftreten. Patrick Luig hat trotz der deutlichen Niederlage (28:44), die auch zahlreichen Experimenten geschuldet war, einige positive Dinge gesehen, die ihn optimistisch stimmen, bei idealem Verlauf dem Topfavoriten das Leben schwer machen zu können.

Die beiden Punkte aus dem Derbysieg gegen den Longericher SC bleiben, wie vorhergesagt, in Opladen. Longerichs Vorstandsmitglied Thorsten Menz hat diese Woche telefonisch die Rücknahme des Einspruchs angekündigt.

28.10.2010 Zwei Derbys nach der Herbstpause

Die Herbstpause ist vorbei, der Ligaalltag kehrt zurück. Mit einem Doppelspieltag in Schlebusch und mehreren reizvollen Derbys geht es für die Handballer des TuS 82 Opladen weiter um Meisterschaftspunkte.

Unsere Oberligahandballer treffen am Sonntag um 17.00 Uhr auf den Nachbarn Longericher SC und die spannende Frage lautet, welches Team hat die Pause besser überstanden?Der Longericher SC hat die Gunst des Spielplans ausgenutzt und steht nach vier Siegen und einer Niederlage mit 8:2 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Lediglich dem Pulheimer SC mußten in einer hitzigen Partie die Punkte überlassen werden, gegen Nümbrecht, Übach, Dünnwald und Rheinbach behielten sie die Oberhand.

Dieser respektable Saisonstart gelang ohne Leitfigur Marc Ferber, der sich vor Saisonbeginn einen Kreuzbandriss zuzog und für die komplette Hinrunde auszufallen droht. Der Kader der Longericher hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verändert. Mit Sebastian Ament und Tim Heubel von den Bergischen Panther sowie Daniel Vester aus Rheinbach konnten drei Spieler mit Regionalligaerfahrung verpflichtet werden. Schmerzlich vermisst wird neben Ferber noch Kreisläufer Christoph Krosch, der sich im Ausland aufhält.TuS-1882 Coach Patrick Luig kann an diesem Wochenende trotz einiger Grippeviren in Bestbesetzung antreten. Ziel der Mannschaft kann es angesichts von mindestens vier schweren Spielen in Folge nur sein, gegen Longerich zum Auftakt doppelt zu punkten.

Die beiden Testspiele mit Siegen gegen zwei Niederrhein-Oberligisten (Borussia Mönchengladbach 35:32/Bergische Panther 35:24) waren bei reicher Torausbeute gut für das Selbstvertrauen. Torreiche Spieler waren auch gegen Longerich an der Tagesordnung, in der vergangenen Saison trennte man 32:32 und 34:34 und so erwartet die Zuschauer mit Sicherheit ein handballerischer Leckerbissen. Patrick Luig sieht beide Teams auf Augenhöhe und will den Heimvorteil nutzen.

06.10.2010 Patrick Luig´s Team hofft auf Punkte in der Voreifel

Vor der dreiwöchigen Herbstpause treffen die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen am fünften Spieltag auf Regionalligaabsteiger HSG Rheinbach-Wormersdorf. Anwurf der Partie am Samstag ist um 18.30 Uhr in der Halle Berliner Ring.

Die HSG Rheinbach-Wormersdorf, zu Saisonbeginn trotz des enttäuschenden Abstiegs als Mitfavorit auf die Meisterschale gehandelt, befindet sich überraschend auf sportlichem Sinkflug. An den Auftaktsieg beim TSV Dormagen reihten sich drei Pleiten an und mit  2:6-Punkten rangieren die Gastgeber im unteren Tabellendrittel.

Die Ursache dürfte im personellen Bereich zu finden sein. HSG-Coach Dietmar Schwolow muss gleich den Verlust von vier Leistungsträgern kompensieren. Nach dem Abstieg verabschiedeten sich mit Trainersohn Tobias Schwolow (zum TuS Wermelskirchen), Linkshänder Dennis Mosemann (zum Oberligaabsteiger Westwacht Weiden) und Abwehrstratege Daniel Vester (heuerte letzte Woche beim Longericher SC an) gleich drei wichtige Spieler; mit Oberliga-Torschützenkönig Philipp Nebeling wollte man wohl nicht verlängern, er trumpft statt dessen wieder beim Ligarivalen Dünnwalder TV auf. Diesen Aderlaß komplettierte am letzten Wochenende Torwart Daniel Braun, der bei der Heimspielniederlage gegen den Longericher SC seinen Ausstand gab.

Für Patrick Luig´s Team sollte die Marschroute an diesem Wochenende klar sein. Nach der überzeugenden Defensivleistung in Gummersbach und dem souveränen Erfolg über Pulheim geht es erfreulicher Weise aufwärts. Können seine Spieler diesen Trend bestätigen, sollte auch in Rheinbach Zählbares zu holen sein. Seine Truppe ist allerdings bestens beraten, die Tabelle und die Personalsorgen des Gegners komplett auszublenden und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Die Voreifler sind erheblich stärker einzuschätzen, als es die aktuelle Platzierung aussagt. Rheinbach beherrscht defensive und offensive Deckungsvarianten, die jeden Angriff unter Druck setzen können, um dann blitzschnell über die erste Welle zu leichten Toren zu kommen. Mit diesem Konzept und dem bekannt fanatischen Publikum im Rücken ist dem Team voriges Jahr der bravouröse Aufstieg in die Regionalliga gelungen. Auch am letzten Spieltag ging die Partie gegen den Longericher SC erst in den Schlussminuten knapp verloren.

Patrick Luig erwartet daher zu Recht ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe und hofft auf die bessere Tagesform seiner Mannschaft. Bis auf Carsten Schwamberger wird er wieder in Bestbesetzung antreten lassen können; Torschützenkönig Peer Pütz wird aus der spielfreien Landesligamannschaft den Kader vervollständigen.

Der Fanbus fährt am Samstag um 16.00 Uhr ab Hallenbad Opladen.

30.09.2010 TuS 82 Opladen - Pulheimer SC

Unsere Oberligamannschaft trifft am Sonntag (17.00 Uhr) im vierten Saisonspiel auf den Pulheimer SC.

Gute Erinnerungen haben Patrick Luig und sein Team an die letzten Begegnungen gegen die  Landkölner, konnten doch in der letzten Saison erfreuliche vier Punkte eingefahren werden.

Der Pulheimer SC hat die herbe Rutsche zum Saisonauftakt  gegen den VfL Gummersbach 2, dem sie  mit 12 Toren Differenz  unterlegen waren, blendend verkraftet und konnte in den zwei folgenden Heimspielen nicht nur den Longericher SC, sondern auch Regionalligaabsteiger HSG Rheinbach nach einem überzeugenden Auftritt in die Schranken weisen. Mit 4:2 Punkten logieren die Gäste bequem auf Platz sieben der Tabelle, punktgleich mit dem Tabellenvierten.

Für Patrick Luig´s Team heisst es am Wochenende, Zählbares in den Händen zu halten, um den Anschluss an die oberen Tabellenränge zu finden.  Mit der  Abwehrleistung vom letzten Wochenende, als  gegen Gummersbach fast eine Sensation gelungen wäre, braucht den 82ern nicht Bange zu sein. Wenn die Minimierung der Fehlerquote im Angriffspiel und ein konzentrierter Torabschluss gelingt, besteht gegen einen starken Gegner die Aussicht, als Sieger vom Feld zu gehen. Marius Anger hat seine Rotsperre abgesessen, so dass wir in Bestbesetzung auflaufen werden.

Patrick Luig erwartet einen kompakt auftretenden, läuferisch starken Gegner, der vermutlich über Gegenstösse zu einfachen Toren zu kommen sucht. Die Pulheimer haben sich zur neuen Saison weiter verstärken können und mit Sven Hüsemann (Longericher SC) und Bruno Scherer vom Zweitligaabsteiger Leichlinger TV zwei erfahrene Spieler verpflichtet.

24.09.2010 Schweres Auswärtsspiel in Gummersbach

Die Oberligahandballer des TuS 82 Opladen treffen am dritten Spieltag auf die Reserve des VfL Gummersbach. Das Spiel findet am Sonntag (17 Uhr) in der Gerhard-Kienbaum-Halle statt.

Letzte Saison sah die Mannschaft von Leszek Hoft lange wie der sichere Mittelrheinmeister aus, bis am letzten Spieltag überraschend der Weidener TV den Titel erorbern und sich für die (verlorene) Relegation gegen den Niederrheinmeister TV Aldekerk qualifizieren konnte. Dieses Jahr wollen und sollen die Gummersbacher es besser und den heiß ersehnten Aufstieg in Liga 3 perfekt machen.

Der Saisonstart ist den Oberbergern verheißungsvoll gelungen: Ein Kantersieg gegen den Pulheimer SC und mit 10 Toren den Regionalligaabsteiger HSG Rheinbach abgefertigt – dazu ein Heimspielplan, der den Spielern aus dem Erstligakader viele Einsätze in der Reserve ermöglicht: die Zeichen stehen eindeutig auf „Topfavorit“.

Diese Favoritenstellung haben die Gastgeber auch im Spiel gegen Patrick  Luig´s Team inne. Rückraumshooter Marius Anger wird durch seine Sperre fehlen, der grippekranke Thomas Hohnl dafür wieder in den Kader zurückkehren. Auch mit kompletter Mannschaft gab es letzte Saison in Gummersbach nichts zu holen, so dass jeder gewonnene Punkt einer grossen Überraschung gleich käme. Trotzdem wird unser Team versuchen, über den Kampf und mannschaftliche Geschlossenheit das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

16.09.2010 Erstes Heimspielwochenende

Am nächsten Sonntag stehen die ersten Heimspiele für die Handballer des  TuS 82 Opladen auf dem Programm. Um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen und Überschneidungen mit den Bundesliga-Volleyballern zu vermeiden, werden alle Heimspieltage in dieser Saison erstmals Sonntags stattfinden. Somit ist bis zur Wiedereröffnung der Bielerthalle garantiert, dass alle Spiele der 1. Mannschaft im Schulzentrum Schlebusch stattfinden.

Patrick Luig´s Team trifft auf den TSV Dormagen 2 (Anwurf 17.00 Uhr) – wobei „2. Mannschaft“ eigentlich nach dem finanziellen Debakel mit Millionenschulden um die Bundesligamannschaft und der Gründung des neuen Vereins DHC Rheinland für das Bundesligateam die falsche Bezeichnung sein dürfte.

Die Dormagener haben im Duell der Regionalligaabsteiger am ersten Spieltag in eigener Halle  eine überraschende  23:26-Niederlage gegen die  hochgehandelte HSG Rheinbach-Wormersdorf hinnehmen müssen. Zahlreiche Leistungsträger aus der Regionalligasaison haben sich aus Dormagen verabschiedet und Walter Haase folgt auf Pascal Mahè als Trainer. Erfahrung wird ausser auf der Trainerbank noch durch die Zugänge Jojo Kurth (1. Mannschaft) im Tor und Janis Kilx (ehemals TuS Derschlag)  verkörpert; ansonsten vertraut Haase zwangsläufig auf die Eigengewächse aus der Dormagener Handballschule.

Die 82er können nach dem Kantersieg am ersten Spieltag mit dem Selbstbewusstsein eines gelungenen Saisonstarts in die Begegnung gehen. Patrick Luig wird in Bestbesetzung antreten lassen können; die Verletzung von Kreisläufer Eric Tiziani hat sich als unangenehmer Bluterguss dargestellt, der einem Spieleinsatz nicht im Wege steht  und der ein oder andere erkältete Spieler wird zumindest auf der Bank sitzen. Ob André Kurzbach zum Kader stösst, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Patrick Luig gibt sich in seiner Prognose verhalten optimistisch und hofft, dass sein Team das Niveau der ersten vierzig Minuten aus dem letzten Spiel über die gesamte Spielzeit wiederholen kann. Die Heimniederlage des Gegners ist für ihn ohne jegliche Aussagekraft und war der Anfangsnervosität zum Saisonauftakt geschuldet; das Handballspielen werden die gut ausgebildeten Dormagener allemal nicht verlernt haben und auf Rehabilitation aus sein. Die Zuschauer erwartet daher eine schnelle, attraktive Partie mit erster Standortbestimmung.

09.09.2010 Saisonauftakt im Oberbergischen

Am Samstag beginnt endlich für die Handballer des TuS 82 Opladen der Auftakt in die neue Saison.

Unsere 1. Mannschaft trifft in Marienheide auf den Aufsteiger HSG Marienheide/Müllenbach. Der Gegner war vom Glück gesegnet: ein unerwarteter  Patzer des vorherigen Tabellenzweiten TSV Bonn im letzten Meisterschaftsspiel spülte die Oberberger auf den zweiten Tabellenplatz, der zum Aufstieg in die Oberliga berechtigt. Trainer Maik Thiele muss in dieser Saison auf den erfahrenen Abwehrchef Thomas Hein und den wurfgewaltigen Tom Peters verzichten, gibt statt dessen der eigenen Jugend eine Chance. Seine nachvollziehbare Zielsetzung lautet daher Klassenerhalt.

TuS-Coach Patrick Luig kann zum Saisonstart auf seine Bestbesetzung zurückgreifen, wenn man den Langzeitverletzten Nico Schmidt nicht dazurechnet.  Die Favoritenrolle und die Belobigungen des gegnerischen Trainers in der Oberberger Presse nimmt unser Team zwar zur Kenntnis. Dies wird aber nicht zu dem Trugschluss verleiten, die Begegnung zum Selbstläufer herabzustufen und Bruder Leichtfuss mitspielen zu lassen. Die Oberberger werden eine kampfstarke und von Aufstiegseuphorie angetriebene junge, schnelle Truppe stellen, die vielleicht auch mit ihren eigenen Mitteln geschlagen werden kann. Ihr Leistungsvermögen hat unsere Mannschaft im überzeugenden Test gegen den Drittligisten Leichlinger TV  unter Beweis gestellt und in dieser Form sollten zwei Punkte im Auftaktspiel möglich sein.

Der Fanbus fährt um 17.00 Uhr ab Hallenbad und wird über Bergneustadt nach Marienheide fahren.

02.09.2010 Endphase der Vorbereitung

Handballer des TuS 82 Opladen in der Endphase der Vorbereitung –
Die 2. tritt im Pokal gegen Oberligist Longericher SC an

Die Meisterschaftssaison der Handballmannschaften des TuS 82 Opladen startet am 11.09.2010 und damit endet die bei den Spielern so unbeliebte Zeit der Vorbereitung.

Unsere 1. Mannschaft hatte am letzten Wochenende ihr Trainingslager absolviert und konnte zwei Testspiele austragen. Die erste Partie gegen Drittligist TV Aldekerk endete mit einer knappen 29:32-Niederlage. Dabei zeigte sich das Team von Trainer Patrick Luig gegenüber dem Pokalspiel stark verbessert und auf Augenhöhe mit dem Niederrheinmeister. Ein paar technische Fehler zuviel kosteten hier den Sieg. Am Sonntag gab es dann zum Abschluss des Trainingslagers und nach sieben kräftezehrenden Trainingseinheiten einen überzeugenden und mit viel Spielwitz herausgespielten 33:25-Erfolg gegen den ambitionierten Verbandsligisten Ohligser TV.

Dieses Wochenende beginnt für die 82er bereits am Freitagabend mit einem Testspiel gegen die Reserve des Zweitligisten TuSEM Essen. Anwurf der Partie ist um 20.15 Uhr in der Halle Margarethenhöhe. Eine letzte Standortbestimmung erfolgt dann spätestens am Sonntag. Um 17.00 Uhr trifft unser Team in der Halle „Am Hammer“ auf den Drittligisten Leichlinger TV.

Unsere Landesligamannschaft unter ihrem neuen Trainer Srdan Nikolic hat in der Vorbereitung bislang mit dem SC Fortuna Köln und den Bergischen Panther II jeweils zwei Verbandsligisten in Auswärtsspielen besiegen können. Er liess in der Vorbereitung eine zweite Abwehrvariante als 3-2-1-Abwehr einstudieren; dies ist bislang in diesen beiden Spielen gegen wurfgewaltige Rückraumschützen gut gelungen.

Am Freitagabend wird es dann bereits Ernst: Um 20.15 Uhr wird der Oberligist Longericher SC in der ersten Runde des HVM-Pokal in Bergisch Neukirchen erwartet. Die Rollen sind klar verteilt: hier unser Farm-Team, auf der anderen Seite eine etablierte Oberligamannschaft mit vielen Regionalligaspielern, so dass alles andere als ein Sieg der Gäste eine grosse Überraschung wäre.

26.08.2010 Ein Trainingslager mit zwei Testspielen erwartet unsere Oberligahandballer

Der pure Luxus erwartet die Oberligahandballer an diesem Wochenende sicherlich nicht – Trainer Patrick Luig hat zum Trainingslager eingeladen und seine Mannschaft in das mit überschaubarem Komfort ausgestattete Naturfreundehaus in Leichlingen einquartiert.  Von Freitagabend bis Sonntag stehen neben zwei Laufeinheiten, vier praktischen Einheiten, Einzelgesprächen und den beliebten Teambuildingaktionen auch zwei Testspiele auf dem Programm.

Am Freitagabend (Anwurf 20.00 Uhr in der Halle Grundschule Bergisch Neukirchen) tritt unser Team gegen den Aufsteiger in Liga 3, den TV Aldekerk, an. Beim amtierenden Niederrheinmeister fungiert der ehemalige Dormagener Bundesligaspieler Burkhard Heesen als Trainer, so dass eine spielstarke Mannschaft mit variablen Konzepten ein echter Prüfstein sein werden.

17.08.2010 DHB-Pokal 1. Runde TuS 1882 Opladen erwartet Bundesligist TV Gross-Umstadt

TuS 1882 Herren treffen im DHB-Pokal auf Zweitligist TV Gross-Umstadt

Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte stehen die Opladener Handballer in der 1. DHB-Pokalrunde. Zu Regionalligazeiten war ihnen schon einmal ein solcher Coup gelungen – 2006 gab es nach hartem Kampf gegen den Bundesligisten ThSV Eisenach eine knappe 30:35 Niederlage.

Zur traditionellen Saisoneröffnung mit Grill und Getränken freut sich Patrick Luig´s Team auf den nächsten Bundesligisten. Der TV Gross-Umstadt, gerade in die 2. Liga aufgestiegen, gibt seine Visitenkarte in der Sporthalle der Gesamtschule Schlebusch ab. Die  Odenwälder werden von A-Lizenz-Inhaber Ralf Ludwig trainiert, der nach Presseberichten mit den zuletzt gezeigten Leistungen seiner Schützlinge in der Vorbereitung mässig zufrieden gewesen sein soll. Am letzten Wochenende gewannen sie aber das eigene Turnier gegen hochkarätige Zweit- und Drittligisten – die Formkurve steigt demnach steil an. Sein Team wird den Klassenunterschied zu unserer Mannschaft nutzen wollen, um sich unter Wettbewerbsbedingungen weiter einzuspielen und Selbstbewusstsein für eine lange Bundesligasaison zu holen.

Opladen´s Coach Patrick Luig und seinem Kader bleiben gerade 14 Tage Vorbereitung und zwei Testspiele, um sich auf den ersten Saisonhöhepunkt vorzubereiten. Eigentlich zu wenig, um mit dem Gedanken an einen Sieg auch nur spielen zu können. Das obligatorische erste Testspiel gegen die befreundete Mannschaft der SG Langenfeld endete nach 3 x 25 Minuten mit 31:33 – Patrick Luig war mit der Abwehrleistung sehr zufrieden, aber die Wurfausbeute ist noch deutlich steigerungsfähig.

Zu welchen Leistungen sein Team allerdings in der Lage ist, zeigte der Überraschungserfolg im Pokalspiel gegen den OSC Rheinhausen. Auswärts gelang die Sensation und nach einer tollen zweiten Halbzeit war der Westdeutsche Meister geschlagen. Eine interessante Parallele weisen beide Spiele auf: Beide Mannschaften sind Meister ihres Regionalverbandes, beide sind in die 2. Liga aufgestiegen. David gegen Goliath – die Story könnte aus Opladener Sicht gerne weitergeschrieben werden.

Anwurf der Partie ist am Sonntag, den 22.08.2010, um 17.00 Uhr in der Gesamtschule Schlebusch. Das Vorspiel bestreiten unsere Jugendteams der B- und C-Jugend, die sich für die Oberliga qualifizieren konnte. Dieses Spiel beginnt um 14.30 Uhr.

07.07.2010 Newsletter

Nico Schmidt fällt für die Hinrunde aus – Christian Chelius nimmt wieder am Mannschaftstraining teil

Schock für Opladen – Neuzugang Nico Schmidt mit Kreuzbandriss

Leidige Erfahrung mit den empfindlichen Kreuzbändern gibt es beim TuS 1882 Opladen genug – jetzt hat es Neuzugang Nico Schmidt erwischt. Der wurfgewaltige Rückraumspieler hatte für die „WG Köln“ gemeinsam mit unserem Torwart Michael Markwordt am letzten Wochenende an den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Konstanz teilgenommen. Dieser Ausflug unter Wettkampfbedingungen endete ohne Fremdverschulden unglücklicher Weise mit dieser katastrophalen Verletzung.
Nico Schmidt wird in der nächsten Woche von Dr. Peter Schäferhoff, Vereinsarzt des 1. FC Köln und der Kölner Haie,  operiert und steigt dann sofort in die Reha ein. 
TuS-1882-Manager Volker Leisner: „Nico Schmidt sollte und soll in unserer Mannschaft eine zentrale Rolle spielen. Jetzt müssen wir sehen, dass er schnellstmöglich nach seiner OP mit der Reha beginnt; bei unserem Partner Aquila-Reha findet er die optimalen Möglichkeiten zur Rehabilitation. Ich hoffe, dass er uns zur Rückrunde wieder zur Verfügung steht.“

Aber es gibt auch positive Nachrichten zum Kader der 1. Mannschaft.
Christian Chelius hat sich beim Kölner Orthopäden und Kinesiologen Dr. Axel Bergen behandeln lassen – offenbar mit überraschendem Erfolg: Lauftraining – bislang undenkbar – ist bereits wieder über längere Zeit möglich, so dass er in der zweiten Vorbereitungsphase wieder am Mannschaftstraining teilnehmen wird.

Endgültig iin den Kader der 1. Mannschaft aufrücken wird unser Eigengewächs  Stefan Scharfenberg, der in der 1. Vorbereitungsphase deutliche Fortschritte gemacht und Trainer Patrick Luig überzeugt hat.